Desserts (17)

Desserts

Die "Schokokuchen-trifft-Orange"-Cookies

Petra Denk by

Schokokuchen trifft auf saftiges Chia-Orangen-Gelee: Köstlich!!!

Das Ergebnis sieht zwar etwas anders aus, als ich mir das vorgestellt hatte, aber es schmeckt köstlich! :-) Die saftigen Schokoküchlein harmonieren gut mit der Orangen-Chia-Konfitüre. Einziges Manko war, dass ich etwas zu viel davon drauf getürmt hatte und es dann mehr nach Froschlaich in Atompilzgestalt aussah als nach Kuchen. ;-) Empfehlen würde ich euch auch etwas Schokolade sauce (aus Kokosöl, Kakao und Agavensirup) entweder dazu zu essen oder drüber zu gießen und das ganze dann im Kühlschrank hart werden zu lassen. Mit diesem Blog verabschiede ich mich erstmal in die Winterpause und melde mich Anfang März mit hoffentlich frischer Energie und spannenden neuen Rezepten für den Frühling!

Alles Liebe,

Petra

 
Schoko-Orangen-Cookies

Für 4 Personen

Schokokuchen

100 g fein gemahlene Walnüsse
200 g fein gemahlene Mandeln
20 g Rübenzucker
80 g Dattelpaste (aus 70 g getrockneten, eingeweichten Datteln plus 1 TL Zitronensaft)
15 g Kakaopulver
40 g Kokosflocken
1 Prise Vannillepulver, 1 Prise Zimtpulver

Orangen-Chia-Gelee:

5 Orangen, unbehandelt
6 EL Chiasamen
1 EL Agavensirup
1 EL Flohsamenschalen

Für die Schokoböden einfach alle Zuaten in einer Rührschüssel miteinander vermengen und zu einem Teig verkneten. Anschließend die Böden in ein paar Speiseringe drücken und beiseite stellen.

Für das Orangen-Chia-Gelee die Orangen auspressen und das Fruchtfleisch zusammen mit dem Saft, den Chiasamen, Agavensirup und Flohsamenschalen in einer Schüssel gut verrühren. Anschließend die Schale von einer Orange fein abreiben und die Schalen ebenfalls in die Schüssel unterrühren. Das ganze gut verrühren und für etwa 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Sobald sich die Fruchtmasse verdickt hat, in die vorbereiteten Speiseringe mit den Böden gießen und wieder für etwa zwei Stunden kühl stellen. Die Cookies aus den Ringen lösen und servieren! Die Cookies halten sich im Kühlschrank etwa 5 Tage, eingefroren mehrere Wochen.

Tipp: Mit Schokosauce (Kakao, Kokosöl, Agavensirup) dazu, schmeckts noch besser! Gutes Gelingen! :-)

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

weiterlesen ...

Mohntörtchen mit Waldbeeren und Kokossahne

Petra Denk by

Mohnkuchen - roh, köstlich und wunderschön!

Mohn ist ein echtes heimisches (!) Superfood, daher möchte ich meinen Blogpost diese Woche diesen schwarzen Samen widmen. Außerdem liebe ich Mohn seit meiner Kindheit - am liebsten moche ich immer die Fülle. Daher kommen die Törtchen, die ich kreiert habe,  auch ohne Boden aus und werden nur von einer Fruchtschicht gekrönt.

Macht Mohn eigentlich süchtig? Das im Milchsaft des Mohns enthaltene einschläfernde und suchterzeugende Morphin wurde in unseren Breiten längst aus dem Speisemohn heraus gezüchtet. Gesundheitliche Bedenken beim Verzehr von Mohn sind daher mittlerweile unbegründet - auch roh lassen sich die schwarzen Samen genießen, ohne süchtig zu machen ;-). Oder vielleicht doch? Ich kann jedenfalls nicht genug davon bekommen!!

Doch der Blaumohn ist nicht nur lecker: Auch der Superfood-Faktor kann sich sehen lassen: Mohn ist eine super Eiweißquelle, da die schwarzen Samen zu 20 Prozent daraus bestehen. Darüber hinaus bieten die runden
Samen jede Menge Calcium, Zink, Kalium, Magnesium, Eisen sowie Vitamin E und B1 sowie die zwei essentiellen Aminosäuren Lysin und Leucin.


