Salate (16)

Salate

Kimchi mit Mungbohnensprossen

Petra Denk by

Kimchi - scharf aber lecker!

Das Buch "Fermentieren" von den beiden Farmern aus Oregon hat's mir angetan. Sauerkraut hatte ich schon selbst erfolgreich hergestellt, aber das Kimchi mit Chinakohl und Gemüse war mir bisher noch nicht so gelungen. Mit der Anleitung aus dem Buch hat es dann geklappt. Ich habe dazu auch noch Mungbohnensprossen gegeben, da ich die gerade frisch hatte. Die harmonieren wunderbar mit dem Chinakohl und den Gewürzen und geben dem ganzen einen asiatischen Touch.

Für meinen Geschmack war es nur etwas zu scharf, was aber an unseren eigenen Chilis liegt, die es ziemlich in sich haben. Ein Teelöffel hätte für mich vermutlich genügt! Denn obwohl bei der Milchsäuregärung einiges von der Schärfe verloren geht, schmeckte es immer noch sehr sehr scharf! Mein Tipp: Seid lieber vorsichtig mit den Chilies - nachwürzen kann man nachher immer noch! :-)

  

Kimchi mit Mungbohnensprossen*

 
1,85 L Lake (90 g unraffiniertes Meersalz auf 1,85 L Wasser)
1 Chinakohl, in mundgerechte Stücke geschnitten
1 Karotte, fein gehobelt
2 Zehen Knoblauch, in feine Scheiben geschnitten
1 TL frisch geriebener Ingwer
1/2 - 1 TL fein gehackter Chili oder Chiliflocken (je nach gewünschter Schärfe)
1 Handvoll Mungbohnensprossen
 
1 -2 Gläser mit Bügelverschluss (500ml bis 1 L Volumen)
 
*Rezept etwas abgewandelt aus dem Buch "Fermentieren"
 
Für die Lake Wasser und Salz gut verrühren, bis es sich auflöst. Die äußeren Blätter des Chinakohls beiseite legen und die restlichen Blätter in mundgerechte Stücke schneiden. Den Chinakohl mit den äußeren Blättern in eine Schüssel geben und mit der Lake  übergießen. Über Nacht oder 6 bis 8 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen. Danach gut abtropfen lassen. Inzwischen Chiliflocken, Knoblauch, Ingwer und die Karottenscheiben gut durchmischen und dann mit dem Chinakohl vermischen und mit den Händen kräftig einarbeiten, sodass der Saft austritt. Das ganze in ein Glas pressen, sodass eine dünne Lakeschicht über dem Gemüse zu sehen ist. Mit den äußerden Blättern bedecken und mit einer umgedrechten kleinen Schüssel beschweren. Wichtig ist, dass das Gemüse komplett mit Lake bedeckt ist. Bei Zimmertemperatur etwa vier bis 5 Tage stehen lassen und zwischendurch kontrollieren, ob das Gemüse noch von Lake bedeckt ist. Wenn das Kimchi fertig ist, kannst du das Gewicht entfernen und das Glas im Kühlschrank aufbewahren. Die Fermentierung geht im Kühlschrank weiter - nur deutlich langsamer. Sollte es dir also zu wenig sauer schmecken, kannst du es ruhig noch ein paar Tage stehen lassen bis es den gewünschten Säuregrad erreicht hat. Im Kühlschrank hält sich das Kimchi mehrere Wochen.
 
 
Eine noch detailliertere Schritt-für-Schritt-Anleitung fürs Fermentieren findet ihr im Artikel übers Sauerkraut fermentieren
 
Buchtipp zum Fermentieren: "Fermentieren"
 
 Rezepte und Anleitungen zum Kraut fermentieren findet ihr auch in meinem Koch-Buch "Raw Superfoods":
 
 
 
 

weiterlesen ...

Rotkraut mit Kren und Apfel

Petra Denk by

Rotkraut - weihnachtlich mit Kren und Apfel!

