Salate (11)

Salate

Blattsalatmix mit Gojibeeren und Hagebutten-Vinaigrette

Petra Denk by

Knackig bunte Blattsalate im Duett mit Superfood-Beeren und Hagebutten-Dressing

Kooperationsartikel

Hagebutten kenne ich noch aus meiner Kindheit. Wir tranken sie als Tee und ich kannte sie auch als köstlich cremige Marmelade. Hagebutten besitzen diese erfrischend herbe, leicht säuerliche Note, die den Geschmack der "Orange des Nordens", wie die roten Früchte der Heckenrose auch genannt werden, unverwechselbar machen. Der Vitamin C-Gehalt dieser Sammelnussfrucht übertrifft die Orangen jedoch bei weitem: 100 Gramm Hagebutten enthalten 1250 mg Vitamin C - was einem Vielfachen (bis zu 30-fachen) vom Vitamingehalt der Orange entspricht.

Ihr könnt die Hagebutten am besten selber sammeln (sie wachsen entlang von Äckern - Erntezeit am besten im November) oder als getrocknetes Pulver kaufen. Da die Hagebutten gerade nicht Saison haben, wagte ich mal den Versuch mit einem getrockneten Produkt aus dem Handel. Das Hagebuttenpulver der Firma coesam, das ich für dieses Rezept testen durfte, schmeckt als pures Pulver, das ich als Basis für eine Vinaigrette verwendet habe und mit einem Blattsalat mit Trockenbeeren kombiniert habe. Das Ergebnis: Der Salat schmeckt herrlich frisch und die Superfood-Früchte Gojibeeren und Preiselbeeren fügen eine spannende Geschmacks-Komponente hinzu.

TIPP: Das Bio-Hagebuttenpulver verwende ich auch gerne als Zusatz im Frühstücksmüsli oder in Smoothies. Ein bis zwei Teelöffel pro Tag sorgen für volle Vitamin-Power!

Bezugsquelle Hagebuttenpulver: biofood-direct.de

 

 
Blattsalat-Mix mit Goji-Beeren und Hagebutten-Vinaigrette

Für 4 Personen

Salat

30 g Gojibeeren, getrocknet
30 g Preiselbeeren, getrocknet
250 g Blattsalat-Mix
2 Handvoll frische Wildkräuter (zb Vogelmiere)

 

Hagebutten-Vinaigrette:

2 EL Hagebuttenpulver3 EL Olivenöl
2 EL Rotweinessig
1 EL Senf (oder Senfpulver)
1 TL Agavensirup
1 EL Wasser
Salz, Pfeffer

 

Salat waschen, große Blätter in mundgerechte Stücke zupfen, auf Vorspeisentellern mit übrigen Blattsalaten anrichten. Für das Dressing alle Zutaten gut vermischen (im Shaker oder im Mixer) und anschließend abschmecken mit Salz und Pfeffer. Die Trockenbeeren (Gojibeeren und Preiselbeeren) ein paar Minuten in der Vinaigrette einweichen lassen und über den Blattsalat gießen. Mit gehackten Pistazien bestreuen.

Gutes Gelingen! :-)

SUPERFOODS in diesem Rezept - das können sie:

Gojibeeren: enthalten viel Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E(das in Früchten normalerweise selten enthalten ist) sowie beachtliche Vitamin-B-Werte und liefern mehr Eisen als Spinat.

Hagebutten: 100 g enthalten etwa 1250 mg Vitamin C

Preiselbeeren: Auch diese kleine, rote Frucht ist als Vitamin-C-Bombe bekannt und enthält zudem viele Antioxidantien und andere wertvolle Inhaltsstoffe, die unter anderem bei Blasenentzündung gut wirken sollen.

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Rohkost-Salat mit Tofu

Petra Denk by

Gesunde Salate liegen voll im Trend! (Gastbeitrag von gutekueche.at)

Liebe Leute, heute gibt es einen Gast-Beitrag auf meiner Seite von gutekueche.at, einer Gourmet-Plattform mit vielen schön bebilderten Rezepten, darunter auch einige leckere Rohkost-Rezepte. Viel Spaß beim Schmökern und Nachkochen auf  http://www.gutekueche.at/rohkost-rezepte! :-)