Mohntörtchen mit Waldbeeren und Kokossahne

Für 4 Personen

Mohntörtchen

200 g Mohn, gerieben
25 g Rosinen, gehackt
100 g Rohrzucker
1 EL Flohsamenschalen (alternativ gemahlene Chiasamen)
200 ml Kokosmilch
45 ml Kokosöl
1/4 TL Kardamom
1 EL Zitronenschale, gerieben
1 Prise Salz

Waldbeerenschicht:
250 g Waldbeeren (tiefgekühlt oder frisch)
1-2 EL Rohrzucker
2 EL Chiasamen
2 TL Flohsamenschalen

Kokossahne
200 ml Kokosmilch (Dose)

Die Rosinen hacken und in eine Schüssel geben. Mohn, Zucker, geschmolzenes Kokosöl, Kokosmilch, Zitronenschale und Gewürze hinzufügen und die Masse gut durchmischen. Die Mohnmasse in Speiseringe auf einem Teller einfüllen, gut rein drücken (1/4 des Speiseringes muss noch leer bleiben für die Waldbeerenschicht) und im Kühlschrank 2 Stunden fest werden lassen. Inzwischen die Waldbeeren auftauen, Zucker, Chiasamen und Flohsamen unterrühren und die Frucht-Masse mindestens 1 Stunde unter gelegentlichem Rühren fest werden lassen. Bei Bedarf noch einen Löffel Chiasamen oder Flohsamenschalen hinzufügen, falls die Masse noch zu wenig fest ist. Die Fruchtmasse dann auf die Mohnküchlein in den Speiseringen einfüllen und die Oberseite glatt streichen. Die fertigen Mohnkuchen für etwa eine Stunde in den Kühlschrank geben, damit sie fest werden. Die Kuchen aus den Speiseringen lösen und mit aufgeschlagener Kokosmilch (nur die obere, feste Schicht aus der Dose verwenden und mit dem Mixer aufschlagen) servieren.

Die Mohntörtchen lassen sich super einfrieren und wieder auftauen! Gutes Gelingen!

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

weiterlesen ...

Mousse au chocolat mit Trauben und Walnuss-Crumble

Petra Denk by

Euren Gästen solltet ihr  lieber nicht verraten, dass Avocado die Basis für diese köstliche Creme ist...!

Und auch ich konnte mir lange Zeit Avocado als Süßspeise nicht vorstellen. Obwohl ich Avocados grundsätzclih liebe!!! Und das in jeder Variante - aber eigentlich nicht so in der süßen...! Umso mehr war ich überrascht, als ich diese Creme ausprobierte. Sie schmeckt einfach perfekt cremig, schokoladig und himmlisch gut!! Das herbstliche Walnuss-Crumble passt meiner Meinung nach gut dazu, weil beides einerseits jetzt grade reif ist in unserem Garten - und weil es die Schokolade super ergänzt.

Wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen und genießen!!

 

Raw Mousse au chocolat mit Walnusscrumble und Weintrauben

Raw Mousse au chocolat:
2 Avocados
50 g Kakaopulver
230 g Agavensirup

Crumble:
2-3 Handvoll Walnüsse
2 EL geschmolzenes Kokosöl
5 EL Agavensirup
1 Msp Zimt
1/2 TL frisch geriebener Ingwer
1 Prise Salz
1/4 TL Vanillepulver

Deko:
frische Weintrauben

 

Die Avocado halbieren, aushöhlen und das Fruchtfleisch im Mixer zusammen mit den anderen Zutaten für die Mousse zu einer glatten Creme rühren. Für das Crumble die Walnüsse grob hacken und mit den übrigen Zutaten vermischen. Die Mousse-Creme in Dessert-Gläser füllen und mit dem Crumble und ein paar frischen Trauben dekorieren.

Ihr könnt dieses Dessert 2-3 Tage im Kühlschrank aufbewahren - aber am besten solltet ihr es sofort genießen, weil es einfach soooo lecker schmeckt!!

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

weiterlesen ...

Saftige Wachauer Marillenknödel - raw Version!

Petra Denk by

Der österreichische Mehlspeis-Klassiker mal anders!