So habe ich Rotkraut noch nie gegessen. Milchsauer vergoren und ungekocht bleiben alle Vitamine erhalten - durchs Fermentieren kommen sogar noch neue dazu... Die Frische schmeckt man auch bei diesem Rotkraut, das eine super schöne Farbe bekommt nach dem Fermentieren. Der Kren und der Apfel machen eine feine Note aus in dem Kraut, sind aber nicht sehr dominant im Geschmack. Nach dem normalen Sauerkraut aus Weißkraut, das seit einiger Zeit mit Ingwer und Chili mein Lieblingssauerkraut geworden ist, finde ich diese Variante sehr ansprechend und kann sie euch auch fürs kalte Weihnachtsbuffet wärmstens empfehlen. Viel Spaß beim Nach-"kochen"! :-)

 
 

Fermentiertes Rotkraut mit Kren und Apfel

 
1 Kopf Rotkraut, in feine Streifen gehobelt (zB Hofmeister Holzwaren Krauthobel)
1/2 Apfel, in dünne Scheiben geschnitten
1 EL Krenwurzel, fein gerieben
Salz: 20 g pro 1 Kg Gemüse
1 -2 Gläser mit Bügelverschluss (500ml bis 1 L Volumen)
 
Das Rokraut mit dem Salz gut vermischen und in einer großen Schüssel gut durchkneten, bis der Saft aus dem Gemüse austritt.
Anschließend mit den Apfelscheiben und dem Kren gut vermischen und in Gläser füllen. Im Glas das Gemüse gut nach unten drücken, sodass alles von Flüssigkeit bedeckt ist. Bei Bedarf mit abgekochtem Salzwasser (20 g auf 1 Liter) aufgießen.
Das Gemüse mit einem Gewicht (zb kleines Schüsselchen oder Stein verwenden) beschweren, sodass es vollständig von Flüssigkeit bedeckt ist. Den Rand des Glases sauber wischen.
Dann den Bügelverschluss schließen und bei Raumtemperatur etwa  4 bis 5 Tage stehen lassen. Die Milchsäuregärung ist abgeschlossen, wenn keine Bläschen mehr hoch steigen. Das Glas dann kühl stellen. Das Kimchi kann man nun schon essen, allerdings wird der Geschmack intensiver, je länger man es im Kühlschrank stehen lässt. 2-3 Wochen hält sich das Rotkraut im Kühlschrank, so lange keine Verunreinigungen ins Glas kommen. Ungeöffnet kann sich das Kraut auch länger halten.  
 
Eine noch detailliertere Schritt-für-Schritt-Anleitung fürs Fermentieren findet ihr im Artikel übers Sauerkraut fermentieren
 
Buchtipp zum Fermentieren: "Fermentieren"
 
 Rezepte und Anleitungen zum Kraut fermentieren findet ihr auch in meinem Koch-Buch "Raw Superfoods":
 
 
 
 

weiterlesen ...

Sauerkraut, selbst fermentiert

Petra Denk by

Sauerkraut - eine echte Vitaminbombe für die kalte Jahreszeit!

Irgendwie dachte ich, es wäre aufwändig und kompliziert, Sauerkraut selbst herzustellen. Seitdem ich mich aber intensiv damit beschäftigt habe und mehrere erfolgreiche Versuche hinter mich gebracht habe, kommt selbst gemachtes Sauerkraut bei uns jetzt immer auf den Tisch.

Aufwändig ist eigentlich nur das Kraut hobeln. Wenn dieser Arbeitsschritt erledigt ist, wird das ganze gesalzen und geknetet und mit etwas Druck in Gläser gefüllt. Mit einer Schüssel oder einem anderen Gegenstand beschweren, sodass das Gemüse immer unter der Flüssigkeit bleibt - und das war's. Dann heißt es nur noch warten, bis es fertig fermentiert ist und kühl stellen. Mit der unten stehenden Anleitung könnt ihr euer eigenes Sauerkraut ganz einfach herstellen. Das Tolle dabei: Man hat dann immer einen frischen, vitaminreichen Salat - ohne Spülen, marinieren, etc., der als Beilage einfach im Glas  aus dem Kühlschrank auf den Tisch kommt.

Was ich selbst festgestellt habe, ist, dass die enthaltenen Milchsäurebakterien sich extrem positiv auf mein Wohlbefinden auswirken. Laut Literatur versorgen uns  diese Bakterien nicht nur mit zusätzlichen Vitaminen, sondern reduzieren äußerst wirksam die schädlichen Bakterien und Hefen im Darm, sodass wir eine ausgeglichene Darmflora bekommen. Was mich betrifft, kann ich jedenfalls sagen, dass ich mich frischer fühle und die Verdauung super funktioniert, seitdem ich regelmäßig Fermentiertes esse. 

