Frühstück (5)

Frühstück

Chia-Pancakes mit frischen Beeren

Petra Denk by

Chia-Pancakes einmal anders: In Kokosöl gebraten und mit frischen Früchten!

Wer nach einer Alternative zu Palatschinken oder Pancakes mit Mehl und Eiern sucht - hier ist sie: Den Chiapudding müsst ihr nur etwas dicker als gewohnt machen und in heißem Kokosöl anbraten. Dazu frische Früchte und etwas Ahornsirup: Köstlich!

Mit diesem Rezept weiche ich erstmals von meiner strengen Rohkost-Linie ab und nehme auf den zweiten Titel dieses Blogs Bezug - nämlich den Superfoods, der es mir erlaubt, hier auch zu kochen. Das war übrigens auch der Grund, warum ich den Titel gewählt habe - weil ich damals schon wusste, dass mir das strenge Themenkorsett Rohkost auf die Dauer zu eng werden wird.

Daher wünsche ich euch viel Spaß mit meinem ersten - und wahrscheinlich auch nicht letzten - nicht rohen Rezept! :-)

Chia-Pancakes mit frischen Früchten und Ahornsirup

Für 2-3 Personen

2 Handvoll Beerenmix (Heidelbeeren,  Himbeeren, etc)

5 EL Chiasamen
250 ml Mandelmilch

1 EL Ahornsirup
1 EL Kokosöl

Die Chiasamen in der Mandelmilch für mindestens 15 Minuten aufquellen lassen. Regelmäßig umrühren, damit keine Klümpchen entstehen. Inzwischen die Früchte spülen und klein schneiden. In einer Pfanne das Kokosöl schmelzen und anschließend löffelweise in die Pfanne setzen, etwas flach drücken und etwa 5 cm große Pancakes anbraten, dabei vorsichtig mit einer Bratschaufel wenden, sobald sich die Unterseite vom Pfannenboden lösen lässt. Die Pancakes mit Ahornsirup und den Früchten anrichten.

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Gurken-Avocado-Frischkäse: Raw Creme Cheese!

Petra Denk by

Gurken, Avocado und Zitrone ergeben einen herrlichen "Raw Creme Cheese"!

"Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages!" Das sagt man doch, oder? Ich glaube ja eher, dass die Summe dessen, was man an einem Tag so verzehrt, entscheidend ist... Aber auf jeden Fall legt man mit dem Frühstück schon mal einen Grundstein - eine Art Startsignal oder Wegweiser, wohin die Reise an diesem Tag gehen soll.

Bis vor kurzem war Müsli mit Früchten dieser morgendliche Wegweiser für mich. In letzter Zeit wurde mir das jedoch zu süß und zu einseitig - eine Alternative musste her. Aber was?? Das quasi überall verfügbare Brot in Form von Semmeln, Weckerln, Schwarzbrot, etc... vertrage ich nicht so gut, das ist quasi ein Migräne-Trigger für mich. Mein Rohkost-Zwiebelbrot ist mir zu deftig fürs Frühstück. Ich wollte etwas leichtes: Ein simples Rohkostbrot und einen Aufstrich, der ohne Milchprodukte auskommt, aber dennoch wie Joghurt erfrischend säuerlich schmeckt und eine gute Basis für allerlei Gemüse-Auflagen wie Paprika, Tomaten, Brokkoli, etc.

Vor allem die Gurken-Avocadocreme hat mich dann überzeugt. Die Kombination aus entkernten Gurken und cremigem Avocado ergibt zusammen mit etwas Zitrone und Salz tatsächlich einen sehr leckeren Rohgemüse-Frischkäse. Das Brot aus Buchweizen, Leinsamen und geraspeltem Gemüse (im Bild mit Petersilienwurzel und Zucchiniraspeln) ist mir leider nicht so geglückt, wie ich es erhofft hatte. Da ich meinem Motto "best of" treu bleiben möchte, habe ich es hier nicht angeführt. Es schmeckt zwar gut - aber noch nicht genial. Habe mich daher entschlossen, noch an meiner bevorzugten Brötchen-Frühstücks-Version zu feilen und verweise euch einsteweilen auf mein Rohkost-Zwiebelbrot.

Das Rezept für den Aufstrich will ich euch jedoch nicht vorenthalten und wünsche euch gutes Gelingen! :-)

 

Gurken-Avocado-Aufstrich oder "Raw Creme Cheese"

Ergibtca. 250 g

1 Gurke (Schlangengurke)
1 Avocado
1 EL Zitrone
1 TL Würzhefeflocken
1 TL Agavensirup
1 EL gemahlene Chia-Samen
1/2 TL Salz

 

Die Gurke schälen, längs vierteln und das Kernfleisch abschneiden und entfernen. Die Avocado schälen und das Fruchtfleisch in den Mixer geben. Die vier länglichen Gurkenstangen hinzufügen und zusammen mit Zitrone, Hefeflocken, Agavensirup und den gemahlenen Chiasamen auf höchster Stufe cremig mixen. Mit Salz und Zitrone abschmecken.