Seit ich den Foodblog bestofrawandsuperfood.com betreibe, hat noch kein Posting so viele Reaktionen hervorgerufen wie die rohe Linzertorte. Ich bekam auf Instagram Anfragen aus aller Welt nach dem Rezept, Blog-Plattformen re-posteten mein Rezept mehrfach.  Die hohe Nachfrage brachte mich auf die Idee, noch mehr österreichische Mehlspeisen in Rohkost zu transformieren. Für mich sind die rohköstlichen Mehlspeisen ein Schlüssel  in die Welt der Rohkost und gesunden Ernährung.  Genuss ohne Reue! Ohne Mehl, das den Blutzucker in die Höhe treibt, ohne Ei, ohne Industriezucker… Außerdem bleiben ohne Kochen oder Backen die wertvollen Enzyme und Vitamine erhalten. Diese Rohkost- Mehlspeisenserie ist für mich kein Remake –  sie lässt den Genuss an Marillenknödel, Linzertorte & Co ein zweites Mal entdecken!

Minimarillenknödel – raw Version!

Teig:
200 Gramm Cashewnüsse
1 ½ EL Agavensirup oder Ahornsirup
2 EL Wasser oder mehr (nach Bedarf für die richtige Konsistenz des Teiges)
1 ½ TL Flohsamenschalen
¾ TL Vanillepulver
¼ TL Salz


Füllung:
4 reife Marillen
3-4 TL Kokosblütenzucker
1 TL Flohsamenschalen

Nussbrösel:
50-100 Gramm geriebene Walnüsse
2 EL Birkenstaubzucker


Die Cashewnüsse mindestens 2 Stunden oder über Nacht in Wasser einweichen, dann abseihen, spülen und abtropfen lassen. In der Küchenmaschine (ich verwende meist Fleischwolfteil dafür) zu einer breiigen Masse zerkleinern. Diese Masse zusammen mit Agavensirup, Vanille, Salz, Flohsamenschalen und Wasser noch mit dem Pürierstab zu einer glatten Teigmasse verarbeiten. Die Konsistenz sollte in etwa Topfenknödeln ähneln. Den Teig für etwa 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, damit die Flohsamenschalen Zeit haben, den Teig noch etwas zu binden.
Die Marillen zerkleinern, mit dem Kokosblütenzucker vermischen und mit dem Pürierstab zu einer flüssigen Masse verarbeiten, dann die Flohsamenschalen untermischen und für mindestens zwei Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.
Mit einem kleinen Löffel etwa kirschgroße Stücke der Marillenmarmelade auf ein etwa halb Handteller großes, flachgedrücktes Stück Teig setzen und dieses um den Marmeladeklumpen herum zu einem kleinen Knödel formen. Die fertigen Knödel in Nussbrösel wälzen und mit Staubzucker servieren. Je nach Wunsch können die Knödel auch im Trockner oder im Ofen auf max. 42 Grad erwärmt werden.

 

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

weiterlesen ...

Frischer Kirschstrudel im Reispapiermantel

Petra Denk by

Frischer Kirschstrudel im Reispapiermantel

Die Kirschen sind jetzt reif - also ran an die roten Früchte!

Nicht ganz aber fast" fully raw" ist dieser köstliche Kirschstrudel. Die dünnen Reispapierblätter haben aber nur einen minikleinen Anteil an diesem Gericht. Die Hauptrolle spielen definitiv frische, rohe Kirschen! In wenigen Minuten zubereitet ist diese Rolle mal eine rohköstliche Abwechslung zum bekannten und allseits beliebten Strudel. Am besten gefällt mir daran, dass die rohen Früchte pur und unverfälscht im Geschmack rüber kommen. Die beigemengten Chiasamen sorgen dafür, dass der Saft nicht ausläuft und die Füllung etwas eindickt. Und natürlich bleibt durch das Nichtbacken auch ein Maximum an Vitamen erhalten!

Ihr könnt statt dem Reispapier aber natürlich auch im Handel erhältliche Strudelblätter verwenden und einen traditionellen Strudel bei 180 Grad im Ofen backen. Auf jeden Fall könnt ihr mit diesem Grundrezept endlos variieren und statt der Kirschen auch Marillen oder andere saisonale Früchte verwenden.