Eine Überwindung war für mich eigentlich nur, Lebensmittel auf diese ungewohnte Weise zu verarbeiten - also nicht kühl stellen oder zu kochen oder gleich frisch zu verzehren, sondern sie sozusagen "verderben" zu lassen - wobei sie ja nicht wirklich verderben, sondern nur eine Milchsäuregärung statt findet. Die aufsteigenden Bläschen bedeuten übrigens nur, dass jetzt die Milchsäuregärung statt findet - also kein Grund zur Panik! Mehr übers Fermentieren könnt ihr in diesem Artikel lesen.

Und nun zum Rezept und zur Anleitung fürs Sauerkraut machen. Ich wünsche euch viel Spaß dabei!

 

Sauerkraut, selbst fermentiert - in zwei Varianten: Klassisch nach Omas Rezept oder asiatisch scharf
 
 
1 Krautkopf, fein gehobelt (ein paar Außenblätter beiseite legen)
2 Karotten, fein gehobelt (Ich habe mir erlaubt, zu Omas Rezept noch etwas Karotte hinzuzufügen, weil mir Kraut alleine doch etwas zu langweilig ist)
1 EL Salz
1 Einmachglas mit Bügelverschluss sowie ein kleines Glas oder Schüsselchen zum Beschweren 
 
2 Würzvarianten:
Klassische Gewürze: 3 EL Apfelsaft, 5 Wacholderbeeren, 1 TL Kümmel (ganz oder gemahlen), 1 Lorbeerblatt
oder
Scharf und asiatisch: 1 TL geriebener Ingwer, 1 Chili halbiert (oder auch gehackt, falls es richtig scharf sein soll) und 2 Zehen Knoblauch in Scheiben geschnitten

 
Und so klappt es mit dem Fermentieren:

1. Die Außenblätter des Krautkopfes beiseite legen und den restlichen Krautkopf sowie die Karotten fein hobeln.
2. Das Salz in das fein gehobelte Gemüse einmassieren, ein paar Minuten ziehen lassen, dann das Gemüse weiter massieren, bis das enthaltene Wasser austritt.
3. Gemüse samt ausgetretenem Saft und den gewünschten Gewürzen (klassisch oder scharf und asiatisch) in saubere Einmachgläser mit Bügelverschluss füllen (das Glas max. ¾ voll machen!) und das Gemüse im Glas kräftig nach unten drücken, sodass es vollständig von Wasser bedeckt ist.
3. Die vorher beiseite gelassenen Krautblätter oben auf das Gemüse drauf legen und darauf achten, dass alles von Flüssigkeit bedeckt ist. Das ganze dann mit einem umgedrehten Schüsselchen beschweren und den Bügelverschluss zu machen (optimalerweise sollte da etwas Druck drauf sein, damit das Gemüse nicht wieder nach oben schwimmt).
4. Unbedingt darauf achten, dass das Gemüse immer von Flüssigkeit bedeckt bleibt! Notfalls etwas abgekochtes Wasser hinzufügen (möglichst wenig, da es das ganze sonst zu stark verwässert!). Die bei der nun folgenden Gärung entstehende Luft kann durch den Gummi entweichen.
5. 4 Tage bei Zimmertemperatur stehen lassen.
6. Das Kraut im Kühlschrank kühl stellen. Das Gewicht könnt ihr nun entfernen und das Kraut kann gekühlt gegessen werden.
7. Die Fermentierung geht auch im Kühlschrank weiter. Wenn es euch zu wenig sauer ist, einfach noch ein paar Tage im Kühlschrank lassen, bis es den gewünschten Säuregrad erreicht hat.
8. Immer mit sauberen Gabeln Kraut raus nehmen und am besten wieder schön in die Flüssigkeit drücken bevor ihr das Glas nach dem Essen wieder in den Kühlschrank stellt.
9. Das Kraut hält sich dank der konservierenden Wirkung der Milchsäurebakterien nun mehrere Wochen im Kühlschrank. Bei uns wird es allerdings nie so alt - da es vorher verzehrt wird. :-)
 
 
 Eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung fürs Kraut fermentieren findet ihr übrigens auch in meinem Koch-Buch "Raw Superfoods":
 
 
 
 

weiterlesen ...

