Apple Crumble Pie mit Cashew-Ahorn-Sauce

Petra Denk geschrieben von 

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Apple Crumble mit Cashew-Ahornsirup Apple Crumble mit Cashew-Ahornsirup Petra E.Denk

Einfach dermaßen lecker… Einfach so oder mit Vanille-Eiscreme genießen. Aber: Kann man damit Geld verdienen? Ehrlich gesagt: Noch keine Ahnung, aber das Crumble schmeckt lecker..;-)


Kann man damit Geld verdienen?? Mein Food-Blog weckt jedes Mal aufs Neue das Interesse meiner Mitmenschen, sobald ich anfange, davon zu erzählen, dass ich seit Mai mein Essen fotografiere, Texte dazu schreibe und das Ganze ins Internet stelle. Das mit dem Essen und den Fotos finden die Leute nett, ist ein super Gesprächsthema, vor allem wenn man sich noch nicht so kennt, ein super Eisbrecher für Konversation. Doch so richtig funkensprühendes Interesse und neugierige Blicke erntet man, wenns um die Frage „Kann man damit Geld verdienen?“ geht. Theoretisch gesehen weiß ich nur vom Hörensagen oder aus der Zeitung, dass man damit Geld verdienen kann. Praktisch gesehen ist aber noch kein einziger Cent auf mein Konto gerollt. Das geht mir durch den Kopf als ich mit fachfraulichem Unterton antworte: „Klar kann man das“, und ich erzähle von meiner frisch gebackenen Amazonpartnerschaft und der Kooperation mit Affilinet und den Plänen vom eigenen Kochbuch und eventuell mal Kochkursen. Danach höre ich eh schon auf, um meine Gesprächspartner nicht zu überfordern, die sich eigentlich eine konkretere Antwort auf die Frage erhofft hätten.
Aber ich will hier nicht jammern, denn bis jetzt habe ich ja wirklich nur gekocht, fotografiert, getextet, gegessen und mich mit Bloggen und gesunder Ernährung beschäftigt. Ohne Shop, Werbepartner oder irgendwas in der Richtung lässt sich kein Geld verdienen, das würde mir auch dann einleuchten, wenn ich kein teures Online-Marketingseminar besucht hätte. Deswegen bin ich umso gespannter, ob das jetzt wirklich funktioniert. Denn in hoffentlich wenigen Tagen oder höchstens Wochen wird mein Amazon-Shop und meine Affilinet-Werbepartnerschaft online gehen… Und ich freu mich jetzt schon wie eine Schneekönigin, wenn jemand seine/ihre Mixer, Kochutensilien, Keimgeräte oder Superfoodzutaten über diesen Blog bestellt – das wird übrigens gleich weiter geleitet an Amazon und dort final abgewickelt. Aber immerhin: Bei jedem Click klingelt’s dann in meiner Kasse.. Also ihr könnt das ja auch als kleine Spende sehen und wenn ihr sowieso längst schon einen neuen Gemüse-Sparschäler anschaffen wolltet….
Doch vom noch zu installierenden digitalen Klingelbeutel zurück zu meinem bereits sehr konkreten und mittlerweile verspeisten Gericht des Tages: Das Apple Crumble – rohe Äpfel mit Nüssen, Datteln und einer herrlich cremigen Ahorn-Cashew-Sauce! Meine Gäste (hatte die norwegische Verwandtschaft plus meiner stets hungrigen österreichisch-schwedischen Großfamilie eingeladen) waren begeistert! Mit Vanille-Eis schmeckte das Crumble sogar doppelt so gut, meinten sie.
Das Gericht lässt sich relativ schnell zubereiten und ist auch für Einsteiger geeignet – und ihr könnt damit eure Partygäste mal mit etwas Neuem überraschen – quasi einer Alternative zum ewigen Bananensplit oder der „heißen Liebe“ mit Himbeeren.

Apple Crumble

Inspired by Judita Wignall (Going Raw)

Dattel-Nuss-Mischung:
1 Tasse Walnüsse, grob gemahlen
¼ Tasse Palmzucker oder Rübenzucker
¼ Tasse Datteln, klein gehackt
¼ Tasse Rosinen
1 Prise Salz
½ Tasse Haferschrot (alternativ: grob zerkleinerte Mandeln)

Füllung:
2 Esslöffel Agavendicksaft
2 Esslöffel Zitronensaft
¼ Teelöffel Lebkuchengewürz (oder Zimt, Nelke, Kardamon mischen)

3 ganze Äpfel (ungeschält, in dünne Scheiben geschnitten)

Ahornsirup-Creme:
1 Tasse Cashewkerne, 2 Stunden eingeweicht
½ Tasse Ahornsirup
¼ Tasse Wasser
½ Teelöffel Vanille-Extrakt oder Vanillepulver

Für die Dattel-Nuss-Mischung Datteln und Walnüsse jeweils im Mixer grob zerkleinern, dann mit Rosinen, Zucker und Haferschrot gut durchmischen und beiseite stellen. Für die Füllung Agavendicksaft, Zitronensaft und das Lebkuchengewürz mischen und die fein geschnittenen Äpfel darin marinieren.
Für die Creme erst den Sirup und das Wasser in den Mixer geben, dann etwa die Hälfte der Cashewkerne zu einer feinen, glatten Creme mixen, dann langsam die restlichen Cashewkerne zugeben, bis die Sauce etwas eindickt. Im Bedarfsfall noch etwas Wasser oder Ahornsirup zugeben, damit die Sauce geschmeidig bleibt. Die marinierten Äpfel werden in einem Bett aus Dattel-Nussmischung und ein paar Teelöffel davon zum Darüberstreuen und Ahornsirup-Creme als Sauce dazu serviert.

Tipp: Zum Crumble passt super ein Walnuss- oder Vanille-Eis! Für die Rohkost-Puristen: Das Eis kann auch ein Rohkost-Eis sein!

Letzte Änderung amDonnerstag, 26 Januar 2017 18:25
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