Rohkost-Salate erfreuen sich besonders im Sommer großer Beliebtheit - sie sind schnell gemacht, erfrischen und sind gesund. Ursprünglich wurde nur ein Salat aus verschiedenen Blattsalaten als Rohkostsalat betitelt und als Vorspeisen- oder Beilagensalat gereicht. Heute gibt es jedoch eine große und wohlschmeckende Vielfalt – eine Auswahl an guten Rohkostrezepten finden Sie unter http://www.gutekueche.at/rohkost-rezepte

Rohkost-Salat mit Tofu

Der mediterrane Salat ist schon für die Augen ein wahrer Hingucker. Die kräftigen Farben der Blattsalate und die vielen verschiedenen Gemüsesorten bringen den Sommer ins Haus, selbst wenn der Herbst schon fortgeschritten ist.

Der große Vorteil dieses Salate-Rezeptes liegt in seiner variablen Zubereitung, denn die einzelnen Gemüsesorten können je nach Vorliebe und je nach Angebot verwendet werden. Ebenso lässt sich der Tofu in seiner Zusammensetzung und Machart variieren, um jeden Geschmacksgaumen zu erfreuen.

Der kalorienarme Tofu ist nicht nur ein perfekter Fleischersatz, sondern durch seinen hohen Eiweißanteil auch sehr gesund. Der Salat kann gut als Hauptspeise verwendet werden, ist er doch sowohl frisch und knackig wie sättigend.

Einkaufsliste für 2 Personen:

150 g Blattsalate (je nach Angebot z.B.: Kopf-, Frisee-, Eichblatt-, Eisberg- oder Feldsalat, Lollo Rosso, Radicchio, Rucola, Spinat oder Endivien),
2 Paradeiser groß oder 8 Cherrytomaten,
1 Gurke,
200 g Tofu,
frisches Basilikum,
3-4 EL Olivenöl,
3-4 EL Balsamico-Essig,
1 Prise Salz & Pfeffer
Etwas Knoblauch
1 Schuss Wasser.

Falls gewünscht können auch andere oder zusätzliche Gemüsesorten verwendet werden. Gut eignen sich auch Paprika, Radieschen, Mais oder Karotten.


Rezept Zubereitung:

Zunächst die Gemüsesorten gut waschen. Die Blattsalate werden danach mit der Hand zerpflücken. Achten Sie dabei darauf, dass die Stücke mundgerecht sind und vermeiden Sie die Verwendung eines Messers, da viele Blattsalate dadurch die Bitterstoffe erst ausstoßen.

Die Paradeiser vom Strunk befreien und in Scheiben schneiden oder die Cherrytomaten vierteln. Die Gurke in dünne Scheiben schneiden. Dabei sollten Sie nur im Sommer die Gurke samt Schale verwenden. Im Frühling und im Herbst eignet sich besser die geschälte Variante zu verwenden, da zu diesen Jahreszeiten die Schalen noch oder schon wieder sehr dick sind und oft ledrig schmecken. Falls Paprika oder Radieschen verwendet werden, diese in dünne Streifen schneiden. Karotten mit einem Hobel in dünne Julienne schneiden, damit diese gut kaubar bleiben. Alls Gemüse- und Blattsalatsorten gut durchmischen und auf Tellern anrichten.

Den Tofu in kleine Ecken schneiden. Tofu gibt es in verschiedenen Varianten, von natürlich über mit Kräutern zugesetzt bis geräuchert. Entsprechend Ihrer Vorlieben können Sie den Tofu wählen. Die kleinen Ecken werden auf die vorbereiteten Salatteller gestreut und anschließend mit den Blättern des frischen Basilikums garniert.

Für die Salatsoße wird eine Prise Salz, eine ausgedrückte Knoblauchzehe, Pfeffer (nach Vorlieben) mit Essig, Öl und ca. 8 EL Wasser gemischt. Diese Soße über die fertigen Teller genießen und dann nur mehr genießen.

Als Rezept Beilage passt helles Bauernbrot. Mahlzeit!

 

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Gefüllte Tomaten mit Koriander und Wildreis im Vogerlsalat-Nest

Petra Denk by

Es muss nicht immer alles roh sein - aber: Es sollte immer Bio sein!!

