Heidelbeer-Superfood-Kuchen mit Acai, Maca und Lucuma

Petra Denk geschrieben von 

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Mein erstes „echtes“ (!) Superfoodexperiment mit Kraftspendern aus Südamerika: Acai, Maca und Lucuma sind in diesem Heidelbeer-Käsekuchen verarbeitet. Ergebnis: yammmmi!


„Aber sowas hat doch kein Mensch zuhause, das ist sinnlos“, meinte meine stets allwissende Mutter zu meinen Plänen, nun auch mal ein paar „echte“ Superfood-Rezepte mit aus Südamerika importiertem Acai, Maca, Lucuma und anderen exotischen Zutaten zu posten. Tja, dachte ich zunächst etwas mutlos, da hat sie eigentlich recht, und wollte schon fast mein aufgeschlagenes Kochbuch von Julie Morris mit dem Titel „Superfood Küche“ zuklappen und ärgerte mich insgeheim über die knapp 40 Euro, die ich bei Amazon für diese Zutaten investiert hatte. Andererseits meldete sich zum Glück schon bald mein Erwachsenen-Hirn und mir fiel ein, dass noch bis vor ein paar Monaten kaum jemand gewusst hatte, was Chia-Samen sind. Diese ebenfalls aus Südamerika stammenden Samen sind mittlerweile in jedem Supermarkt bei uns erhältlich und etablieren sich für viele Gesundheitsbewusste zu einem Standard-Frühstück, das immer mehr Gesellschaftsschichten erobert. Und es würde mich nicht wundern, wenn auch die Superfoods Acai, Maca und Lucuma bald überall erhältlich sein werden. So viel dazu.
Mich hat aber von Anfang an vor allem interessiert, welche Wirkung diese südamerikanischen Superfood-Lebensmittel haben. Maca, Acai & Co werden überall als Kraftspender gepriesen. Das beschreibt auch Julie Morris in ihrem Buch. Sie habe sich ursprünglich kraftlos gefühlt – was von zu viel Kaffee, süßen Brownies und Stress herrührte. Dank Superfood konnte Julie ihr Leben ändern, so schreibt sie. Mich hat das neugierig gemacht, außerdem klangen die Rezepte in ihrem Buch lecker. So habe ich mich etwa ein Jahr nach Anschaffung dieses Buches, endlich überwunden, die Superfood-Wunderpulver Maca, Acai und Lucuma via Internet einzukaufen und die Rezepte nachzukochen. Ergebnis: Der Acaibeeren-Käsekuchen ist absolut köstlich!! Ob man davon mehr Energie bekommt, wird sich noch zeigen – ich habe meinen Superfood-Einkauf jedenfalls noch nicht bereut. Wenn irgendjemand von euch damit schon Langzeiterfahrungen gesammelt hat, bitte um eure Kommentare – würde mich sehr interessieren!

Eure Petra Elisabeth

Superfood-Facts:

Acai, die brasilianische Superbeere, sieht der Heidelbeere zum Verwechseln ähnlich. Wegen ihres hohen Anteils an Calcium, Phosphor, Eisen und des hohen Anteils an Antioxidantien ist sie vor allem als Ergänzung zu Diäten sehr beliebt. 

Maca, die peruanische Kraftwurzel, wächst in den Anden auf 4000 m Höhe. Enthält viele wichtige Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium, Phosphor und Eisen sowie wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe. Als Energiespender wird Maca vor allem von Sportlern geschätzt.

Lucuma ist eine südamerikanische Frucht mit einer hohen Konzentration an Beta-Carotin, Vitamin B3 und Eisen, Zink, Calcium und Magnesium und Antioxidantien. Lucuma ist nicht nur eine Nährstoffbombe sondern besitzt auch appetitzügelnde Wirkung und fördert, auf die Haut aufgetragen, die Wundheilung.

 

Heidelbeer-Superfood-Kuchen mit Acai, Maca und Lucuma


Inspired by: Julie Morris, “Superfood Küche”

Kakao-Walnuss-Boden:

  • ½ Tasse Kakao, ungesüßt ( laut Originalrezept mit Kakaobohnensplitter- die konnte ich leider nirgends auftreiben)
  • ½ Tasse Walnüsse
  • 1 Tasse Datteln ohne Kern (gehäuft)
  • 3 EL Lucumapulver

Füllung:

  • 2 große Tassen Cashewkerne (500 Gramm), 2 Std. in Wasser eingeweicht
  • 1/3 Tasse Zitronensaft, frisch gepresst
  • 2 EL Agavendicksaft
  • ½ Tasse Kokosöl, zerlassen
  • ½ Tasse Acai-Pulver
  • 1 EL Lucumapulver
  • 2 zerdrückte Bananen
  • 1 EL Tahin (Sesammus)
  • 1 Tasse Datteln (gehäuft), ohne Kern
  • 3 Tassen frische Heidelbeeren

Walnüsse und Datteln für den Tortenboden in einer Küchenmaschine zerkleinern und anschließend mit Kakao und Lucumapulver zu einem Teig vermischen und auf den Boden einer Springform drücken. Die eingeweichten Cashewkerne entweder in einem leistungsfähigen Mixer oder einer Küchenmaschine zusammen mit den flüssigen Zutaten für die Füllung zerkleinern und zu einer glatten Creme verrühren. Die Datteln ebenfalls zerkleinern und mit Bananen, Lucuma und Acai und der Cashew-Creme nochmal alles glatt rühren. Die Creme auf den Kuchenboden der Springform gießen und die Torte über Nacht in den Gefrierschrank geben. Eine halbe Stunde vorher auftauen und genießen. Ihr könnt diese Torte immer wieder einfrieren – sie hält sich im Gefrierfach mindestens drei Wochen.

Letzte Änderung amDonnerstag, 26 Januar 2017 18:37
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Kommentare  
# Krisi von Excusemebut... 2015-10-01 17:01
Wow der Kuchen sieht fantastisch aus, wie gerne hätte ich da Stückchen von!
Liebe Grüsse,
Krisi
http://excusemebutitsmylife.blogspot.com
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# Petra Elisabeth 2015-10-01 22:34
Hallo Krisi! Dein Blog gefällt mir :) wenn du magst, können wir uns auch auf Facebook connecten auf https://www.facebook.com/bestofrawandsuperfood
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# Bettina 2015-10-14 21:06
Danke für das geniale Rezept! Du kannst ganze sogar rohe Kakaobohnen kaufen und kurz im Mixer zerkleinern, dann dürfte man Kakaosplitter haben, oder? War jetzt so meine Idee dazu. (-;
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# Petra Elisabeth 2015-10-15 11:35
Hi Bettina! Danke für deinen Kommentar und freut mich, dass dir der Kuchen schmeckt! Der Tipp mit den Kakaobohnen ist super, leider habe ich selbst in unserem Riesenbiosupermarkt weder Kakaobohnen noch Splitter finden können... Ich werde mir das aber mal via Internet bestellen, weil die Zutat immer wieder vokommt und doch ein etwas anderes Geschmacksergebnis und Konsistenz liefert. Solltest du da eine gute Bezugsquelle kennen, freu ich mich über einen Tipp! :)
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