Blattsalatmix mit Gojibeeren und Hagebutten-Vinaigrette

Publiziert in Salate

Knackig bunte Blattsalate im Duett mit Superfood-Beeren und Hagebutten-Dressing

Kooperationsartikel

Hagebutten kenne ich noch aus meiner Kindheit. Wir tranken sie als Tee und ich kannte sie auch als köstlich cremige Marmelade. Hagebutten besitzen diese erfrischend herbe, leicht säuerliche Note, die den Geschmack der "Orange des Nordens", wie die roten Früchte der Heckenrose auch genannt werden, unverwechselbar machen. Der Vitamin C-Gehalt dieser Sammelnussfrucht übertrifft die Orangen jedoch bei weitem: 100 Gramm Hagebutten enthalten 1250 mg Vitamin C - was einem Vielfachen (bis zu 30-fachen) vom Vitamingehalt der Orange entspricht.

Ihr könnt die Hagebutten am besten selber sammeln (sie wachsen entlang von Äckern - Erntezeit am besten im November) oder als getrocknetes Pulver kaufen. Da die Hagebutten gerade nicht Saison haben, wagte ich mal den Versuch mit einem getrockneten Produkt aus dem Handel. Das Hagebuttenpulver der Firma coesam, das ich für dieses Rezept testen durfte, schmeckt als pures Pulver, das ich als Basis für eine Vinaigrette verwendet habe und mit einem Blattsalat mit Trockenbeeren kombiniert habe. Das Ergebnis: Der Salat schmeckt herrlich frisch und die Superfood-Früchte Gojibeeren und Preiselbeeren fügen eine spannende Geschmacks-Komponente hinzu.

TIPP: Das Bio-Hagebuttenpulver verwende ich auch gerne als Zusatz im Frühstücksmüsli oder in Smoothies. Ein bis zwei Teelöffel pro Tag sorgen für volle Vitamin-Power!

Bezugsquelle Hagebuttenpulver: biofood-direct.de

 

 
Blattsalat-Mix mit Goji-Beeren und Hagebutten-Vinaigrette

Für 4 Personen

Salat

30 g Gojibeeren, getrocknet
30 g Preiselbeeren, getrocknet
250 g Blattsalat-Mix
2 Handvoll frische Wildkräuter (zb Vogelmiere)

 

Hagebutten-Vinaigrette:

2 EL Hagebuttenpulver3 EL Olivenöl
2 EL Rotweinessig
1 EL Senf (oder Senfpulver)
1 TL Agavensirup
1 EL Wasser
Salz, Pfeffer

 

Salat waschen, große Blätter in mundgerechte Stücke zupfen, auf Vorspeisentellern mit übrigen Blattsalaten anrichten. Für das Dressing alle Zutaten gut vermischen (im Shaker oder im Mixer) und anschließend abschmecken mit Salz und Pfeffer. Die Trockenbeeren (Gojibeeren und Preiselbeeren) ein paar Minuten in der Vinaigrette einweichen lassen und über den Blattsalat gießen. Mit gehackten Pistazien bestreuen.

Gutes Gelingen! :-)

SUPERFOODS in diesem Rezept - das können sie:

Gojibeeren: enthalten viel Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E(das in Früchten normalerweise selten enthalten ist) sowie beachtliche Vitamin-B-Werte und liefern mehr Eisen als Spinat.

Hagebutten: 100 g enthalten etwa 1250 mg Vitamin C

Preiselbeeren: Auch diese kleine, rote Frucht ist als Vitamin-C-Bombe bekannt und enthält zudem viele Antioxidantien und andere wertvolle Inhaltsstoffe, die unter anderem bei Blasenentzündung gut wirken sollen.

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Die "Schokokuchen-trifft-Orange"-Cookies

Publiziert in Desserts

Schokokuchen trifft auf saftiges Chia-Orangen-Gelee: Köstlich!!!