Heute möchte ich mal über ein Thema sprechen, das ich bisher sozusagen etwas unter den Tisch fallen lassen habe. Die Rede ist von Bio-Obst und Bio-Gemüse. Bisher wusste ich nur: Bio, das kommt aus gesunden Böden - ohne Spritzmittel, ohne Kunstdünger, belastet die Umwelt weniger. Und dass diese Lebensmittel Zeit bekommen, zu wachsen, und nicht künstlich "aufgeblasen" werden. Aber dass der Unterschied dermaßen körperlich spürbar ist, war mir bisher nicht bewusst. Denn seitdem ich "Bio" einkaufe und esse, hat sich der Superfood-Effekt meiner Rohkost-und sonstigen Gerichte sozusagen vervielfacht. Der beste Beweis: Nach einem langen anstrengenden Arbeitswochenende dieser Tage war ich wider Erwarten nicht soooo müde und erschöpft wie sonst, sondern fühlte mich energiegeladen wie selten zuvor. Der Grund: Ich hatte mich in diesen drei Tagen fast ausschließlich von Bio-Obst und Bio-Gemüse ernährt. Das passierte übrigens rein zufällig, weil ich auf einem Promotion-Stand für einen Biobauernhof arbeitete und somit quasi "an der Quelle" saß. Tja, seitdem ich diesen Unterschied fest gestellt habe, kommt bei mir, soweit möglich, nix außer Bio ins Einkaufskörberl.

Das nachfolgende Rezept für gefüllte Tomaten habe ich daher natürlich auch in Bio-Qualität hergestellt. Den Wildreis habe ich ausnahmsweise gekocht - in anderen Rohkostrezepten wird der Reis statt dessen sehr lange eingeweicht, was ich für sinnlos halte, denn das Lebensmittel Reis kann man gar nicht mehr zum Leben erwecken, weil es bereits im Herstellungsprozess hoch erhitzt wurde und daher nicht mehr keimfähig ist. Meiner Meinung nach ist es dann besser, den Reis zu kochen, weil man bei tagelangen Einweichzeiten immerhin auch riskiert, dass sich schädliche Keime bilden können, was man beim Kochen ausschließen kann. Wünsche euch jedenfalls viel Spaß mit diesem halb rohen Gericht - Koriander, Reis und Tomaten passen nämlich super zueinander! :-)

Gefüllte Tomaten im Vogerlsalat-Nest

6 mittelgroße Tomaten
1 Bund Koriander
1 Limette, unbehandelt
1/8 Liter Wildreis, gekocht
½ rote Zwibel, fein gehackt (optional)
1 Packung Vogerlsalat
1-2 EL Balsamico-Essig
1-2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Die Tomaten halbieren, aushöhlen. Das ausgehöhlte Fruchtfleisch zerkleinern und mit dem gehackten Koriander, dem Limettensaft und einem halben Teelöffel geriebener Limettenschale vermischen, optional etwas gehackten Zwiebel hinzufügen und den gekochten Wildreis dazu mischen. Diese Füllung in die halbierten Tomaten füllen und im mit Balsamicodressing marinierten Vogerlsalat anrichten.

 

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Wildkräutersalat mit roten Rüben und Nusskäse

Petra Denk by

Let's go wild: Warum Vogelmiere und Sauerampfer Lust auf noch mehr grün machen.

Es fing alles ganz harmlos an: Ich schlenderte wie so oft an unserem frühlingshaften Gemüsebeet vorbei, aus dem schon einige frische, grüne Blattspitzen heraus ragten. Vor allem die saftigen, vom Tau benetzten Mangoldblätter hatten es mir angetan. Dieses frische Grün lachte mich dermaßen an, dass ich unbedingt davon probieren musste! Und was soll ich sagen - es schmeckte herrlich und machte Appetit auf mehr. Am Abend machte ich mir dann einen Wildkräutersalat mit Sauerampfer und Vogelmiere, weil ich Lust bekommen hatte, noch mehr dunkelgrüne Blattsorten zu probieren. Zum Glück musste ich die nicht sammeln (wäre in der Umgebung unseres Stadthauses auch vergebene Liebesmüh gewesen) sondern konnte sie praktisch verpackt vom Biohof Adamah mitnehmen, von dem ich immer wieder Gemüsekisterl frisch vom Bauernhof bestelle.