Rotkohl-Ananas-Salat

Petra Denk by

Rotkohl meets Ananas

Rotkohl ist eine echte Vitaminbombe! Wusstet ihr, dass schon eine kleine Portion (100 g) ausreicht, um den Tagesbedarf an Vitamin C zu decken? Mehr dazu könnt ihr beispielsweise hier nachlesen: https://www.vitamine.com/lebensmittel/rotkohl/ . Mit Ananas als süßem Kontrast und frischen Kräutern wie Basilikum, Minze und Koriander und einem Limetten-Curry-Dressing erzeugt dieses kleine Gericht auch eine Geschmacksexplosion.   

 

Rotkohl-Ananas-Salat
 
2-3 Personen
 
Salat:
1/2 Kopf Rotkohl
2 kleine Karotten
1 rote Paprika
1 Frühlingszwiebel
200 g Ananas, klein würfelig geschnitten
1 Handvoll Minze, klein gehackt
1 Handvoll Basilikum, klein gehackt
1 EL Sesamsamen
 
Dressing:
100 g Cashews
Saft von 3 Limetten
1/2 TL Currypulver
1/2 TL Salz
1/2 Knoblauchzehe, klein gehackt
1/4 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1/4 TL Koriander, gemahlen
1 Msp Chilipulver
100 ml Wasser
 
 
Für das Dressing alle Zutaten im Mixer fein pürieren, in eine Flasche oder ein Kännchen füllen und beiseite stellen. Für den Salat das Gemüse in feine Streifen schneiden, mit der Ananas, den Sesamsamen und den Kräutern in Salat-Schüsseln anrichten und mit dem Dressing servieren. 
 
Noch mehr Rezepte findet ihr in meinem Koch-Buch "Raw Superfoods":
 
 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

weiterlesen ...

Kohlrabisalat, Asia-Style

Petra Denk by

Kohlrabisalat, Asia-Style

Wusstet ihr, dass Kohlrabi ein super Magnesium- und Kalziumlieferant ist? Mehr über die wichtigsten Gesundheitsfakten dazu könnt ihr zb hier nachlesen: https://www.gesund.at/ernaehrung/kohlrabi-fakten/ . Für mich gehört er einfach zur spätsommerlichen bzw. herbstlichen Küche dazu, weil er so herrlich erfrischend ist. Und da wir heuer besonders viele Chilis im Garten haben, wage ich mich mal an eine asisatische Variante eines Kohlrabisalates: Mit  Limettensaft, Sesamöl, Chilis und Minze!  

 

Kohlrabi-Salat, Asia-Style
 
2-3 Personen
 
Salat:
1 große oder 2 kleine Kohlrabi
1/2 TL kleine rote Chili, klein gehackt oder 1 Msp. Chili Pulver
1/2 TL gehackte Minze
Etwas Petersilie oder Koriander zum Dekorieren
 
Marinade:
3 EL Tamari Soya Sauce
2 EL Limettensaft, 1/2 TL fein geriebene Limettenschale
2 EL Olivenöl
1 EL Sesamöl
1 Prise Salz
3 EL Wasser
 
 
Den Kohlrabi schälen und mit einer Küchenmaschine oder einer Reibe mittelfein reiben, die Chilie und die Minze hacken und alles in eine Schüssel geben. Die Zutaten für die Marinade vermischen und den Kohlrabisalat damit anrichten. Abschließend mit Minze, Chili und Koriander dekorieren.
 
 
 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Noch mehr Rezepte findet ihr in meinem Koch-Buch "Raw Superfoods":
 
 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

weiterlesen ...

Blattsalatmix mit Gojibeeren und Hagebutten-Vinaigrette

Petra Denk by

Knackig bunte Blattsalate im Duett mit Superfood-Beeren und Hagebutten-Dressing

Kooperationsartikel

Hagebutten kenne ich noch aus meiner Kindheit. Wir tranken sie als Tee und ich kannte sie auch als köstlich cremige Marmelade. Hagebutten besitzen diese erfrischend herbe, leicht säuerliche Note, die den Geschmack der "Orange des Nordens", wie die roten Früchte der Heckenrose auch genannt werden, unverwechselbar machen. Der Vitamin C-Gehalt dieser Sammelnussfrucht übertrifft die Orangen jedoch bei weitem: 100 Gramm Hagebutten enthalten 1250 mg Vitamin C - was einem Vielfachen (bis zu 30-fachen) vom Vitamingehalt der Orange entspricht.

