Hauptspeisen (10)

Hauptspeisen

Gefüllte Champignons im Salatbett

Petra Denk by

Rohe Pilze sind ein ganz neues Geschmackserlebnis, weil sie knackig und nussig sind! Gefüllt mit frischen Kräutern und angewärmt ein super rohköstliches Hauptgericht!

Endlich machen wir wieder Rohkost-Woche und stellen unsere Ernährung für zwei Wochen auf ungekochtes Obst und Gemüse um vor dem bevorstehenden kulinarischen Weihnachtsinferno. Mir wird dabei wieder mal bewusst, wie wichtig Abwechslung ist - denn grade bei rohköstlicher Nahrung esse ich selten zwei Mal das selbe Gericht hintereinander. Heute stehen daher zur Abwechslung mal braune Champignons auf dem Programm. Gefüllt mit der noch nicht erfrorenen frischen Petersilie aus dem Gemüsebeet und marinierten, gehackten Cashewnüssen.

TIPP: Dazu passt super ein Endiviensalat mit steirischem Kernöl und Zitrone oder ein buntes Salatbett mit Balsamicodressing.

Superfood-Facts:
Champignons: Rohe Champignons sind reich an Nährstoffen und enthalten überdurchschnittlich viel Vitamin D - was gerade im Winter sehr wichtig ist für unseren Körper. Außerdem: Biotin, Calcium, Eiweiß, Kalium, Kupfer, Niacin, Phosphor , Selen und eine Reihe von B-Vitaminen.


Petersilie:Der Vitamin C-Gehalt der Petersilie ist unter den Gewürzkräutern unübertroffen. Sie verfügt auch über den höchsten Provitamin A-Gehalt. In der Volksmedizin gilt sie als Blut reinigend und das Immunsystem stärkend.

 

Gefüllte Champignons im Salatbett

Für 2-3 Personen

  • 10 große, braune Champignons
  • 1 Bund Petersilie
  • 3 Blätter Mangold
  • 100 g Cashewnüsse
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 EL Soja Sauce (zb Nama Shoyu)
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer

Die Stiele der Champignons entfernen und den äußersten Hutrand mit einem scharfen Gemüsemesser abschneiden und die Lamellen mit einem Teeflöffel etwas aushöhlen. Die so entstandenen Schüsseln beiseite stellen. Die Cashewnüsse etwa 20 Minuten in Wasser einweichen, dann abgießen und klein hacken. Die Petersilie und die Mangoldblätter (weißen Stiel entfernen) ebenfalls fein hacken und mit den gehackten Cashews sowie mit gehackter Knoblauchzehe, Soja, Zitronensaft und Olivenöl vermischen. Die Fülle dann in die ausgehöhlten Pilzhüte füllen und in einer Glasschüssel im Ofen oder im Dörrgerät bei etwa 45 Grad für etwa 30 Minuten erwärmen und mit frischem Salat servieren.

TIPP: Die Pilzreste lassen sich super für eine rohe Bolognese-Sauce verwenden! Daher nicht weg werfen!



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Raw Bento-Box mit Quinoa-Gemüsemix, Orangen und frischem Krautsalat

Petra Denk by

Alles in einer Box: Köstlich mariniertes, leicht gedörrtes, knackiges Gemüse harmoniert perfekt mit den saftigen Orangen und dem frischen Krautsalat!

Die Bento-Box kenne ich spätestens seitdem meine Tochter 2016 ein Jahr in Japan war und danach auch zuhause am liebsten japanisch essen wollte. Die Herausforderung nahm ich damals an - und muss sagen, dass es unsere Familie kulinarisch bereichert hat, da Kräuterreis, Eierreis, Makirolls und vieles mehr seitdem häufig bei uns auf dem Speiseplan stehen. Auch das Baukasten-Prinzip mit der Bento-Box wurde bei uns zum Standard. Was mir daran besonders gefällt, ist dass man quasi ein Mini-Buffet oder mehrgängiges Menü in einer kleinen Box hat und die verschiedenen Speisen nicht nur appetitlich aussehen sondern sich auch nicht miteinander vermischen. Als Herausforderung erwies sich damals freilich auch die Sauce - die mehr als einmal die Schultasche meiner Tochter ruiniert hat, bevor wir auf die Lösung mit den Schraubgläsern für die Saucen kamen.

