Kimchi mit Mungbohnensprossen

Petra Denk geschrieben von 

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Kimchi Kimchi Copyright: Petra Denk Superfood

Kimchi - scharf aber lecker!

Das Buch "Fermentieren" von den beiden Farmern aus Oregon hat's mir angetan. Sauerkraut hatte ich schon selbst erfolgreich hergestellt, aber das Kimchi mit Chinakohl und Gemüse war mir bisher noch nicht so gelungen. Mit der Anleitung aus dem Buch hat es dann geklappt. Ich habe dazu auch noch Mungbohnensprossen gegeben, da ich die gerade frisch hatte. Die harmonieren wunderbar mit dem Chinakohl und den Gewürzen und geben dem ganzen einen asiatischen Touch.

Für meinen Geschmack war es nur etwas zu scharf, was aber an unseren eigenen Chilis liegt, die es ziemlich in sich haben. Ein Teelöffel hätte für mich vermutlich genügt! Denn obwohl bei der Milchsäuregärung einiges von der Schärfe verloren geht, schmeckte es immer noch sehr sehr scharf! Mein Tipp: Seid lieber vorsichtig mit den Chilies - nachwürzen kann man nachher immer noch! :-)

  

Kimchi mit Mungbohnensprossen*

 
1,85 L Lake (90 g unraffiniertes Meersalz auf 1,85 L Wasser)
1 Chinakohl, in mundgerechte Stücke geschnitten
1 Karotte, fein gehobelt
2 Zehen Knoblauch, in feine Scheiben geschnitten
1 TL frisch geriebener Ingwer
1/2 - 1 TL fein gehackter Chili oder Chiliflocken (je nach gewünschter Schärfe)
1 Handvoll Mungbohnensprossen
 
1 -2 Gläser mit Bügelverschluss (500ml bis 1 L Volumen)
 
*Rezept etwas abgewandelt aus dem Buch "Fermentieren"
 
Für die Lake Wasser und Salz gut verrühren, bis es sich auflöst. Die äußeren Blätter des Chinakohls beiseite legen und die restlichen Blätter in mundgerechte Stücke schneiden. Den Chinakohl mit den äußeren Blättern in eine Schüssel geben und mit der Lake  übergießen. Über Nacht oder 6 bis 8 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen. Danach gut abtropfen lassen. Inzwischen Chiliflocken, Knoblauch, Ingwer und die Karottenscheiben gut durchmischen und dann mit dem Chinakohl vermischen und mit den Händen kräftig einarbeiten, sodass der Saft austritt. Das ganze in ein Glas pressen, sodass eine dünne Lakeschicht über dem Gemüse zu sehen ist. Mit den äußerden Blättern bedecken und mit einer umgedrechten kleinen Schüssel beschweren. Wichtig ist, dass das Gemüse komplett mit Lake bedeckt ist. Bei Zimmertemperatur etwa vier bis 5 Tage stehen lassen und zwischendurch kontrollieren, ob das Gemüse noch von Lake bedeckt ist. Wenn das Kimchi fertig ist, kannst du das Gewicht entfernen und das Glas im Kühlschrank aufbewahren. Die Fermentierung geht im Kühlschrank weiter - nur deutlich langsamer. Sollte es dir also zu wenig sauer schmecken, kannst du es ruhig noch ein paar Tage stehen lassen bis es den gewünschten Säuregrad erreicht hat. Im Kühlschrank hält sich das Kimchi mehrere Wochen.
 
 
Eine noch detailliertere Schritt-für-Schritt-Anleitung fürs Fermentieren findet ihr im Artikel übers Sauerkraut fermentieren
 
Buchtipp zum Fermentieren: "Fermentieren"
 
 Rezepte und Anleitungen zum Kraut fermentieren findet ihr auch in meinem Koch-Buch "Raw Superfoods":
 
 
 
 

Letzte Änderung am%AM, %24. %398 %2020 %09:%Jan
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