Ihr könnt die Hagebutten am besten selber sammeln (sie wachsen entlang von Äckern - Erntezeit am besten im November) oder als getrocknetes Pulver kaufen. Da die Hagebutten gerade nicht Saison haben, wagte ich mal den Versuch mit einem getrockneten Produkt aus dem Handel. Das Hagebuttenpulver der Firma coesam, das ich für dieses Rezept testen durfte, schmeckt als pures Pulver, das ich als Basis für eine Vinaigrette verwendet habe und mit einem Blattsalat mit Trockenbeeren kombiniert habe. Das Ergebnis: Der Salat schmeckt herrlich frisch und die Superfood-Früchte Gojibeeren und Preiselbeeren fügen eine spannende Geschmacks-Komponente hinzu.

TIPP: Das Bio-Hagebuttenpulver verwende ich auch gerne als Zusatz im Frühstücksmüsli oder in Smoothies. Ein bis zwei Teelöffel pro Tag sorgen für volle Vitamin-Power!

Bezugsquelle Hagebuttenpulver: biofood-direct.de

 

 
Blattsalat-Mix mit Goji-Beeren und Hagebutten-Vinaigrette

Für 4 Personen

Salat

30 g Gojibeeren, getrocknet
30 g Preiselbeeren, getrocknet
250 g Blattsalat-Mix
2 Handvoll frische Wildkräuter (zb Vogelmiere)

 

Hagebutten-Vinaigrette:

2 EL Hagebuttenpulver3 EL Olivenöl
2 EL Rotweinessig
1 EL Senf (oder Senfpulver)
1 TL Agavensirup
1 EL Wasser
Salz, Pfeffer

 

Salat waschen, große Blätter in mundgerechte Stücke zupfen, auf Vorspeisentellern mit übrigen Blattsalaten anrichten. Für das Dressing alle Zutaten gut vermischen (im Shaker oder im Mixer) und anschließend abschmecken mit Salz und Pfeffer. Die Trockenbeeren (Gojibeeren und Preiselbeeren) ein paar Minuten in der Vinaigrette einweichen lassen und über den Blattsalat gießen. Mit gehackten Pistazien bestreuen.

Gutes Gelingen! :-)

SUPERFOODS in diesem Rezept - das können sie:

Gojibeeren: enthalten viel Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E(das in Früchten normalerweise selten enthalten ist) sowie beachtliche Vitamin-B-Werte und liefern mehr Eisen als Spinat.

Hagebutten: 100 g enthalten etwa 1250 mg Vitamin C

Preiselbeeren: Auch diese kleine, rote Frucht ist als Vitamin-C-Bombe bekannt und enthält zudem viele Antioxidantien und andere wertvolle Inhaltsstoffe, die unter anderem bei Blasenentzündung gut wirken sollen.

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

weiterlesen ...

Rohkost-Salat mit Tofu

Petra Denk by

Gesunde Salate liegen voll im Trend! (Gastbeitrag von gutekueche.at)

Liebe Leute, heute gibt es einen Gast-Beitrag auf meiner Seite von gutekueche.at, einer Gourmet-Plattform mit vielen schön bebilderten Rezepten, darunter auch einige leckere Rohkost-Rezepte. Viel Spaß beim Schmökern und Nachkochen auf  http://www.gutekueche.at/rohkost-rezepte! :-)

Rohkost-Salate erfreuen sich besonders im Sommer großer Beliebtheit - sie sind schnell gemacht, erfrischen und sind gesund. Ursprünglich wurde nur ein Salat aus verschiedenen Blattsalaten als Rohkostsalat betitelt und als Vorspeisen- oder Beilagensalat gereicht. Heute gibt es jedoch eine große und wohlschmeckende Vielfalt – eine Auswahl an guten Rohkostrezepten finden Sie unter http://www.gutekueche.at/rohkost-rezepte

Rohkost-Salat mit Tofu

Der mediterrane Salat ist schon für die Augen ein wahrer Hingucker. Die kräftigen Farben der Blattsalate und die vielen verschiedenen Gemüsesorten bringen den Sommer ins Haus, selbst wenn der Herbst schon fortgeschritten ist.