Ich mag die Bento-Boxen mittlerweile aber auch für Zuhause, wenn ich für mich alleine oder für zwei Essen mache. Schaut einfach super aus und ist praktisch. Ich hoffe, dass euch meine heutige Bento-Menükreation gefällt. Die Quinoa-Beilage ist zwar ausnahmsweise mal gekocht, man könnte aber auch gekeimtes Quinoa verwenden für eine "Fully Raw Version". Da keimfähiges Quinoa schwer zu bekommen ist, habe ich es kurzerhand gekocht. Den Gemüsemix habe ich nur zwei Stunden angedörrt, um es etwas weicher zu machen, und damit die Sauce gut ins Gemüse einziehen kann. Zudem schmeckt es mir warm auch besser als kalt. Die Erdnüsse sorgen für eine knusprige Komponente in dem Gericht. Besonders lecker finde ich die Orangenfilets, die man entweder dazu oder als Dessert essen kann. Wünsche euch gutes Gelingen, falls jemand meine Bento-Kreantion nachkochen möchte! :-)

 

Raw Bento-Box mit Quinoa-Gemüsemix, Orangen und frischem Krautsalat

Für 2 Personen

Quinoa-Gemüsemix:

1 Tasse Quinoa
1/2 Brokkoli
1 rote Paprika
4 braune Champignons, grob zerkleinert
2 EL gehackte Petersilie
2 EL Erdnüsse, gesalzen
1 Handvoll Mungbohnensprossen

Marinade:

100 ml Orangensaft (Saft v. 1 Orange)
1 EL Sesamöl
4 EL Soya-Sauce
2 EL Reisessig
2 Datteln (alternativ 2 EL Agavensirup)
1/2 Zehe Knoblauch (optional)
1 EL geriebener Ingwer
1 TL Chiliflocken

Orangenfilets:

2 Orangen

Krautsalat:
1/4 Krautkopf

Für die Sauce alle Zutaten in einem kleinen Mixer zu einer glatten Sauce mixen. Ihr könnt auch statt der Datteln 1-2 EL Agavensirum verwenden, falls euer Mixer mit den Datteln nicht so gut fertig wird. Für den Gemüsemix den Quinoa in doppelter Menge Wasser etwa 15-20 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen. Die Brokkoliröschen von den Stielen schneiden, sodass nur sehr kleine Röschen überbleiben. (Tipp: Stiele aufheben und später für Gemüsesuppen etc verwenden!) Den Papika in Ringe schneiden und dann noch mal halbieren bzw. vierteln. Brokkoliröschen und zerkleinerten Paprika mit der Hälfte der Marinade vermischen und im Backrohr oder dem Dörrgerät bei etwa 45-50 °C 2 Stunden erwärmen. Den Gemüsemix danach zusammen mit dem Quinoa in das größte Fach der Bentobox füllen und mit Petersilie, Erdnüssen, Mungbohnensprossen und der restlichen Sauce krönen. Die Orangen schälen und dabei die dünne Orangenhaut ebenfalls abschälen, sodass man die Filets dann schön herauslösen kann. Filets vierteln und in ein Fach der Bentobox füllen. Für den Krautsalat das Kraut fein hobeln, mit dem Salz gut vermischen, ein paar Minuten ziehen lassen, dann mit einem EL Öl, gemahlenem Kümmel, Pfeffer und Salz abschmecken.

TIPP: Falls ihr die Bentobox nicht zuhause sondern unterwegs essen wollt, empfiehlt es sich, die Marinade in ein seperates, gut verschließbares Gefäß zu geben und es erst kurz vor dem Essen mit dem Gemüse zu vermischen. Das Dörrgemüse in dem Fall einfach ohne Sauce im Dörrgerät anwärmen, um es etwas weicher zu machen.

Gutes Gelingen!

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Winter-Bowl mit Kürbiskern-Falafel, mariniertem Dörrgemüse und Sesamdressing

Petra Denk by

Die Bowl: Eine prall gefüllte, bunte Schüssel Gemüse - der Vitamin-Kick für kalte Tage!