 

Kirschstrudel im Reispapiermantel

Fülle:
500 g Kirschen, entsteint
100 g Walnüsse, gehackt
2 EL Kokoszucker
1 TL Zitronensaft
1 TL Chiasamen
1 Msp Zimt

Strudel-Hülle:
2 Reisblätter
2 EL Apfelsaft
1 Msp Zimt

Deko:
Birkenstaubzucker

Die Kirschen grob hacken, mit den übrigen Zutaten für die Füllung vermischen und etwa 5 Minuten ziehen lassen, sodass die
Chiasamen quellen und die Masse etwas verdicken können.
Für die Strudelhülle 2 Reisblätter in Apfelsaft und Zimt kurz einweichen lassen und auf einen angefeuchteten Teller legen.
Die Füllung mittig auf den beiden Reisblättern platzieren und die Ränder überlappend einschlagen. Mit etwas Birkenstaubzucker
bestreut servieren.

TIPP: Statt Kirschen könnt ihr jede andere beliebige Obstsorte verwenden. Am besten schmeckt es jedoch mit weichen Früchten
 (zB Marille, Ribiseln, Heidelbeeren, Pfirsiche, etc).

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

weiterlesen ...

Limettencupcakes - superschnell und roh

Petra Denk by

Was Kühles für euch - Limetten gehen einfach immer!

Dieses Rezept habe ich schon vor vielen Monaten mal ausprobiert und irgendwie immer drauf vergessen, es online zu stelllen. Da ich momentan alle Power (vor allem meine neuen Food-Fotos) in mein gerade entstehendes Kochbuch stecke, bin ich froh, dass ich noch ein paar Fotos und Rezepte in Reserve habe. In ein oder zwei Monaten sollten die Arbeiten zum Buch abgeschlossen sein, dann kann ich auch wieder neue Ideen hier online stellen, was mir fast schon ein bisserl abgeht...

Freu mich übrigens schon auf den "Tasty Blogging Day" - nächste Woche in Salzburg auf der Messe Culinaria und hoffe, dort viel Inspiration fürs Bloggen und das Kochbuch und so weiter zu finden - und vielleicht trifft man ja ein paar neue und alte Bekannte unter den Food-Nerds? Freu mich jedenfalls mal auf meinen Mini-Urlaub und wünsch euch allen noch ein superschönes Wochenende!!

Alles Liebe,

Eure Petra Elisabeth

 

Limettencupcakes

Boden
    100g Mandeln
    100g Datteln
    1 Prise Salz

Für die Creme:

    150g Cashews
    2 EL Kokosöl
    2 EL Agavendicksaft
    3 EL Limettensaft und 1 EL Limetten-Schale
   
Deko: Limettenzesten

Mandeln einweichen (1 Std), in der Küchenmaschine zerkleinern, mit weichen Datteln zu einem Teig verarbeiten und in die kleinen Cupcake-Böden pressen. Für die Creme Cashews eine Stunde einweichen, abseihen und mit Kokosöl, Limettensaft, Agavendichsaft und Limettenschale zu einer Masse verarbeiten. Bei Bedarf etwas Wasser hinzufügen und die Masse dann auf die Böden in die Cupcakeformen gießen und in den Tiefkühler stellen für etwa 2 Stunden. Bei Bedarf auftauen und genießen! :-)

 

 

 

Merken

weiterlesen ...

Super-Brownie trifft Banane

Petra Denk by

Für diese Schokobrownies habe ich rohköstliches Schokomousse und Schokokuchen miteinander verheiratet – daraus ist ein schokoladiger Traum entstanden…

 

Brownies und Schokolade überhaupt sind, oder vielleicht sollte ich besser sagen, waren, nicht gerade mein Lieblingsdessert… Aber wie ihr ja schon mitbekommen habt, bin ich ein Foto-Nerd. Das dunkle Braun des Brownies und die krachgelbe Banane vor einem knallblauen Hintergrund – dieses Szenario ist mir irgendwann eingefallen und hat mich nicht mehr los gelassen. Also habe ich mich ins Zeug gelegt, den Super-Rohkost-Brownie zu kreieren. Brownies sollten dick und saftig sein, fast schon cremig, dabei aber immer noch bissfest und nicht zu grobkörnig. Um diese Herausforderung mit rohköstlichen Zutaten zu meistern, habe ich Rezepte für Schokomousse und Rezepte für Schokokuchen miteinander vereint. Als Krönung habe ich eine leichte Cashew-Bananencreme und als Abschluss eine Schokoladenglasur darauf gesetzt. Das Ergebnis ist unglaublich üppig, wahnsinnig schokoladig und auch für Rohköstler ganz sicher eine Sünde… ;-)