Der große Vorteil dieses Salate-Rezeptes liegt in seiner variablen Zubereitung, denn die einzelnen Gemüsesorten können je nach Vorliebe und je nach Angebot verwendet werden. Ebenso lässt sich der Tofu in seiner Zusammensetzung und Machart variieren, um jeden Geschmacksgaumen zu erfreuen.

Der kalorienarme Tofu ist nicht nur ein perfekter Fleischersatz, sondern durch seinen hohen Eiweißanteil auch sehr gesund. Der Salat kann gut als Hauptspeise verwendet werden, ist er doch sowohl frisch und knackig wie sättigend.

Einkaufsliste für 2 Personen:

150 g Blattsalate (je nach Angebot z.B.: Kopf-, Frisee-, Eichblatt-, Eisberg- oder Feldsalat, Lollo Rosso, Radicchio, Rucola, Spinat oder Endivien),
2 Paradeiser groß oder 8 Cherrytomaten,
1 Gurke,
200 g Tofu,
frisches Basilikum,
3-4 EL Olivenöl,
3-4 EL Balsamico-Essig,
1 Prise Salz & Pfeffer
Etwas Knoblauch
1 Schuss Wasser.

Falls gewünscht können auch andere oder zusätzliche Gemüsesorten verwendet werden. Gut eignen sich auch Paprika, Radieschen, Mais oder Karotten.


Rezept Zubereitung:

Zunächst die Gemüsesorten gut waschen. Die Blattsalate werden danach mit der Hand zerpflücken. Achten Sie dabei darauf, dass die Stücke mundgerecht sind und vermeiden Sie die Verwendung eines Messers, da viele Blattsalate dadurch die Bitterstoffe erst ausstoßen.

Die Paradeiser vom Strunk befreien und in Scheiben schneiden oder die Cherrytomaten vierteln. Die Gurke in dünne Scheiben schneiden. Dabei sollten Sie nur im Sommer die Gurke samt Schale verwenden. Im Frühling und im Herbst eignet sich besser die geschälte Variante zu verwenden, da zu diesen Jahreszeiten die Schalen noch oder schon wieder sehr dick sind und oft ledrig schmecken. Falls Paprika oder Radieschen verwendet werden, diese in dünne Streifen schneiden. Karotten mit einem Hobel in dünne Julienne schneiden, damit diese gut kaubar bleiben. Alls Gemüse- und Blattsalatsorten gut durchmischen und auf Tellern anrichten.

Den Tofu in kleine Ecken schneiden. Tofu gibt es in verschiedenen Varianten, von natürlich über mit Kräutern zugesetzt bis geräuchert. Entsprechend Ihrer Vorlieben können Sie den Tofu wählen. Die kleinen Ecken werden auf die vorbereiteten Salatteller gestreut und anschließend mit den Blättern des frischen Basilikums garniert.

Für die Salatsoße wird eine Prise Salz, eine ausgedrückte Knoblauchzehe, Pfeffer (nach Vorlieben) mit Essig, Öl und ca. 8 EL Wasser gemischt. Diese Soße über die fertigen Teller genießen und dann nur mehr genießen.

Als Rezept Beilage passt helles Bauernbrot. Mahlzeit!

 

Merken

weiterlesen ...

Gefüllte Tomaten mit Koriander und Wildreis im Vogerlsalat-Nest

Petra Denk by

Es muss nicht immer alles roh sein - aber: Es sollte immer Bio sein!!