Das Essen aus der Bowl (zu deutsch: Schüssel) ist ja bekanntlich ein Supertrend. Doch was ist eigentlich eine "Bowl"?? Ich hab' das gegoogelt und heraus gefunden: Die Schüssel oder Bowl funktioniert wie ein Baukasten - alle Komponenten werden in kleinen Bereichen arrangiert und wie in einer japanischen Lunchbox apetitlich zusammengesetzt. Quasi eine Mini-Salatbar mit allem, was das Herz begehrt. Da ich mich immer schon für Buffets mit reichhaltiger Auswahl begeistern konnte und immer von allem probieren wollte - ist dieses Konzept der "Bowl" perfekt für mich. Dieses "von-allem-viel-auf-den-teller-laden"-Verhalten kennt man bei uns übrigens auch unter dem Begriff "Buffet-Prolet" ;-)... Wie auch immer - ich habe in diese Bowl eine Auswahl an in Österreich derzeit erhältlichem Wintergemüse rein gepackt, und sie im Dörrgerät nochmal richtig durchmarinieren lassen.  Dazu etwas Frischgemüse, ein paar Falafels (diesmal mit Kürbiskernen "frisch, saftig, steirisch!") und einer cremigen Kernöl-Sesamsauce.

Als bekennende "Buffet-Proletin" bin ich bei dieser Bowl voll auf meine Kosten gekommen - hoffe, euch schmeckt sie ebenso. Die Zubereitung ist abgesehen von der Dörrzeit für Falafels und Dörrgemüse wirklich superschnell und einfach!

 

Winter-Bowl mit Kürbiskern-Falafel, mariniertem Dörrgemüse und Kernöl-Sesamdressing

Für 2-3 Personen

Winterbowl
10 Falafel
125 g frischen Vogerlsalat
2 Handvoll fein gehobelten Rotkohl
1 Handvoll Sprossen
2 EL Kürbiskerne

Dörrgemüse
4 Karotten, grob geraspelt
1/4 Blumenkohl, fein gehobelt
2 EL Olivenöl
2 TL Kreuzkümmel
Salz und Pfeffer

Kernöl-Sesamsauce
60 g Tahini Sesampaste
4 Zweige Petersilie
2 EL Zitronensaft
70 ml Orangensaft
2 EL Kernöl
1 EL Agavensirup (alternativ Honig)
1/2 Zehe Knoblauch
1 Prise Zimt
1 Prise Chiliflocken
1/2 TL Salz

Kürbiskern Falafel
ergibt 25 Stück (Rest einfrieren!)
150 g Kürbiskerne, gemahlen
150 g Walnüsse, gemahlen
15 g frische Petersilie
40 g Rosinen
2 EL Kürbiskernöl
2 EL Zitronensaft
1 EL Kreuzkümmel, gemahlen
1 EL Koriander, gemahlen
1/2 TL Chiliflocken
1/2 Knoblauchzehe, zerdrückt
1 TL Salz

 

Für die Falafel Rosinen, Öl, Zitronensaft und Petersilie in der Küchenmaschine zerkleinern - bei Bedarf 2-3 EL Wasser hinzufügen. Unter diesen Brei die gemahlenen Kürbiskerne, Walnüsse und restlichen Zutaten mischen und kleine Bällchen aus der Masse formen. Etwa 5-6 Stunden im Dörrgerät oder im Backofen bei 45-50 °C trocknen lassen.

Für das Dörrgemüse Karotten grob reiben, Karfiol (Blumenkohl) fein hobeln und beides seperat mit Olivenöl, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer marinieren. Im Dörrofen oder im Backrohr bei knapp 50 °C etwa eine Stunde trocknen lassen, wodurch das Gemüse erwärmt und etwas weicher wird.

Für die Sesamsauce alle Zutaten im Mixer zu einer cremigen Sauce mixen.

Das Gemüse für die Winter-Bowl in einer Schüssel in kleinen Grüppchen anrichten, die Falafel und das Dörrgemüse hinzufügen und zum Abschluss mit dem Sesamdressing und ein paar Kürbiskernen anrichten. Gutes Gelingen!