Ich jedenfalls genieße seit Tagen diese Super-Brownies, die man auch als tiefgekühlte Würfel super einfrieren und bei Bedarf – also zB zu einem leckeren Heißgetränk eurer Wahl – wieder auftauen kann. Mehr als eine von diesen Schoko-Bomben schaffe ich dabei allerdings nie… Ich hoffe, euch schmeckt’s auch..;-)

 

Super-Schoko-Bananen-Brownie

 

Brownieteig:

15 Datteln und eine Handvoll Rosinen, 15 Minuten in Wasser eingeweicht

½ Tasse Cashews, 1-2 Stunden eingeweicht

1 Tasse Mandelmilch

½ Tasse Kakaonibs

3 EL Agavendicksaft oder Ahornsirup

½ EL Vanillepulver

4 EL Kakaopulver in Rohkostqualität

1 Prise Salz

4,5 Tassen Walnüsse, fein gemahlen

 

Bananen-Creme:

2 Bananen

2 EL Cashews (1-2 Stunden in Wasser eingeweicht)

2 EL Ahornsirup

1 TL Zitronensaft

2 EL Kokosöl, geschmolze

 

Glasur:

½ Tasse Kakaopulver

½ Tasse Kokosöl, geschmolzen

½ Tasse Ahornsirup (oder Agavendicksaft oder Honig)

 

Superfood-Tipp Kakao: Roher Kakao ist reich an Magnesium, schützt die Zellen mit Antioxidantien und steigert das Glücksgefühl. Der hohe Calciumgehalt unterstützt die Weiterleitung von Muskel- und Nervensignalen und stärkt die Knochen. Kakao kann aber noch mehr: Er entspannt den Körper und sorgt für mehr Konzentration und Energie.

 

Die Datteln und Rosinen im Mixer zerkleinern und in die Rührschüssel geben. Dann die Kakaonibs und die eingeweichten Cashews mit der Mandelmilch und dem Agavendicksaft im Mixer fein pürieren und ebenfalls in die Rührschüssel geben und mit den übrigen Brownie-Zutaten (Walnüsse, Vanillepulver, Kakaopulver, Salz) zu einem Teig vermischen. Den Teig in eine viereckige Auflaufform geben und am Boden fest drücken.

Für die Creme Banane, Cashews, Ahornsirup, Zitronensaft und Kokosöl im Mixer zu einer glatten Creme verarbeiten und über den Schokokuchen gießen. Für 2-3 Stunden in den Tiefkühler stellen, bis die Bananencreme hart geworden ist. Dann die Zutaten für die Glasur vermischen, bis keine Klümpchen mehr darin sind und die Creme über den gefrorenen Kuchen gießen und verstreichen. Sobald die Glasur gehärtet und der Kuchen etwas aufgetaut ist, könnt ihr ihn in Würfel schneiden und je nach Bedarf portionsweise einfrieren oder gleich genießen :-)!

weiterlesen ...

Saftiger Karottenkuchen unter einer cremigen Cashew-Sahne-Haube

Petra Denk by

Karottenkuchen – Walnüsse swingen mit Karotten in perfekter Harmonie unter einer cremigen Cashew-Haube.

Vielleicht denken manche von euch, das Fotografieren macht mir Spaß. Ja, macht es auch. Aber was man auf den Bildern nicht sieht, ist die Materialschlacht, die sich zwischen Fotografin, Kamera und diesem kleinen Kuchen vor der Linse abspielt. Und wie ihr an dieser Stelle wahrscheinlich schon richtig vermutet – es ist echt Arbeit! Bis das Szenario, das man sich ausgedacht hat, mal samt Scheinwerfern, Untergründen, Hintergründen, Spiegeln und sonstigem Fotoequipment mal aufgebaut ist… Dann muss das Foto-Objekt bei Laune gehalten werden – schlaffes, oder welkes Gemüse will niemand sehen, also muss es ständig feucht und frisch gehalten werden, darf nicht zu lange im heißen Scheinwerferlicht sein, weil sonst wahrscheinlich das ganze Gericht matschig aussieht.