Heute möchte ich mal über ein Thema sprechen, das ich bisher sozusagen etwas unter den Tisch fallen lassen habe. Die Rede ist von Bio-Obst und Bio-Gemüse. Bisher wusste ich nur: Bio, das kommt aus gesunden Böden - ohne Spritzmittel, ohne Kunstdünger, belastet die Umwelt weniger. Und dass diese Lebensmittel Zeit bekommen, zu wachsen, und nicht künstlich "aufgeblasen" werden. Aber dass der Unterschied dermaßen körperlich spürbar ist, war mir bisher nicht bewusst. Denn seitdem ich "Bio" einkaufe und esse, hat sich der Superfood-Effekt meiner Rohkost-und sonstigen Gerichte sozusagen vervielfacht. Der beste Beweis: Nach einem langen anstrengenden Arbeitswochenende dieser Tage war ich wider Erwarten nicht soooo müde und erschöpft wie sonst, sondern fühlte mich energiegeladen wie selten zuvor. Der Grund: Ich hatte mich in diesen drei Tagen fast ausschließlich von Bio-Obst und Bio-Gemüse ernährt. Das passierte übrigens rein zufällig, weil ich auf einem Promotion-Stand für einen Biobauernhof arbeitete und somit quasi "an der Quelle" saß. Tja, seitdem ich diesen Unterschied fest gestellt habe, kommt bei mir, soweit möglich, nix außer Bio ins Einkaufskörberl.

Das nachfolgende Rezept für gefüllte Tomaten habe ich daher natürlich auch in Bio-Qualität hergestellt. Den Wildreis habe ich ausnahmsweise gekocht - in anderen Rohkostrezepten wird der Reis statt dessen sehr lange eingeweicht, was ich für sinnlos halte, denn das Lebensmittel Reis kann man gar nicht mehr zum Leben erwecken, weil es bereits im Herstellungsprozess hoch erhitzt wurde und daher nicht mehr keimfähig ist. Meiner Meinung nach ist es dann besser, den Reis zu kochen, weil man bei tagelangen Einweichzeiten immerhin auch riskiert, dass sich schädliche Keime bilden können, was man beim Kochen ausschließen kann. Wünsche euch jedenfalls viel Spaß mit diesem halb rohen Gericht - Koriander, Reis und Tomaten passen nämlich super zueinander! :-)

Gefüllte Tomaten im Vogerlsalat-Nest

6 mittelgroße Tomaten
1 Bund Koriander
1 Limette, unbehandelt
1/8 Liter Wildreis, gekocht
½ rote Zwibel, fein gehackt (optional)
1 Packung Vogerlsalat
1-2 EL Balsamico-Essig
1-2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Die Tomaten halbieren, aushöhlen. Das ausgehöhlte Fruchtfleisch zerkleinern und mit dem gehackten Koriander, dem Limettensaft und einem halben Teelöffel geriebener Limettenschale vermischen, optional etwas gehackten Zwiebel hinzufügen und den gekochten Wildreis dazu mischen. Diese Füllung in die halbierten Tomaten füllen und im mit Balsamicodressing marinierten Vogerlsalat anrichten.

 

weiterlesen ...

Wildkräutersalat mit roten Rüben und Nusskäse

Petra Denk by

Let's go wild: Warum Vogelmiere und Sauerampfer Lust auf noch mehr grün machen.

Es fing alles ganz harmlos an: Ich schlenderte wie so oft an unserem frühlingshaften Gemüsebeet vorbei, aus dem schon einige frische, grüne Blattspitzen heraus ragten. Vor allem die saftigen, vom Tau benetzten Mangoldblätter hatten es mir angetan. Dieses frische Grün lachte mich dermaßen an, dass ich unbedingt davon probieren musste! Und was soll ich sagen - es schmeckte herrlich und machte Appetit auf mehr. Am Abend machte ich mir dann einen Wildkräutersalat mit Sauerampfer und Vogelmiere, weil ich Lust bekommen hatte, noch mehr dunkelgrüne Blattsorten zu probieren. Zum Glück musste ich die nicht sammeln (wäre in der Umgebung unseres Stadthauses auch vergebene Liebesmüh gewesen) sondern konnte sie praktisch verpackt vom Biohof Adamah mitnehmen, von dem ich immer wieder Gemüsekisterl frisch vom Bauernhof bestelle.

