Ayurveda-Wissen und Rezept für buntes Curry-Gemüse

Petra Denk geschrieben von 

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Curry Gemüse Curry Gemüse Copyright: Johanna Schröder Superfood

Kurkuma, Kreuzkümmel & Co: Ayurveda-Wissen und Rezept für buntes Curry-Gemüse

Kooperationsartikel mit Bloggerin Johanna Schröder

Ayurveda ist eine ganzheitliche Gesundheitslehre, bei der die Ernährung ein wichtiger Faktor für ein langes und beschwerdefreies Leben darstellt. Entsprechend der traditionsreichen indischen Philosophie, die der ayurvedischen Küche zugrunde liegt, dienen die Mahlzeiten nicht nur dazu, den Körper mit der notwendigen Energie zu versorgen. Durch eine geschickte Zusammenstellung der einzelnen Zutaten kann auch der Entstehung von Krankheiten aktiv vorgebeugt werden, erklärt das Ayurveda-Magazin Ayurvedatrends.com.

Die passende Ernährung für jeden Typ
Da Ayurveda alle Menschen als Individuen betrachtet, gibt es auch bei der Ernährung kein Patentrezept. Durch die Beobachtung der eigenen Bedürfnisse und Reaktionen kann letztendlich jeder selbst erkennen, welche Lebensmittel für ihn gesundheitsfördernd sind. Als Richtschnur kann dabei allerdings jenes Dosha dienen, dem man am meisten entspricht. Bei den drei Doshas Vata, Pitta und Kapha handelt es sich um Körpertypen, die sich durch ihren Körperbau, ihr Aussehen und ihr Verhalten unterscheiden. Auch der Appetit und die Verdauung werden dadurch beeinflusst. Während Vata durch ein Übermaß an Nervosität und damit verbundener Appetitlosigkeit gekennzeichnet ist, steht Pitta für Leidenschaft und starke Reize, und Kapha neigt zu Trägheit und Übergewicht. Der geschickte Einsatz von Zutaten, die die jeweiligen Nachtteile ausgleichen und positive Effekte stärken, kann für ein gesundes Gleichgewicht sorgen.

Auf die Mischung kommt es an
Damit die Nahrung einen Ausgleich der Kräfte bewirken kann, sollte bei der Zusammenstellung der Mahlzeiten darauf geachtet werden, dass sie ebenfalls sehr ausgewogen sind. Dies betrifft insbesondere die Geschmacksrichtungen, die alle enthalten und sorgsam ausbalanciert sein sollten, um die Verdauung bestmöglich zu unterstützen. Die indische Küche kennt anders als die europäische insgesamt sechs Geschmacksrichtungen: Zu süß, sauer, bitter und salzig kommen noch herb und scharf hinzu. Viele der als typisch indisch geltenden Gewürzmischungen haben ihre Wurzeln im Ayurveda, da ihre Bestandteile wegen ihrer verdauungsanregenden Eigenschaften ausgewählt werden. Von großer Bedeutung ist in der ayurvedischen Küche aber auch die Art und Qualität der Zutaten. Je hochwertiger die Lebensmittel sind, desto positiver wirken sie auch auf den Energiehaushalt des Körpers. Deshalb sollten möglichst frische, saisonale Produkte bevorzugt werden, die nach Möglichkeit aus der Region stammen. Darüber hinaus sollten sie selbst zubereitet und noch warm gegessen werden, da sie dadurch bekömmlicher sind. Allzu starke Extreme, also beispielsweise sehr kalte Getränke oder sehr einseitige Speisen, sollten vermieden werden, um ein bestehendes Ungleichgewicht nicht zu verstärken. Auch Fleisch und Alkohol sollten bestenfalls in geringen Mengen genossen werden, denn sie enthalten Stoffe, die den Verdauungsprozess behindern. Gemüse aller Art, Hülsenfrüchte, Reis und Butterschmalz können dagegen nach Belieben verwendet werden. Das Umfeld, in dem eine Mahlzeit eingenommen wird, spielt ebenfalls eine nicht unbeträchtliche Rolle. Deshalb sollte beim Essen für eine ruhige Atmosphäre gesorgt werden.

 

 
Buntes Curry-Gemüse nach Ayurveda

Für 4 Personen

200 g Kartoffeln
500 g Gemüse (z.B. Karotten, Brokkoli und Blumenkohl)
1 Zwiebel
1 EL Butterschmalz oder Sonnenblumenöl
1 TL Kreuzkümmel
je 1/2 TL Bockshornkleesamen, Kurkuma, Paprika, schwarzer Pfeffer
4 Nelken
1 Dose Kokosmilch
Salz, frischer Koriander
 
Zunächst werden die Gewürze kurz in der trockenen Pfanne geröstet, damit sie ihre volle Wirkung entfalten können, und kurz Beiseite gestellt. Dann wird die Zwiebel in halbe Ringe geschnitten und in dem Butterschmalz angebraten, bis sie glasig ist. Die Kartoffeln und das Gemüse werden in mundgroße Stücke geschnitten, in die Pfanne gegeben und zusammen mit den ebenfalls hinzugefügten Gewürzen kurz in dem heißen Butterschmalz gewendet. Nun wird das Ganze mit der Kokosmilch und eventuell etwas Wasser abgelöscht und bei mittlerer Hitze leise köchelnd gedünstet, bis das Gemüse gar, aber noch bissfest ist. Gesalzen wird das Gericht ganz nach Bedarf. Schließlich wird vor dem Servieren noch frischer gehackter Koriander über das Gemüse gestreut. Dazu passen Basmati-Reis und gebratene Bananen.

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Letzte Änderung amFreitag, 08 Februar 2019 13:12
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