Tja, das ist nur ein kleiner Auszug von den Dingen, mit denen ich mich beim Fotografieren herum plage. Ihr könnt mir soweit folgen, hoffe ich. Aber wenn man dann am Ende die Belohnung durch ein nettes Bild bekommt, mit dem man selbst zufrieden ist (was leider nicht immer der Fall ist;-)), dann ist das Belohnung pur. Das macht Spaß und man ist wieder motiviert, sich erneut in die Materialschlacht mit Essen und Kamera zu stürzen.
Kochbuchpläne...

Und weil es mir sogar immer mehr Spaß macht und mir die Ideen auch irgendwie nie ausgehen, will ich in diesem Jahr das machen, wovon ich schon sehr lange träume: Mein eigenes Kochbuch schreiben! In meinem Kopf ist es natürlich wieder mal so gut wie fertig – de facto ist es aber noch sehr viel Arbeit. Zum Beispiel dieser Karottenkuchen, eines meiner absoluten Lieblingsrezepte, weil er sich schnell herstellen lässt und wahnsinnig saftig, frisch und lecker schmeckt, soll unbedingt in dieses neue Kochbuch. Es soll also, wie schon mein Blog-Name verrät, ein "best of" meiner Best Of-Sammlung  von Rohkost-Rezepten werden. Dazu möchte ich ein paar Blicke hinter die Kulissen hinzufügen, also Fotos von mir und meinem Bloggerleben, dem Making of, und den Schauplätzen, an denen ich mir Inspiration hole. Ich hoffe, ich kann euch bald ein Update geben, wie die Arbeiten an meinem Buch voran schreiten…

Nun aber zurück zur Karottentorte – man braucht (ohne die Einweichzeit für die Cashewnüsse) etwa 15 Minuten, um diesen Kuchen herzustellen. Ein paar Tage hält er sich im Kühlschrank frisch und im Tiefkühler mehrere Wochen. Meine Schwester hat schon einen Kommentar dazu abgegeben: „Das einzig schlechte an dieser Torte ist, dass man mit einem Stück nie genug hat!“
Karottentorte:

Karottenkuchen mit Cashewsahne

2 Tassen Karotten
2 Tassen Walnüsse (gerieben)
1 1/2 Tassen Datteln, zerkleinert (alternativ Rosinen)
2 TL Ingwer (frisch gerieben)
1 EL Lucuma
1 TL Agavensirup
1 TL Zimt
¼ TL Vanillepulver
1 TL Kokosraspel

Cashew-Sahne-Topping:

2 Tassen Cashews (min. 1 Std. in Wasser einweichen und abseihen)
¼ Tasse Kokosöl, geschmolzen
½ Tasse Zitrone, frisch gepresst
¼ Tasse Agavensirup (alternativ Ahornsirup)
1 TL Ingwer
½ TL Vanille

Nüssen und Datteln in Mixer oder Küchenmaschine zerkleinern oder bereits in zerkleinerter Form kaufen. Alle Zutaten für den Boden in einer Schüssel vermengen und den Inhalt dann auf den Boden einer runden Springform drücken. Die flüssigen Zutaten für die Cashew-Sahne in den Mixer geben, dann nach und nach die Cashews dazu geben, sodass eine glatte Creme entsteht. Bei Bedarf etwas Wasser dazu geben, falls die Creme noch zu dick ist. Die Creme über den Boden gießen, glatt streichen und das ganze in den Kühlschrank stellen, damit die Creme fester wird. Nach 1-2 Stunden genießen. Der Kuchen hält sich drei bis vier Tage im Kühlschrank, im Tiefkühler mehrere Wochen.

weiterlesen ...

Superschnelle Preiselbeer-Törtchen mit Schoko-Sauce

Petra Denk by

Vorsicht Superfood-Effekt: Die kleinen, süßen Vitalstoffbomben mit Chia, Preiselbeeren und Kakao schmecken köstlich und zähmen euren Süßigkeiten-Tiger!