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Falafel mit Sesamsauce an isländischem Kimchi

Petra Denk by

Rohkost-Reise um die Welt: 1. Station - Island! Falafel, Sesamsauce und Kimchi sind nur einige der raffinierten Rohkost-Gerichte im Kochbuch "PUR" der Isländerin und Chefköchin Solla Eriksdóttir

Das Koch-Buch "PUR" der Isländerin Solla Eriksdóttir hat mich sofort angesprochen - einerseits aufgrund der Schlichtheit und gleichzeitig bestechenden Schönheit der Fotos und des Layouts. Zudem wird auch die Lebensgeschichte von Solla erzählt - wie sie und ihre Familie dazu kamen, sich hauptsächlich von frischem und eingelegtem Gemüse zu ernähren. Und das in einer Nation, die kulinarisch hautptsächlich Fisch und Kartoffeln zu bieten hat. "Mir wurde mehr und mehr bewusst, dass das Essem im Zuhause meiner Freunde sich von dem unterschied, was ich gewohnt war," erzählt Solla. Schon ihre Großeltern bauten ihr eigenes Gemüse an und fermentierten es für den Winter. Die studierte Ernährungswissenschafterin und Musikerin betreibt in Reykjavik mittlerweile das populäre Restaurant Gló. In Ihrem Kochbuch präsentiert sie einen gelungenen Mix aus köstlichen Rezepten für die vegetarische Küche, die auch für Rohköstler einiges zu bieten hat - mit einem Fokus auf möglichst saisonale und naturbelassene Lebensmittel.

Ich habe die Falafel mit Sesamsauce "nachgekocht" und war schlichtweg begeistert! Die Falafels schmecken herrlich frisch und saftig und sind schnell zubereitet. Ich habe dazu  vorgemahlene Walnusskerne verwendet und habe statt Koriander frische Petersilie beigemengt. Die Sesamsauce mit Orange, Curry und Kreuzkümmel passt perfekt dazu. Leider hatte der Phaidon-Verlag keine Fotos von diesem Gericht, das man mir für die Rezension hätte zur Verfügung stellen können. Daher ist hier nur das Kimchi abgebildet, das meiner Meinung nach super zu den Falafels passt - als scharf-säuerlicher Kontrast. Ich selbst habe für die Kimchi statt des Rettichs Topinambur verwendet, den ich gerade vorrätig hatte. Statt Kokospalmzucker habe ich Agavensirup verwendet und geriebenen Ingwer statt des Ingwer-Shots hinzugefügt. Diesen eingelegten Salat haben wir innerhalb von zwei Wochen verspeist, da er lange haltbar ist - und er war einfach nur köstlich, eine Geschmacksexplosion! Aufgrund der beiden Gerichte, die ich aus dem Kochbuch zubereitet habe, kann ich verstehen, warum Sollas Restaurant in Island so beliebt ist. Das Kochbuch würde ich als genial, schlicht und unaufgeregt bezeichnen. Es informiert mit wunderschönen Bildern und nicht zu langen Beschreibungen über alles, was die Autorin gerne vermitteln möchte, ohne dabei belehrend zu sein. Ich kann daher nur sagen, dass mich dieses Buch sicher noch lange Zeit begleiten und meine Küche bereichern wird! :-)

 

 

Falafel mit Sesamsauce

Für 4 Personen

Falafel:

225 g Mandeln
150 g Walnusskerne
70 g Sesampaste (Tahini)
40 g Rosinen
15 g Petersilie
15 g Korianderkraut und ein paar Blättchen zum Dekorieren
1 EL gemahlener Kreuzkümmel
2 EL Kokosöl
2 EL Zitronensaft
2 TL Salz
1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Sesamsauce:

3 EL Zitronensaft
75 ml Orangensaft
90 g Sesampaste (Tahini)
3 Knoblauchzehen, zerdrückt
1/2 TL Himalajasalz oder Meersalz
2 EL Korianderkraut
1 EL Petersilie
1 TL Currypulver
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
2 Datteln, entsteint

Deko:
Petersilienblätter

Alle Zutaten für die Falafel im Standmixer mixen und zu einem Teig verarbeiten (Tipp: ihr könnt auch schon vorgemahlene Nüsse dafür verwenden, falls ihr keinen Profimixer habt. Am besten zuerst die Kräuter und Rosinen mit den flüssigen Zutaten und der Sesampaste mixen, danach erst die geriebenen Walnüsse und Mandeln darunter mischen) . Etwa 20 Kugeln aus dem Teig formen und für etwa 4-6 Stunden bei 47 Grad trocknen lassen.  Für die Sauce ebenfalls alle Zutaten im Stand-Mixer zu einer Sauce verarbeiten.