Ihr könnt euch vorstellen, dass ich mit diesem Salat voll auf meine Kosten gekommen bin. Einziges Problem: Die Lust auf noch mehr grün wird immer größer und die Quellen für frisches Blattgrün in ausreichender Menge sind nicht besonders üppig hier in der Gegend, es sei denn man würde den blassgrünen Glashaussalat aus dem Supermarkt gelten lassen, der meine Grün-Sucht leider gar nicht befriedigen kann. Ob ich jetzt vollständig zum Weidetier mutiere? Mein Mann macht schon Witze darüber, wohin man mich noch auf die Weide schicken könnte. Ich mache also wieder mal einen Selbstversuch mit ungewissem Ausgang und ohne Rücksicht darauf, ob sich meine Ernährungsgewohnheiten jetzt völlig von der gesellschaftlichen Norm entfernen werden. Eines ist auf jeden Fall sicher: Ich fühle mich super dabei - die Frühjahrsmüdigkeit ist fast weg und bin gespannt, wie sich mein Grünhunger weiter entwickeln wird. Euch wünsche ich viel Spaß mit dem nachfolgenden Rezept! :-)

Vogelmiere und Sauerampfer-Salat mit Cashew-Käse

Nusskäse:

125 Gramm Cashews, 2 Std. in Wasser eingeweicht 
2 TL Zitronensaft   
1/2 TL Probiotisches Pulver
1 EL Würzhefe
Salz, Pfeffer

Salat:

Vogelmiere und Sauerampfer - ges. 200 Gramm
1 kleine rote Rübe, in feine Scheiben gehobelt
1 EL Olivenöl
1 EL Balsamico Essig
Salz, Pfeffer

Die eineweichten Cashews abseihen und spülen und im Mixer mit 100 Ml Wasser fein pürieren und die übrigen Zutaten für den Nusskäse zugeben. Die Mischung in einem Geschirrtuch auspressen, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen, dann im Tuch bei Zimmertemperatur mit einem Gegenstand beschwert über Nacht (24 Std.) fermentieren lassen.
Den Salat aus Vogelmiere und Sauerampfer mit den rote Rübenscheiben und Balsamicodressing anrichten und den Nusskäse, wenn er nach 24 Stunden fertig gereift ist, als Brösel darüber streuen.

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Bärlauch-Radieschen Salat mit Mandel-Remoulade

Petra Denk by

Meine erste Rohkost-Mayo für einen superleichten Frühlings-Salat!

Die Bärlauchsaison ist zwar schon fast vorbei – möchte euch dennoch mit einem superleckeren Bärlauch-Rezept beglücken. Viel hat sich inzwischen rund um meinen Blog getan – meine Ideen rund um Rohkostbücher und gesunde Ernährung mit Superfood nehmen allmählich konkretere Formen an, was der Grund für meine spärlichen Postings in letzter Zeit war.  Auf jeden Fall möchte ich ab sofort wieder regelmäßig posten und mich mit euch austauschen :-) 

Die Remoulade für den Bärlauch-Radieschen-Salat liegt mir besonders am Herzen, weil sie fast wie Mayonnaise schmeckt, dabei aber superleicht und nicht fettig ist, sondern dem Salat eine cremige Note verleiht. Ich habe bewusst auf weitere Geschmacksträger verzichtet, weil die Sauce einfach prima den Eigengeschmack von Bärlauch und Radieschen unterstreicht. Das hochwertige Mandelmehl stammt übrigens aus dem Online-Shop von Update1. Hoffe, euch schmeckt’s genau so wie mir! :-)
 


Bärlauch Radieschen Salat mit Mandelremoulade

125 Gramm Bärlauch, in Streifen geschnitten
1 Bund Radieschen, in Spalten geschnitten
6 Minigurken, in kleine Würfel geschnitten

Für die Remoulade:

6 TL Mandelmehl (aus dem Online-Shop von Update1)
2 TL Zitronensaft, frisch gepresst
100 ML Wasser
½ TL Agar Agar
Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver

Bärlauch, Radieschen und leicht vorgesalzene Minigurken in einer Schüssel vermischen. Für die Remoulade 100 Milliliter Wasser zum Kochen bringen, Agar Agar einrühren, mehrmals umrühren und abkühlen lassen, bis die Sauce handwarm ist. Dann Mandelmehl, Zitronensaft einrühren und mit Gewürzen abschmecken. Die Remoulade abschließend noch mal im Mixer auf höchster Stufe pürieren, damit die Konsistenz möglichst feinkörnig wird. Remoulade über den Salat gießen und genießen.

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Krrren mit „rrrrr“ wie Septemberrrr!