Super zum Aufstrich passen frische Sprossen und klein aufgeschnittenes Gemüse. Ein Rohkostbrotrezept dazu findet ihr zb hier.

 

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Leinsamenpudding mit Vanille und frischen Beeren

Petra Denk by

Heimische Leinsamen versus exotische Chiasamen. Buchrezension und Kostprobe

Beitrag in Kooperation mit www.loewenzahn.at

Wer sagt, dass heimisches Obst und Gemüse nicht mindestens genauso viel kann wie die so genannten Superfoods vom anderen Ende der Welt? Ernährungswissenschafterlin Andrea Fičala holt in ihrem Buch "Superfoods einfach & regional" die heimischen Superfoods vor den Vorhang und zeigt uns mit vielen schmackhaften Rezepten, dass vor unserer Haustüre vieles wächst, was im Bezug auf den Nährstoffgehalt locker mit exotischen Import-Lebensmitteln mithalten kann. So sind etwa Leinsamen im Bezug auf Nährstoffgehalt und Vitamine mindestens genauso empfehlenswert wie Chiasamen. Auch die stark quellenden Eigenschaften von Chia und Leinsamen sind ähnlich und machen daher beide interessant für die gesundheitsbewusste Küche. Den großen Unterschied macht eigentlich nur der Preis: Leinsamen sind schon um 3-5 EUR pro kg zu haben, während man für 1 kg Chiasamen 11-15 Euro hinblättern muss. Ökologisch gesehen sind die Leinsamen auf jeden Fall zu bevorzugen, weil sie nicht quer über den Erdball zu uns transportiert werden müssen, nur um auf unseren Frühstückstisch zu gelangen!

Andrea Fičala's iKochbuch "Superfoods einfach & regional" überrascht mit frischen, saisonalen und regionalen Rezepten, die nach Jahreszeiten geordnet sind. Die Rezepte sind kreativ und abwechslungsreich und zu meiner großen Freude mit einem deutlichen Schwerpunkt auf gesundem Obst und Gemüse. Ernährungsexpertin Fičala erklärt auch einige Fakten rund um gesunde Ernährung und gibt praktische Tipps -  unter anderem, dass sowohl Gegartes als auch Rohes in den Speiseplan integriert werden sollte und sie erklärt, warum beides gesundheitliche Vorteile bietet.

Was mir persönlich neben der großen, kreativen Vielfalt an Gerichten besonders an diesem Buch gefällt, ist die Einfachheit und Alltagstauglichkeit der Rezepte. Die Zutaten sind heimisch und daher nicht teuer in der Anschaffung - und die meisten Rezepte kommen mit nur wenigen Zutaten aus. In diesem Sinne kann ich euch, liebe Blog-LeserInnen, dieses Buch nur wärmstens empfehlen! Unten stehend eine Kostprobe aus ihrem 80 Rezepte starken Kochbuch. Für mich persönlich steht jetzt schon fest: Ich werde diese Kostprobe demnächst in meinen Frühstücks- und Nachspeisenplan einbauen. Damit wir uns richtig verstehen: Ich liiiiebe zwar Chiapudding - aber Leinsamen sind wirklich eine super Alternative und preisgünstige Abwechslung :-)! Kleiner Tipp dazu: Leinsamen sind übrigens auch ein extrem wichtiger Brotbestandteil in gekeimten Rohkostbroten (zb Rohkost-Zwiebelbrot hier auf meinem Blog), weil sie für Festigkeit im rohköstlichen Brot sorgen.

 

Leinsamenpudding mit Vanille und frischen Beeren

200g Leinsamen
150 ml Milch oder Hafermilch
250 g Himbeeren
1 EL Honig
1 Vanilleschote

 Die Leinsamen mit kalter Milch übergießen, dass sie gerade bedeckt sind. Umrühren und über Nacht im Kühlschrank quellen lassen. Die Himbeeren mit dem Pürierstab aufmixen und je nach Geschmack mit etwas Honig süßen. Die Vanilleschote aufschneiden, das enthaltene Vanillemark ausschaben und in den Leinsamenpudding einrühren. Die gequollenen Leinsamen auf 4 Gläser verteilen. Das Himbeermus vorsichtig darauf setzen, sodass ein schöner Schichteffekt entsteht.

 

BUCHTIPP:

"Superfoods einfach & regional"

superfoodsrezension

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