 

Isländisches Kimchi

Ergibt etwa 1 kg Kimchi

Falafel:

1/2 kleiner Kopf Rotkohl, in sehr feine Streifen geschnitten
1 rote Paprika, in feine Streifen geschnitten
4 Rettiche, in feine Streifen geschnitten
2 Karotten in feine Streifen geschnitten
1/2 Kopf Blumenkohl, in mundgerechte Stücke geschnitten
3 EL Meersalzflocken

Vinaigrette:

250 ml Apfelweinessig
1 EL Tamari (Sojasauce)
1 EL Kokospalmzucker (alternativ Agavensirup)
2 EL geriebener Ingwer
6 Knoblauchzehen
3 EL Chilipaste

 

Das vorgeschnittene Gemüse mit den Salzflocken (TIPP: ich habe normales Salz dafür verwendet) bestreuen und vermengen und bei Raumtemperatur 4-6 Stunden ziehen lassen. Dabei öfter umrühren. Das Salz anschließend abspülen und das Gemüse mit einem Küchentuch trocken tupfen. Die Zutaten für die Vinaigrette in ein Schraubglas füllen, gut schütteln, bis alles vermischt ist. Die Vinaigrette über das Gemüse gießen, gut vermischen und 2-4 Stunden ziehen lassen. Ihr könnt das Ganze auch länger marinieren lassen - der Geschmack wird dann kräftiger. In einem sterilisierten Schraubglas im Kühlschrank hält sich das Kimchi bis zu zwei Wochen.

Meiner Meinung nach harmonieren die Falafels mit der Sauce und das Kimchi als Beilagensalat wunderbar miteinander, ihr könnt aber natürlich auch beides hintereinander als seperate Gänge servieren. Wünsche euch gutes Gelingen - für alle, die Sollas wunderbare Rezepte auch "nachkochen" wollen. :-)

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Kürbis-Tartare mit marinierten Pilzen und Rucola

Petra Denk by

Es herbstelt - und die Kürbis- und Schwammerlsaison (Schwammerl=Pilze für alle Nichtösterreicher) bietet einige kulinarische Highlights!

Das Tartare hat's mir angetan in letzter Zeit. Nachdem schon das Birnen-Rotkohltartare in meinem neuen Kochbuch "Raw Superfoods" großen Anklang bei meinen Lesern gefunden hat, wollte ich einfach mehr davon probieren! Eigentlich schwärme ich ja für den Hokaidokürbis - wegen des Geschmacks und der intensiven Farbe - dieses Rezept habe ich aber mit Muskatkürbis ausprobiert. Den muss man zwar im Gegensatz zum Hokaido schälen, aber er steht diesem in Farbe und Geschmack um nichts nach!

Die Kürbis-Tartare kann man entweder grob mixen (nur kurz Pulse-Taste drücken) oder gründlich mixen, um ein Pürree zu erhalten. Ich habe mich für ersteres entschieden, damit das Gericht ein bissl mehr "Biss" hat. Und rohe Pilze sind meiner Meinung nach ohnehin ein absolutes kulinarisches Highlight, das in die Gourmet-Küche gehört! :-) Wünsche euch also Viel Spaß beim Ausprobieren und "Nachkochen"!

 

 

Kürbis-Tartare mit marinierten Pilzen und Rucola

Für 2-3 Personen

Kürbis-Tartare:

300 g Kürbis (Muskatkürbis, Hokkaido)
1/2 Orange
3 EL Sonnenblumenkerne
1 TL Ingwer, gerieben
1 Msp Muskatnuss, gerieben
1/4 TL Salz
1 Prise Pfeffer
2 EL Schnittlauch, gehackt

Marinierte Pilze:
100 g braune Champignons, würfelig geschnitten
1 EL Balsamico-Essig
1 EL Olivenöl
2 EL Orangensaft
1 TL frischer Oregano, gehackt
Salz und Pfeffer

Deko:
Eine Handvoll Rucola
mariniert in 1 EL Balsamico-Essig, 1 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer

Den Muskatkürbis von der Schale befreien, in grobe Würfel schneiden und zusammen mit Sonnenblumenkernen, Orange, Ingwer und Gewürzen kurz im Mixer hacken, sodass noch grobe Stücke erhalten bleiben. Den Schnittlauch erst nach dem Mixen unterrühren. Die Masse in geölte (Olivenöl) Gläser füllen und kühl stellen.