Petra Denk by

Kren und rohe rote Rüben strotzen beide vor Vitaminen und Mineralstoffen. Genau das richtige, um im R-Monat September die Abwehrkräfte zu stärken mit diesem leckeren Superfood-Salat.

Kren erntet man in Monaten, die ein „r“ drin haben. Das hat mir die Alt-Bäuerin, auf deren Hof wir im Mühlviertel immer Urlaub machen, erklärt. Außerdem sei der Kren gut gegen Fieber. Man schneidet den Kren in Scheiben, fädelt diese zu einer Kette auf und hängt sie sich um den Hals. Dieses Prozedere habe ich zwar noch nie ausprobiert, aber ich kann mir vorstellen, dass man dem Kren einiges an Heilkräften zutrauen kann.

Auf jeden Fall haben wir September – also ein „R-Monat“. Erntezeit für den Kren, aber auch Zeit, um die Abwehrkräfte für die bevorstehende kalte Jahreszeit zu stärken, finde ich. Ich habe euch deshalb eines unserer Lieblings- Rezepte aufgeschrieben, bei dem der Kren besonders gut zur Geltung kommt. Nein, damit meine ich nicht Käsekrainer oder was ähnlich Wurstiges, das in unseren Breitengraden gerne dazu gegessen wird ;-) .. Die rote Rübe hat es mir immer schon angetan. Und bevor ihr daran geht, dieses Rezept nachzukochen, habe ich noch einen dringenden Hinweis für euch: Die rote Rübe muss man nicht kochen!! Sie schmeckt roh absolut köstlich und die Nährstoffe bleiben besser erhalten! Fein gerieben, ist sie außerdem mindestens genauso gut verzehrbar wie die gekochte Variante. Außerdem rate ich euch, die Blätter der roten Rübe unbedingt aufzuheben, sofern sie noch dabei sind. Sie eignen sich super als Salat und schmecken nicht bitter, so wie zB Rucola, sondern sehr aromatisch.

Deine Petra Elisabeth

 

Superfood-Facts:

Rote Rüben enhalten viel Eisen und Folsäure, außerdem Provitamin A, Vitamin der B-Gruppe darunter auch B12, und viele Mineralien. Rote Rüben fördern die Blutbildung und stärken das Immunsystem. 

Kren enthält doppelt so viel Vitamin C wie die Zitrone, B-Vitamine, Mineralien, und ätherische Öle. Sie wirkt vorbeugend gegen Erkältung, antibakteriell und gegen Verdauungssschwäche.

 

Rote Rüben-Krensalat

  • 1 Rote Rübe + Blätter, gerieben
  • 1 Stück frische, rohe Krenwurzel: 1-2 TL, gerieben
  • 2 EL steirisches Kürbiskernöl
  • ½ Zitrone, ausgepresst
  • Salz, Pfeffer

Die Rübe (roh!!) fein reiben, ebenso den Kren, beides mit Kürbiskernöl, Zitrone, Salz und Pfeffer marinieren. Den rote Rüben-Salat auf den Blättern der roten Rübe anrichten und diese ebenfalls mit Kernöl-Dressing marinieren.

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Bunter Rohkostsalat mit Avocado und Mango – köstlich und supereinfach!

Petra Denk by

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Mein neues Motto lautet: roh (klar, das haben wahrscheinlich schon einige mitbekommen.. ;-)), schnell und einfach. Denn mal ehrlich: Wer von uns hat schon Zeit, ewig in der Küche zu stehen?

Den Auftakt zu dieser Serie lieferte mir eine Rezeptidee von meiner Freundin und Nachbarin Inge. Als ich den bunten Mango-Avocadosalat bei ihr Zuhause sah,wusste ich sofort, dass ich das Rezept haben musste. Und da Inge nichts dagegen hatte, freu ich mich, es euch präsentieren zu können. Die Zubereitungszeit schätze ich auf weniger als fünf Minuten. Ergebnis: Die Kombination Mango/Avocado ist nicht nur farbenfroh und ein echter Blickfang in jedem Buffet sondern auch geschmacklich in Verbindung mit Basilikum und Balsamicoessig einfach genial.