Dieses Rezept habe ich für alle Süßigkeiten-Tiger unter euch gepostet. Die Cookies schmecken herrlich frisch und süß, machen aber nicht süchtig, weil sie ausschließlich mit natürlichen, frischen Zutaten hergestellt werden. Und die beigemengten Superfoods geben dir zusätzlich Energie!  In diesen Preiselbeer-Törtchen sind Chiasamen und Kakao enthalten. Chia enthält doppelt so viel Eiweiss wie andere Samen oder Getreidesorten und ihr Calcium-Gehalt übertrifft den von Milch um das Fünffache. Kakao wiederum hat den höchsten Magnesium- und Eisengehalt aller Pflanzen. Und auch die Preiselbeeren sind kleine Vitalstoffbomben. Sie sind liefern wichtige Antioxidantien und wirken bekanntermaßen gegen Harnwegsinfekte.  Solche Superfoods sind wie mächtige Freunde, die uns den Rücken stärken. Mögliche, durchaus erwünschte Nebenwirkung des „Superfood-Effekts“: Wenn ihr Superfood-Yummies mit gesunden Zutaten und ohne Industriezucker über einen längeren Zeitraum vernascht und damit eure gewohnten Süßigkeits-bomben ersetzt, werdet ihr merken, dass euer Drang nach supersüßen Sachen langsam nachlässt oder ihr sogar Schwierigkeiten damit habt, „normal“ gesüßte Brownies, Törtchen oder Schokolade zu verspeisen. Es lohnt sich also, diesen „Superfood-Effekt“ mal auszuprobieren! :-)
Mein Tipp: Gleich eine große Menge davon herstellen und einfrieren, dann hast du immer ein paar Yummies parat, wenn dich der Süßigkeiten-Tiger wieder mal überfällt.


Deine, Petra Elisabeth


Superschnelle Preiselbeer-Törtchen mit Schoko-Sauce

Boden:
1 1/2  Tassen Mandeln
¾ Tasse Datteln
Prise Salz

Preiselbeer-Füllung:
1 ½ Tassen frische oder gefrorene Preiselbeeren (oder Cranberries)
6 Teelöffel Ahornsirup
¼ Tasse Frisch gepresster Orangensaft
½ Tasse Wasser
4-5 Esslöffel Chiasamen
Orangen zesten (1 Teelöffel)
½ Teelöffel Vanille-Extrakt

Schoko-Sauce:
½ Tasse Agavensirup oder Ahornsirup
½ Tasse Kakaopulver in Rohkostqualität (oder zumindest ungesüßter Kakao)
½ Tasse Kokosöl, geschmolzen
1 Teelöffel Vanilleextrakt (optional)

Zubereitung:
Alle Zutaten für den Boden in einer Küchenmaschine oder einem Hochleistungsmixer verarbeiten und mit einem Glas runde Formen ausstechen und in Papierförmchen platzieren. Für die Füllung die frischen Preiselbeeren mixen und zusammen mit den übrigen Zutaten in eine Schüssel geben. Eine halbe Stunde stehen lassen und gelegentlich umrühren, bis die Chiasamen die Creme eingedickt haben. Die Creme in die Förmchen über die vorbereiteten Böden gießen und die fertigen Cupcakes für etwa 2 Stunden in den Tiefkühler geben. Die Zutaten für die Schokokreme zu einer Sauce verrühren und diese über die fertigen Minitörtchen gießen und nach dem Auftauen genießen.

 

Superfood-Facts: Chia enthält doppelt so viel Eiweiss wie andere Samen oder Getreidesorten und ihr Calcium-Gehalt übertrifft den von Milch um das Fünffache. Kakao wiederum hat den höchsten Magnesium- und Eisengehalt aller Pflanzen. Und auch die Preiselbeeren sind kleine Vitalstoffbomben. Sie sind liefern wichtige Antioxidantien und wirken bekanntermaßen gegen Harnwegsinfekte.

weiterlesen ...

Zart schmelzende Schokokugerln in drei Varianten

Petra Denk by

Food-Blog Award, Kooperationen, Einladungen, Follower, neue Pläne – und dazu gibt’s Superfood-Weihnachtskugerln

Vor ein paar Tagen kam eine Kiste mit der Post bei mir an, ziemlich schwer und mittelgroß und aus Deutschland. Ziemlich überrascht war ich, als ich die darin enthaltenen Köstlichkeiten auspackte: Superfoods, Nüsse, Rohkakao, Rohkostkonfekt – alles was ich schon immer haben wollte, mir aber bisher noch nicht gegönnt hatte, weil‘s mir zu teuer war, fand ich in dieser Kiste. Das war wie Weihnachten…! Daher möchte ich mich mit diesem Blog-Post auch vor allem beim Absender dieser Kiste, nämlich bei Keimling Naturkost bedanken: Für einen wunderschönen Award-Abend in Hamburg, meine Reise dorthin und eine reichlich bestückte Leckereien-Kiste. Da mein Blog unter die Top 15 gewählt worden war, bin ich Anfang November nach Hamburg gereist, habe dort meine liebe Cousine Isabella besucht, mir die Stadt angesehen, und viele neue, interessante Menschen kennengelernt. Ein paar Eindrücke von diesem Abend seht ihr hier unten und könnt ihr auch unter Keimling Award nachlesen.