Für die marinierten Pilze die Champignons (ihr könnt auch Kräuterseitlinge verwenden) würfelig hacken und mit Balsamicoessig, Olivenöl, frisch gepressten Orangensaft, Oregano, Salz und Pfeffer marinieren und kurz durchziehen lassen. Dann die marinierten Pilze in die vorbereiteten Gläser mit der Kürbis-Masse füllen. Die Gläser auf einem Teller stürzen und mit den marinierten Rucolablättern krönen!

Das Gericht ist eher dazu geeignet, es gleich zu essen und nicht aufzubewahren, auch weil die Pilze dann etwas unansehnlich werden. Also am besten gleich genießen! Eignet sich als rohköstlicher Hauptgang oder als klein portionierter "Gruß aus der Küche". Gutes Gelingen! :-)

 

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Quinoa mit Basilikumpesto und getrockneten Tomaten

Petra Denk by

Quinoa mit Basilikumpesto und getrockneten Tomaten

Dieses Gericht kann man einfach herrlich mit frischem Grün kombinieren - statt Basilikum könnt ihr z.B. auch Bärlauch verwenden - daher möchte ich es euch besonders ans Herz legen. In Kombination mit den getrockneten Tomaten ist das ein herrlich würziges Gericht, das man eigentlich immer und zu jeder Jahreszeit essen kann. Die Quinoa könnt ihr entweder gekocht oder roh, gekeimt verwenden. Quinoa lässt sich relativ einfach mit einem Keimglas und Aptropfgestell zum Keimen bringen. Ich kann euch also empfehlen, auch mal die gekeimte Variante auszuprobieren, um ein "fully raw"-Geschmackserlebnis zu erhalten.

Wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen und Ausprobieren! :-)

SUPERFOOD-TIPP: Quinoa zählt übrigens zu den absoluten Superfoods, da es über viele Vitamine, Mineralstoffe und essentielle Aminosäuren verfügt.

Quinoa mit Basilikumpesto und getrockneten Tomaten

50 g frischen Basilikum (alternativ Bärlauch), gehackt
70 ml Olivenöl
1 EL Würzhefe
1 TL Salz
1/4 TL Knoblauch, fein gehackt
1/2 TL Chiliflocken
6 getrocknete Tomaten, in Streifen geschnitten
40 g geschälte Hanfsamen
100 g Quinoa, gekocht oder gekeimt (1 Tag gekeimt)
125 g frischer Babyspinat

Basilikum hacken und mit Olivenöl, Würzhefe, Salz, gehacktem Knoblauch und Chiliflocken ein Pesto herstellen. Hanfsamen und die in Streifen geschnittenen Tomaten unters Pesto mischen. Die Quinoa kochen oder frische Quinoa Keimlinge (Quinoa lässt sich innerhalb weniger Stunden schnell und unkompliziert im Keimglas keimen  - wichtig ist nur, dass ihr sie schon nach einer Stunde gut spült wegen der enthaltenen Schwebstoffe und Saponine) verwendenund gut spülen (Keimsaatgut zb bei Vitakeim erhältlich). Die Quinoa mit dem frischen Pesto und frischem Spinat am Teller anrichten - evtl. noch mit ein paar Basilikumblättern und getrockneten Tomaten dekorieren. Ihr könnt das Gericht kalt oder leicht erwärmt (1 Stunde bei 60 °C erwärmen im Dörrgerät oder im Backrohr) genießen.

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Pizza - simply raw!

Petra Denk by

Rohkost-Pizza aus gekeimtem Getreide sieht nicht nur aus wie echte Pizza, sondern schmeckt besser oder anders gesagt: Intensiver!

Beitrag in Kooperation mit www.netzshopping.de

Ungefähr ein Jahr ist’s her – da hab‘ ich noch gesagt: Rohkost braucht keine Fastfood-Fakes! Tja, die Zeit vergeht, und mittlerweile ist kein traditionelles Gericht vor mir sicher… Spaghetti Bolognese, Lasagne, Burger – all das hab‘ ich schon in Rohkost „übersetzt“, ausprobiert und sogar für gut befunden! Nun fällt auch noch die letzte Bastion, die ich mir anfangs niemals als Roh-Variante hätte vorstellen können: Pizza!! Aber wisst ihr was? Genial einfache und leckere Rezepte lassen sich eben doch transformieren. Man vermisst hier zwar die Käsefäden, die sich so schön lang ziehen, wenn man ein Stück Pizza raus nimmt und rein beißt. Aber dafür ist der Geschmack umso intensiver, weil eben nicht gegart wurde, sondern sowohl der Boden aus gekeimten Körnern als auch der Belag frisch gegessen werden. Nach ein paar Stunden im Dörrgerät (Backofen) bei 45 Grad ist die Pizza auch schön warm und essfertig. Also mir schmeckt’s jedenfalls und ich hoffe, euch auch! :-)

 

Pizza – simply raw!