Das Ergebnis sieht zwar etwas anders aus, als ich mir das vorgestellt hatte, aber es schmeckt köstlich! :-) Die saftigen Schokoküchlein harmonieren gut mit der Orangen-Chia-Konfitüre. Einziges Manko war, dass ich etwas zu viel davon drauf getürmt hatte und es dann mehr nach Froschlaich in Atompilzgestalt aussah als nach Kuchen. ;-) Empfehlen würde ich euch auch etwas Schokolade sauce (aus Kokosöl, Kakao und Agavensirup) entweder dazu zu essen oder drüber zu gießen und das ganze dann im Kühlschrank hart werden zu lassen. Mit diesem Blog verabschiede ich mich erstmal in die Winterpause und melde mich Anfang März mit hoffentlich frischer Energie und spannenden neuen Rezepten für den Frühling!

Alles Liebe,

Petra

 
Schoko-Orangen-Cookies

Für 4 Personen

Schokokuchen

100 g fein gemahlene Walnüsse
200 g fein gemahlene Mandeln
20 g Rübenzucker
80 g Dattelpaste (aus 70 g getrockneten, eingeweichten Datteln plus 1 TL Zitronensaft)
15 g Kakaopulver
40 g Kokosflocken
1 Prise Vannillepulver, 1 Prise Zimtpulver

Orangen-Chia-Gelee:

5 Orangen, unbehandelt
6 EL Chiasamen
1 EL Agavensirup
1 EL Flohsamenschalen

Für die Schokoböden einfach alle Zuaten in einer Rührschüssel miteinander vermengen und zu einem Teig verkneten. Anschließend die Böden in ein paar Speiseringe drücken und beiseite stellen.

Für das Orangen-Chia-Gelee die Orangen auspressen und das Fruchtfleisch zusammen mit dem Saft, den Chiasamen, Agavensirup und Flohsamenschalen in einer Schüssel gut verrühren. Anschließend die Schale von einer Orange fein abreiben und die Schalen ebenfalls in die Schüssel unterrühren. Das ganze gut verrühren und für etwa 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Sobald sich die Fruchtmasse verdickt hat, in die vorbereiteten Speiseringe mit den Böden gießen und wieder für etwa zwei Stunden kühl stellen. Die Cookies aus den Ringen lösen und servieren! Die Cookies halten sich im Kühlschrank etwa 5 Tage, eingefroren mehrere Wochen.

Tipp: Mit Schokosauce (Kakao, Kokosöl, Agavensirup) dazu, schmeckts noch besser! Gutes Gelingen! :-)

 

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Raw Bento-Box mit Quinoa-Gemüsemix, Orangen und frischem Krautsalat

Publiziert in Hauptspeisen

Alles in einer Box: Köstlich mariniertes, leicht gedörrtes, knackiges Gemüse harmoniert perfekt mit den saftigen Orangen und dem frischen Krautsalat!

Die Bento-Box kenne ich spätestens seitdem meine Tochter 2016 ein Jahr in Japan war und danach auch zuhause am liebsten japanisch essen wollte. Die Herausforderung nahm ich damals an - und muss sagen, dass es unsere Familie kulinarisch bereichert hat, da Kräuterreis, Eierreis, Makirolls und vieles mehr seitdem häufig bei uns auf dem Speiseplan stehen. Auch das Baukasten-Prinzip mit der Bento-Box wurde bei uns zum Standard. Was mir daran besonders gefällt, ist dass man quasi ein Mini-Buffet oder mehrgängiges Menü in einer kleinen Box hat und die verschiedenen Speisen nicht nur appetitlich aussehen sondern sich auch nicht miteinander vermischen. Als Herausforderung erwies sich damals freilich auch die Sauce - die mehr als einmal die Schultasche meiner Tochter ruiniert hat, bevor wir auf die Lösung mit den Schraubgläsern für die Saucen kamen.

Ich mag die Bento-Boxen mittlerweile aber auch für Zuhause, wenn ich für mich alleine oder für zwei Essen mache. Schaut einfach super aus und ist praktisch. Ich hoffe, dass euch meine heutige Bento-Menükreation gefällt. Die Quinoa-Beilage ist zwar ausnahmsweise mal gekocht, man könnte aber auch gekeimtes Quinoa verwenden für eine "Fully Raw Version". Da keimfähiges Quinoa schwer zu bekommen ist, habe ich es kurzerhand gekocht. Den Gemüsemix habe ich nur zwei Stunden angedörrt, um es etwas weicher zu machen, und damit die Sauce gut ins Gemüse einziehen kann. Zudem schmeckt es mir warm auch besser als kalt. Die Erdnüsse sorgen für eine knusprige Komponente in dem Gericht. Besonders lecker finde ich die Orangenfilets, die man entweder dazu oder als Dessert essen kann. Wünsche euch gutes Gelingen, falls jemand meine Bento-Kreantion nachkochen möchte! :-)