Das Motto „schnell und einfach“ gilt übrigens ab sofort auch für meinen Blog. Das Fotosetting wird ab jetzt noch einfacher und klarer, um das wesentliche zu betonen, nämlich die Lebensmittel. Die sind für sich schon Blickfang genug, und das will ich auch in meinen Bildern rüber bringen. Künftig werde ich mich auch textlich ein wenig kürzer fassen und euch weniger „zutexten“ ;-) . Nicht dass ich nicht gerne zu euch spreche oder jetzt mit Worten geizen will – sondern ich möchte auch damit den Fokus aufs Wesentliche lenken: Coole Rezepte, Fotos und Infos über Rohkost, Superfood, Vitamine und Nährstoffe. Hoffe, es gefällt euch :-)!

Superfood-Facts:
Avocado: Vor allem B-Vitamine, Kalium, Vitamin E und Folsäure machen die grüne Frucht zu einem super Nährstofflieferanten. Wirkung: die ungesättigten Fette wirken entzündungshemmend, senken den Cholesterinspiegel und wirken unterstützend bei der Umwandlung in Vitamin A.
Mango: enthält große Mengen der Vitamine A, B und C und wird daher auch oft in der Krankenernährung eingesetzt. Wirkung: Gut gegen Bluthochdruck und Anämie. Laut TCM soll die Frucht auch trocknend wirken, weswegen sie gegen Durchfall und übermäßiges Schwitzen eingesetzt wird.

Avocado-Mango-Salat

Inspired by: Inge :-) (Freundin und Nachbarin)

  • 1 reife (!) Mango, würfelig geschnitten
  • 2 reife Avocados, würfelig geschnitten
  • 4 Zweige Basilikum, in Streifen geschnitten oder im Ganzen
  • 2 EL Balsamico Essig
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer

Mango- und Avocadowürfel in einer Schüssel vermengen und mit Öl und Balsamicoessig marinieren. Mit Salz und Pfeffer würzen und ein paar frische Basilikumblätter untermischen und den Salat damit garnieren.

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Sooo lecker: Petersiliensalat mit roter Paprika und Kernöl!

Petra Denk by

Inspiriert von der attraktiven 75-jährigen Rohkostpionierin Mimi Kirk habe ich aus dem Rohkostsalat eine österreichische Variante kreiert.

Schnell, gut und günstig. Das sind meine drei Kriterien, wenn es ums Mittagessen geht. Denn der Vormittag ist kurz, wenn man in dieser Zeit den Bürojob erledigen, für die Familie einkaufen, für die Schulkinder kochen, und am frühen Nachmittag die Kleine vom Kindergarten abholen will. Eines meiner Lieblingsgerichte, das diesen drei Kriterien entspricht und zudem auch noch superlecker schmeckt, ist der Petersiliensalat mit roter Paprika und Kernöl. Inspiriert hat  mich dazu das Kochbuch von Mimi Kirk, einer Rohkostpionierin (http://youngonrawfood.com/) , die mit ihren über 70 Jahren toll aussieht und deren kreative Rezeptideen ich sehr schätze. Die gebürtige Amerikanerin hat den Salat natürlich nicht mit steirischem Kürbiskernöl angerichtet – im Originalrezept verwendet Mimi Kirk Olivenöl und fügt auch noch gehackte Cashew-Nüsse hinzu, auf die ich in meiner Mimimalversion verzichtet habe.

Kleiner Tipp dazu, falls ihr das Rezept nachkochen wollt und euch so wie ich oft darüber ärgert, dass man nirgends frische Petersilie in ausreichender Menge zu einem guten Preis findet: Deckt euch einmal die Woche mit frischen Kräutern beim türkischen Gemüsehändler in eurer Nähe ein (z.B. http://www.yenbo.at)! Ihr bekommt dort für wenig Geld einen Riesenstrauß Petersilie, mit dem man locker ein paar Tage auskommt. Die restliche Petersilie lässt sich auch super in Salate,  Suppen und Hauptspeisen verarbeiten. 

 

Petersiliensalat mit roter Paprika und Kernöl

(2 Portionen) 

 

1 Bund frische Petersilie

1 rote Paprika

2 Esslöffel steirisches Kürbiskernöl

½ Zitrone

 

Die Petersilienblätter ohne Stängel fein hacken, Paprika in möglichst feine Streifen schneiden (eventuell mit dem Gemüsehobel) und vermischen. Mit Kernöl und dem Saft einer halben Zitrone die Marinade zubereiten, mit Kräutermeersalz und Pfeffer abschmecken und mit dem Salat auf einem Vorspeisenteller anrichten.

 

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