Ihr könnt euch vorstellen, dass ich mit diesem Salat voll auf meine Kosten gekommen bin. Einziges Problem: Die Lust auf noch mehr grün wird immer größer und die Quellen für frisches Blattgrün in ausreichender Menge sind nicht besonders üppig hier in der Gegend, es sei denn man würde den blassgrünen Glashaussalat aus dem Supermarkt gelten lassen, der meine Grün-Sucht leider gar nicht befriedigen kann. Ob ich jetzt vollständig zum Weidetier mutiere? Mein Mann macht schon Witze darüber, wohin man mich noch auf die Weide schicken könnte. Ich mache also wieder mal einen Selbstversuch mit ungewissem Ausgang und ohne Rücksicht darauf, ob sich meine Ernährungsgewohnheiten jetzt völlig von der gesellschaftlichen Norm entfernen werden. Eines ist auf jeden Fall sicher: Ich fühle mich super dabei - die Frühjahrsmüdigkeit ist fast weg und bin gespannt, wie sich mein Grünhunger weiter entwickeln wird. Euch wünsche ich viel Spaß mit dem nachfolgenden Rezept! :-)

Vogelmiere und Sauerampfer-Salat mit Cashew-Käse

Nusskäse:

125 Gramm Cashews, 2 Std. in Wasser eingeweicht 
2 TL Zitronensaft   
1/2 TL Probiotisches Pulver
1 EL Würzhefe
Salz, Pfeffer

Salat:

Vogelmiere und Sauerampfer - ges. 200 Gramm
1 kleine rote Rübe, in feine Scheiben gehobelt
1 EL Olivenöl
1 EL Balsamico Essig
Salz, Pfeffer

Die eineweichten Cashews abseihen und spülen und im Mixer mit 100 Ml Wasser fein pürieren und die übrigen Zutaten für den Nusskäse zugeben. Die Mischung in einem Geschirrtuch auspressen, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen, dann im Tuch bei Zimmertemperatur mit einem Gegenstand beschwert über Nacht (24 Std.) fermentieren lassen.
Den Salat aus Vogelmiere und Sauerampfer mit den rote Rübenscheiben und Balsamicodressing anrichten und den Nusskäse, wenn er nach 24 Stunden fertig gereift ist, als Brösel darüber streuen.

weiterlesen ...

Bärlauch-Radieschen Salat mit Mandel-Remoulade

Petra Denk by

Meine erste Rohkost-Mayo für einen superleichten Frühlings-Salat!

Die Bärlauchsaison ist zwar schon fast vorbei – möchte euch dennoch mit einem superleckeren Bärlauch-Rezept beglücken. Viel hat sich inzwischen rund um meinen Blog getan – meine Ideen rund um Rohkostbücher und gesunde Ernährung mit Superfood nehmen allmählich konkretere Formen an, was der Grund für meine spärlichen Postings in letzter Zeit war.  Auf jeden Fall möchte ich ab sofort wieder regelmäßig posten und mich mit euch austauschen :-) 

Die Remoulade für den Bärlauch-Radieschen-Salat liegt mir besonders am Herzen, weil sie fast wie Mayonnaise schmeckt, dabei aber superleicht und nicht fettig ist, sondern dem Salat eine cremige Note verleiht. Ich habe bewusst auf weitere Geschmacksträger verzichtet, weil die Sauce einfach prima den Eigengeschmack von Bärlauch und Radieschen unterstreicht. Das hochwertige Mandelmehl stammt übrigens aus dem Online-Shop von Update1. Hoffe, euch schmeckt’s genau so wie mir! :-)
 


Bärlauch Radieschen Salat mit Mandelremoulade

125 Gramm Bärlauch, in Streifen geschnitten
1 Bund Radieschen, in Spalten geschnitten
6 Minigurken, in kleine Würfel geschnitten

Für die Remoulade:

6 TL Mandelmehl (aus dem Online-Shop von Update1)
2 TL Zitronensaft, frisch gepresst
100 ML Wasser
½ TL Agar Agar
Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver

Bärlauch, Radieschen und leicht vorgesalzene Minigurken in einer Schüssel vermischen. Für die Remoulade 100 Milliliter Wasser zum Kochen bringen, Agar Agar einrühren, mehrmals umrühren und abkühlen lassen, bis die Sauce handwarm ist. Dann Mandelmehl, Zitronensaft einrühren und mit Gewürzen abschmecken. Die Remoulade abschließend noch mal im Mixer auf höchster Stufe pürieren, damit die Konsistenz möglichst feinkörnig wird. Remoulade über den Salat gießen und genießen.

weiterlesen ...
Diesen RSS-Feed abonnieren

Meine Rezepte findest Du in der mealy App
my healthy aperture gallery
Superfood Blogs