 

Raw Bento-Box mit Quinoa-Gemüsemix, Orangen und frischem Krautsalat

Für 2 Personen

Quinoa-Gemüsemix:

1 Tasse Quinoa
1/2 Brokkoli
1 rote Paprika
4 braune Champignons, grob zerkleinert
2 EL gehackte Petersilie
2 EL Erdnüsse, gesalzen
1 Handvoll Mungbohnensprossen

Marinade:

100 ml Orangensaft (Saft v. 1 Orange)
1 EL Sesamöl
4 EL Soya-Sauce
2 EL Reisessig
2 Datteln (alternativ 2 EL Agavensirup)
1/2 Zehe Knoblauch (optional)
1 EL geriebener Ingwer
1 TL Chiliflocken

Orangenfilets:

2 Orangen

Krautsalat:
1/4 Krautkopf

Für die Sauce alle Zutaten in einem kleinen Mixer zu einer glatten Sauce mixen. Ihr könnt auch statt der Datteln 1-2 EL Agavensirum verwenden, falls euer Mixer mit den Datteln nicht so gut fertig wird. Für den Gemüsemix den Quinoa in doppelter Menge Wasser etwa 15-20 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen. Die Brokkoliröschen von den Stielen schneiden, sodass nur sehr kleine Röschen überbleiben. (Tipp: Stiele aufheben und später für Gemüsesuppen etc verwenden!) Den Papika in Ringe schneiden und dann noch mal halbieren bzw. vierteln. Brokkoliröschen und zerkleinerten Paprika mit der Hälfte der Marinade vermischen und im Backrohr oder dem Dörrgerät bei etwa 45-50 °C 2 Stunden erwärmen. Den Gemüsemix danach zusammen mit dem Quinoa in das größte Fach der Bentobox füllen und mit Petersilie, Erdnüssen, Mungbohnensprossen und der restlichen Sauce krönen. Die Orangen schälen und dabei die dünne Orangenhaut ebenfalls abschälen, sodass man die Filets dann schön herauslösen kann. Filets vierteln und in ein Fach der Bentobox füllen. Für den Krautsalat das Kraut fein hobeln, mit dem Salz gut vermischen, ein paar Minuten ziehen lassen, dann mit einem EL Öl, gemahlenem Kümmel, Pfeffer und Salz abschmecken.

TIPP: Falls ihr die Bentobox nicht zuhause sondern unterwegs essen wollt, empfiehlt es sich, die Marinade in ein seperates, gut verschließbares Gefäß zu geben und es erst kurz vor dem Essen mit dem Gemüse zu vermischen. Das Dörrgemüse in dem Fall einfach ohne Sauce im Dörrgerät anwärmen, um es etwas weicher zu machen.

Gutes Gelingen!

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Mohntörtchen mit Waldbeeren und Kokossahne

Publiziert in Desserts

Mohnkuchen - roh, köstlich und wunderschön!

Mohn ist ein echtes heimisches (!) Superfood, daher möchte ich meinen Blogpost diese Woche diesen schwarzen Samen widmen. Außerdem liebe ich Mohn seit meiner Kindheit - am liebsten moche ich immer die Fülle. Daher kommen die Törtchen, die ich kreiert habe,  auch ohne Boden aus und werden nur von einer Fruchtschicht gekrönt.

Macht Mohn eigentlich süchtig? Das im Milchsaft des Mohns enthaltene einschläfernde und suchterzeugende Morphin wurde in unseren Breiten längst aus dem Speisemohn heraus gezüchtet. Gesundheitliche Bedenken beim Verzehr von Mohn sind daher mittlerweile unbegründet - auch roh lassen sich die schwarzen Samen genießen, ohne süchtig zu machen ;-). Oder vielleicht doch? Ich kann jedenfalls nicht genug davon bekommen!!