Boden

200 g Weizenkörner (2 Tage angekeimt)
60 g gelbe Leinsamen, gemahlen oder geschrotet
1 EL Olivenöl
¼ TL Salz

Cashew-Käse/Parmesan

115 g Cashews (1 Stunde in Wasser eingeweicht und abgeseiht)
55 ml Wasser
2 EL Würzhefeflocken
1 EL Zitronensaft
¼ TL Salz

Sauce

35 g getrocknete Tomaten (4 Stück)
1 frische, große Tomate
1 EL Olivenöl
1 EL Zitronensaft, frisch gepresst
3-4 Blätter Basilikum
¼ TL Salz

Belag

½ rote Paprika, in dünne Ringe geschnitten
5 schwarze Oliven, in Ringe geschnitten
3 EL Basilikumblätter, in Streifen geschnitten
5 EL rohe Maiskörner (frisch oder tiefgekühlt)

Den gekeimten Weizen in der Küchenmaschine zerkleinern, mit den gemahlenen oder geschroteten Leinsamen, Olivenöl und Salz zu einem Teig verkneten und mit dem Teigroller möglichst dünn ausrollen. Die Ränder leicht hochziehen und auf einer mit Olivenöl bestrichenen Dörrfolie (alternativ Backpapier im Ofen) im Dörrgerät bei 45 Grad 3 Stunden trocknen lassen. Inzwischen die Cashews für den Cashewkäse mit Wasser, Würzhefe, Zitronensaft und Salz im Mixer zu einer Sauce mixen. Zwei bis drei Esslöffel davon für den Parmesan hauchdünn auf eine Dörrfolie streichen und 2 Stunden antrocknen lassen. Für die Sauce alle Zutaten im Mixer verkleinern und verrühren.
Sobald der Pizzaboden getrocknet ist, die Sauce mit einem Löffel auftragen, ein paar Kleckse vom Cashewkäse darauf verteilen und fein geschnittene Paprika, Oliven, Basilikumblätter und rohe Maiskörner darauf verteilen. Zum Abschluss einige Krümel des angetrockneten Cashew-Käses (Parmesan) auf der Pizza verteilen. Die Pizza weitere zwei Stunden im Dörrgerät trocknen und warm genießen.

 

Einen Überblick über verschiedene Küchenhelfer findet ihr bei Netzshopping

Nützliche Tools für dieses Rezept:

Backpinsel

Gemüsehobel

Messbecher

Kochmesser

Küchenwaage

 

 

 

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Zucchininudeln mit Avocadosauce und Kirschtomaten

Petra Denk by

Diese herrlich frische Zoodles-Gericht mit Avocadosauce und Kirschtomaten ist während meiner 10-Tage-Rohkost-Challenge und dank der Inspiration des lieben Instagrammers @fitomatoe…

Die Zucchininudeln habe ich mittlerweile schon mehrfach zu Hause erprobt. Mein Mann isst sie ebenfalls mit Begeisterung - somit denke ich, kann ich es ruhigen Gewissens weiter empfehlen. Ich habe die Zoodles in Erwartung des nahenden Frühlings noch ein bisschen aufgepeppt mit Frühlingszwiebeln, bunten Tomaten, Chiliflocken und ein paar Pinienkernen.

TIPP: Auf der Seite nutrilicious findet ihr alles Wissenswerte (Vitamingehalt, Kalorien, etc.) rund um die Zucchini-Frucht und weitere Zucchini-Rezepte!

Möglicherweise fällt es auch manchem von euch auf - dieses Foto wurde mit einer Profikamera von Canon gemacht. Seit letzten Freitag bin ich nämlich glückliche Testerin einer Canon 5DsR - inclusive eines super tollen 50-Millimeter Objektivs. Für 14 Tage darf ich es testen, was mich etwas stresst, weil ich natürlich jetzt so viel wie möglich fotografieren möchte und kaum noch nachkomme mit dem Posten. Da ich auch vorher schon mit Canon fotografiert habe, kannte ich mich relativ rasch damit aus - einzige Schwieirigkeit, mit der ich derzeit noch kämpfe, ist das RAW-Format, das mein Bildbearbeitungsprogramm nicht akzeptiert, weswegen ich dieses Bild als jpg bearbeitet habe, was einen kleinen Qualitätsverlust bedeuten könnte. Hoffe aber diese kleine technische Hürde bald meistern zu können.

