Saftige Wachauer Marillenknödel - raw Version!

Petra Denk geschrieben von 

(2 Stimmen)
Marillenknödel Marillenknödel Copyright: Petra Denk Superfood

Der österreichische Mehlspeis-Klassiker mal anders!

Seit ich den Foodblog bestofrawandsuperfood.com betreibe, hat noch kein Posting so viele Reaktionen hervorgerufen wie die rohe Linzertorte. Ich bekam auf Instagram Anfragen aus aller Welt nach dem Rezept, Blog-Plattformen re-posteten mein Rezept mehrfach.  Die hohe Nachfrage brachte mich auf die Idee, noch mehr österreichische Mehlspeisen in Rohkost zu transformieren. Für mich sind die rohköstlichen Mehlspeisen ein Schlüssel  in die Welt der Rohkost und gesunden Ernährung.  Genuss ohne Reue! Ohne Mehl, das den Blutzucker in die Höhe treibt, ohne Ei, ohne Industriezucker… Außerdem bleiben ohne Kochen oder Backen die wertvollen Enzyme und Vitamine erhalten. Diese Rohkost- Mehlspeisenserie ist für mich kein Remake –  sie lässt den Genuss an Marillenknödel, Linzertorte & Co ein zweites Mal entdecken!

Minimarillenknödel – raw Version!

Teig:
200 Gramm Cashewnüsse
1 ½ EL Agavensirup oder Ahornsirup
2 EL Wasser oder mehr (nach Bedarf für die richtige Konsistenz des Teiges)
1 ½ TL Flohsamenschalen
¾ TL Vanillepulver
¼ TL Salz


Füllung:
4 reife Marillen
3-4 TL Kokosblütenzucker
1 TL Flohsamenschalen

Nussbrösel:
50-100 Gramm geriebene Walnüsse
2 EL Birkenstaubzucker


Die Cashewnüsse mindestens 2 Stunden oder über Nacht in Wasser einweichen, dann abseihen, spülen und abtropfen lassen. In der Küchenmaschine (ich verwende meist Fleischwolfteil dafür) zu einer breiigen Masse zerkleinern. Diese Masse zusammen mit Agavensirup, Vanille, Salz, Flohsamenschalen und Wasser noch mit dem Pürierstab zu einer glatten Teigmasse verarbeiten. Die Konsistenz sollte in etwa Topfenknödeln ähneln. Den Teig für etwa 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, damit die Flohsamenschalen Zeit haben, den Teig noch etwas zu binden.
Die Marillen zerkleinern, mit dem Kokosblütenzucker vermischen und mit dem Pürierstab zu einer flüssigen Masse verarbeiten, dann die Flohsamenschalen untermischen und für mindestens zwei Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.
Mit einem kleinen Löffel etwa kirschgroße Stücke der Marillenmarmelade auf ein etwa halb Handteller großes, flachgedrücktes Stück Teig setzen und dieses um den Marmeladeklumpen herum zu einem kleinen Knödel formen. Die fertigen Knödel in Nussbrösel wälzen und mit Staubzucker servieren. Je nach Wunsch können die Knödel auch im Trockner oder im Ofen auf max. 42 Grad erwärmt werden.

 

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Letzte Änderung am%PM, %29. %878 %2017 %22:%Jul
Follow with Bloglovin

Kommentare  

# Sonja 2019-10-24 17:36
servus
ich bin ganz begeistert von deinen Rezepten, hab deine HP eben erst gefunden. Heute hab ich diese Marillenknödel nachgemacht, nur leider wird der Teig nicht fest, vermutlich zu wenig Flohsamen? Und - als ich die Marillenmarmelade reinfüllte, kam mir alles unten raus .. Also irgendwie ist da der Wurm drin, schmecken tuns natürlich dennoch, so hübsch sind sie halt nicht.
lieben Gruß
Sonja
Antworten
# Petra 2019-10-28 13:52
Hallo Sonja,
freut mich, dass die Knödel geschmeckt haben! :-) Ein Tipp fürs Formen der Knödel: Natürlich könntest du auch mehr Flohsamen dazu tun, ich mache das aber lieber nicht, weil die Flohsamen immer auch den Geschmack etwas mindern. Folgendes kannst du machen, wenn der Teig zu flüssig ist: 1. die Cashews nach dem Einweichen gut abtropfen lassen, vielleicht mit einer Küchenrolle trocken tupfen, 2. du könntest auch statt 2 EL Wasser nur 1 EL oder auch gar kein Wasser dazu tun, damit der Teig fester wird. 3. Statt Agavensirup kannst du auch Kokosblütenzucker verwenden. 4. Und last but not least kannst du die Knödel abschließend für ein Paar Stunden ins Dörrgerät geben, dann werden sie nicht nur warm sondern auch etwas fester. ;-) Wünsche dir gutes Gelingen!
Antworten

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren


Meine Rezepte findest Du in der mealy App
my healthy aperture gallery
Superfood Blogs