Doch der Blaumohn ist nicht nur lecker: Auch der Superfood-Faktor kann sich sehen lassen: Mohn ist eine super Eiweißquelle, da die schwarzen Samen zu 20 Prozent daraus bestehen. Darüber hinaus bieten die runden
Samen jede Menge Calcium, Zink, Kalium, Magnesium, Eisen sowie Vitamin E und B1 sowie die zwei essentiellen Aminosäuren Lysin und Leucin.


Mohntörtchen mit Waldbeeren und Kokossahne

Für 4 Personen

Mohntörtchen

200 g Mohn, gerieben
25 g Rosinen, gehackt
100 g Rohrzucker
1 EL Flohsamenschalen (alternativ gemahlene Chiasamen)
200 ml Kokosmilch
45 ml Kokosöl
1/4 TL Kardamom
1 EL Zitronenschale, gerieben
1 Prise Salz

Waldbeerenschicht:
250 g Waldbeeren (tiefgekühlt oder frisch)
1-2 EL Rohrzucker
2 EL Chiasamen
2 TL Flohsamenschalen

Kokossahne
200 ml Kokosmilch (Dose)

Die Rosinen hacken und in eine Schüssel geben. Mohn, Zucker, geschmolzenes Kokosöl, Kokosmilch, Zitronenschale und Gewürze hinzufügen und die Masse gut durchmischen. Die Mohnmasse in Speiseringe auf einem Teller einfüllen, gut rein drücken (1/4 des Speiseringes muss noch leer bleiben für die Waldbeerenschicht) und im Kühlschrank 2 Stunden fest werden lassen. Inzwischen die Waldbeeren auftauen, Zucker, Chiasamen und Flohsamen unterrühren und die Frucht-Masse mindestens 1 Stunde unter gelegentlichem Rühren fest werden lassen. Bei Bedarf noch einen Löffel Chiasamen oder Flohsamenschalen hinzufügen, falls die Masse noch zu wenig fest ist. Die Fruchtmasse dann auf die Mohnküchlein in den Speiseringen einfüllen und die Oberseite glatt streichen. Die fertigen Mohnkuchen für etwa eine Stunde in den Kühlschrank geben, damit sie fest werden. Die Kuchen aus den Speiseringen lösen und mit aufgeschlagener Kokosmilch (nur die obere, feste Schicht aus der Dose verwenden und mit dem Mixer aufschlagen) servieren.

Die Mohntörtchen lassen sich super einfrieren und wieder auftauen! Gutes Gelingen!

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Winter-Bowl mit Kürbiskern-Falafel, mariniertem Dörrgemüse und Sesamdressing

Publiziert in Hauptspeisen

Die Bowl: Eine prall gefüllte, bunte Schüssel Gemüse - der Vitamin-Kick für kalte Tage!

Das Essen aus der Bowl (zu deutsch: Schüssel) ist ja bekanntlich ein Supertrend. Doch was ist eigentlich eine "Bowl"?? Ich hab' das gegoogelt und heraus gefunden: Die Schüssel oder Bowl funktioniert wie ein Baukasten - alle Komponenten werden in kleinen Bereichen arrangiert und wie in einer japanischen Lunchbox apetitlich zusammengesetzt. Quasi eine Mini-Salatbar mit allem, was das Herz begehrt. Da ich mich immer schon für Buffets mit reichhaltiger Auswahl begeistern konnte und immer von allem probieren wollte - ist dieses Konzept der "Bowl" perfekt für mich. Dieses "von-allem-viel-auf-den-teller-laden"-Verhalten kennt man bei uns übrigens auch unter dem Begriff "Buffet-Prolet" ;-)... Wie auch immer - ich habe in diese Bowl eine Auswahl an in Österreich derzeit erhältlichem Wintergemüse rein gepackt, und sie im Dörrgerät nochmal richtig durchmarinieren lassen.  Dazu etwas Frischgemüse, ein paar Falafels (diesmal mit Kürbiskernen "frisch, saftig, steirisch!") und einer cremigen Kernöl-Sesamsauce.

Als bekennende "Buffet-Proletin" bin ich bei dieser Bowl voll auf meine Kosten gekommen - hoffe, euch schmeckt sie ebenso. Die Zubereitung ist abgesehen von der Dörrzeit für Falafels und Dörrgemüse wirklich superschnell und einfach!