Meine Cousine Isabella und ich

keimling award sieger und Jury

 

Habe mich unter anderem sehr gefreut, den Autor des Buches "Go Raw - Be Alive!" Boris Lauser kennenzulernen, der mir netterweise auch ein Rezensionsexemplar seines neuen Buches geschickt hat. Außerdem konnte ich an dem Abend einige sehr nette BloggerInnen kennenlernen und mit den Mitarbeitern der Firma Keimling über Rohkost fachsimpeln – kurz gesagt, wir haben uns ausgetauscht und gut unterhalten. Als Sieger des Awards wurden an dem Abend healthy on green, A Very Vegan life, Kirschbiene kocht und Kraftfutter gekürt. Natürlich wäre ich da auch gerne unter den Siegerinnen gewesen – wem soll ich da was vormachen… ;-) Aber andererseits: Die Sieger-Blogs waren alle sehr gut und haben verdient gewonnen. Und mein Resümee kann sich sehen lassen: Ich habe drei nette Tage in Hamburg verbracht und kehrte inspiriert, mit rohköstlichen Geschenken und neuen Kooperationspartner-Abkommen nach Hause zurück. Also für meinen erst fünf Monate alten Blog ist das schon eine Leistung, oder?

Das 193-Tage-Resümee für meinen Blog lautet also: 1 Award-Nominierung, viele neue Follower (knapp 500 auf Pinterest, 270 auf Twitter, 100 auf Instagram), die ich ohne viel Aufwand bekommen habe, interessante Kooperationspartner: Die Alge-vegan.de, Biohof Adamah und vor allem Keimling Naturkost, die mir ein lang ersehntes Dörrgerät zum Testen schicken werden, mit dem ich eine Serie Rohkost-Brote produzieren möchte, auf die ich mich schon sehr freue!

Die wichtigste Neuerung ist aber wahrscheinlich mein News-Blog, den ich auf www.superfood-news.com starten möchte. Da ich diese Seite weiterhin vorwiegend als Blog mit Rezepten und Foodfotos führen möchte, will ich im New-Blog Interviews, Testberichte, Rezensionen, Fachartikel – und alles, was auf diesem Food-Blog keinen Platz hat, veröffentlichen. Beide Seiten werden per Menüpunkt miteinander verbunden sein. Im Kopf habe ich diese Seite schon fertig – in der Praxis ist es aber noch sehr viel Arbeit… Ihr dürft also gespannt sein, was da noch alles kommt.

Passend zur Vorweihnachtszeit und als kleiner Teaser für ein noch nicht fertiges Booklet über Superfood-Yummies, das es als pdf zum Download auf superfood-news.com geben wird, präsentiere ich euch heute, meine ersten superweihnachtlichen Superfood-Rohkost-Kugerln, die alleine optisch ein echter Hingucker sind. Innen übrigens superweich und schokoladig!! Genauso wünsche ich mir und uns allen die Adventszeit :-)!

Superfood-Weihnachtskugerln

Inspired by Julie Morris

  • 1/3 Tasse Acaibeerenpulver
  • 1 1/ EL Kokosöl
  • 2 EL Kakaopulver
  • 2 EL Agavensirup
  • ¾ Tasse weiche Datteln (falls sie nicht weich sind, vorher in warmem Wasser einweichen)
  • 2 EL Kakaobohnensplitter
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Cayennepfeffer

Deko:
Kokosraspeln, Acaipulver, Kakaobohnensplitter

Alle Zutaten in der Küchenmaschine oder einem leistungsfähigen Mixer zu einem weichen Brei verarbeiten. Etwas Kokosöl oder Wasser auf die Hände geben und die Kugerln rollen. Zum Abschluss die Kugeln in Kokosraspeln, Acaipulver oder Kakaobohnensplitter wälzen.

Merken

weiterlesen ...
Diesen RSS-Feed abonnieren

Meine Rezepte findest Du in der mealy App
my healthy aperture gallery
Superfood Blogs