Jedenfalls bin ich im siebten Fotohimmel, wie ihr euch denken könnt!! Ihr könnt euch schon mal freuen auf viele schöne Fotos, die demnächst hier erscheinen werden und ich hoffe, dass die Zoodles in diesem Bild genauso frisch und knackig rüber kommen, wie sie sich mir präsentiert haben:)!

 

 

Zucchininudeln ("Zoodles") mit Avocadosauce und Kirschtomaten

2 Portionen

1 Zucchini, spiralig geschnitten mit dem Spiralschneider
5 Kirschtomaten
20 Gramm frischer Basilikum
3 cm Frühlingszwiebel, in Ringe geschnitten
1 TL Chiliflocken
Saft einer ½ Limette und Zesten
3-4 EL Wasser
1 Avocado
3 EL Pinienkerne
1 EL Olivenöl
1/2 TL Salz
1/2 Zehe Knoblauch, gehackt
frisch gemahlener Pfeffer

Olivenöl, Salz, Knoblauch und Zesten mit Pinienkernen vermischen und in die Zucchininudeln einmassieren. Die Avocado aushöhlen und das Mus mit  Limettensaft und Wasser vermischen, Salz und frisch gemahlenen Pfeffer hinzufügen und im Mixer zu einer cremigen Masse verarbeiten. Die Avocadocreme über die Zoodles gießen, dann mit Basilikum, Frühlingszwiebeln, Chiliflocken und den Kirschtomaten anrichten.

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Zucchini Tartare by Matthew Kenney

Petra Denk by

Diese ebenso köstliche wie einfache Rohkostkreation von Raw Food Chef Matthew Kenney könnt ihr entweder als Vorspeise oder auch als Hauptgericht genießen! Auf jeden Fall ausprobieren!

Normalerweise mag ich rohe Zucchinis nicht – oder sollte ich lieber sagen: ich mochte sie nicht. Denn seit ich mich mit Rohkost beschäftige, haben sich meine Vorlieben ebenso dramatisch geändert wie meine Aversionen manchen Gerichten oder Lebensmitteln gegenüber. Na jedenfalls möchte ich euch dieses Gericht wirklich ans Herz legen: Es ist super rasch zubereitet, kommt mit simplen Zutaten aus und schmeckt wirklich köstlich und herrlich frisch!

Ich habe die Zucchini-Tartare unlängst an meiner schwedisch-norwegischen Verwandtschaft ausprobiert, die bei mir zum Abendessen eingeladen war. Da ich wusste, dass sie als echte Meeresküstenbewohner leicht salzige, kühle, frische Gerichte lieben (wie zb eingelegte Matjesheringe mit Kartoffel, Sauerrahm und Dill – aber das passt thematisch nicht hier her..) wählte ich das Zucchini Tartare als Fingerfood Vorspeise zum Aperitif.
Um es kurz zu machen, ich erntete Lobeshymnen für dieses Gericht und jeder wollte wissen, was denn drin sei - was ich ihnen und euch allen mit unten stehendem Rezept jetzt gerne verrate. Das Originalrezept findet ihr in Matthew Kenney’s Kochbuch „Every Day Raw Express“.

Zucchini Tartare

Inspired by: Matthew Kenney (Every Day Raw Express)

1 kleine Zucchini, ungeschält, klein würfelig geschnitten
½ Teelöffel Zitronensaft
1 Teelöffel Olivenöl
1/8 Teelöffel Agavensirup
½ Esslöffel gehackter Basilikum
½ Esslöffel Schnittlauch, gehackt
½ Teelöffel Salz
½ Avocado, klein würfelig geschnitten

Alle Zutaten vermischen – die Avocadowürfel zum Schluss dazu geben, damit sie noch ganz bleiben. Die Masse in chinesische Löffel als Fingerfood portionieren und mit gehacktem Schnittlauch dekorieren (Laut Originalrezept in einem Ring zu einem flachen Kuchen formen und dekorieren). Frisch und gekühlt genießen.

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