 

Winter-Bowl mit Kürbiskern-Falafel, mariniertem Dörrgemüse und Kernöl-Sesamdressing

Für 2-3 Personen

Winterbowl
10 Falafel
125 g frischen Vogerlsalat
2 Handvoll fein gehobelten Rotkohl
1 Handvoll Sprossen
2 EL Kürbiskerne

Dörrgemüse
4 Karotten, grob geraspelt
1/4 Blumenkohl, fein gehobelt
2 EL Olivenöl
2 TL Kreuzkümmel
Salz und Pfeffer

Kernöl-Sesamsauce
60 g Tahini Sesampaste
4 Zweige Petersilie
2 EL Zitronensaft
70 ml Orangensaft
2 EL Kernöl
1 EL Agavensirup (alternativ Honig)
1/2 Zehe Knoblauch
1 Prise Zimt
1 Prise Chiliflocken
1/2 TL Salz

Kürbiskern Falafel
ergibt 25 Stück (Rest einfrieren!)
150 g Kürbiskerne, gemahlen
150 g Walnüsse, gemahlen
15 g frische Petersilie
40 g Rosinen
2 EL Kürbiskernöl
2 EL Zitronensaft
1 EL Kreuzkümmel, gemahlen
1 EL Koriander, gemahlen
1/2 TL Chiliflocken
1/2 Knoblauchzehe, zerdrückt
1 TL Salz

 

Für die Falafel Rosinen, Öl, Zitronensaft und Petersilie in der Küchenmaschine zerkleinern - bei Bedarf 2-3 EL Wasser hinzufügen. Unter diesen Brei die gemahlenen Kürbiskerne, Walnüsse und restlichen Zutaten mischen und kleine Bällchen aus der Masse formen. Etwa 5-6 Stunden im Dörrgerät oder im Backofen bei 45-50 °C trocknen lassen.

Für das Dörrgemüse Karotten grob reiben, Karfiol (Blumenkohl) fein hobeln und beides seperat mit Olivenöl, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer marinieren. Im Dörrofen oder im Backrohr bei knapp 50 °C etwa eine Stunde trocknen lassen, wodurch das Gemüse erwärmt und etwas weicher wird.

Für die Sesamsauce alle Zutaten im Mixer zu einer cremigen Sauce mixen.

Das Gemüse für die Winter-Bowl in einer Schüssel in kleinen Grüppchen anrichten, die Falafel und das Dörrgemüse hinzufügen und zum Abschluss mit dem Sesamdressing und ein paar Kürbiskernen anrichten. Gutes Gelingen!

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Gurken-Avocado-Frischkäse: Raw Creme Cheese!

Publiziert in Frühstück

Gurken, Avocado und Zitrone ergeben einen herrlichen "Raw Creme Cheese"!

"Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages!" Das sagt man doch, oder? Ich glaube ja eher, dass die Summe dessen, was man an einem Tag so verzehrt, entscheidend ist... Aber auf jeden Fall legt man mit dem Frühstück schon mal einen Grundstein - eine Art Startsignal oder Wegweiser, wohin die Reise an diesem Tag gehen soll.

Bis vor kurzem war Müsli mit Früchten dieser morgendliche Wegweiser für mich. In letzter Zeit wurde mir das jedoch zu süß und zu einseitig - eine Alternative musste her. Aber was?? Das quasi überall verfügbare Brot in Form von Semmeln, Weckerln, Schwarzbrot, etc... vertrage ich nicht so gut, das ist quasi ein Migräne-Trigger für mich. Mein Rohkost-Zwiebelbrot ist mir zu deftig fürs Frühstück. Ich wollte etwas leichtes: Ein simples Rohkostbrot und einen Aufstrich, der ohne Milchprodukte auskommt, aber dennoch wie Joghurt erfrischend säuerlich schmeckt und eine gute Basis für allerlei Gemüse-Auflagen wie Paprika, Tomaten, Brokkoli, etc.

Vor allem die Gurken-Avocadocreme hat mich dann überzeugt. Die Kombination aus entkernten Gurken und cremigem Avocado ergibt zusammen mit etwas Zitrone und Salz tatsächlich einen sehr leckeren Rohgemüse-Frischkäse. Das Brot aus Buchweizen, Leinsamen und geraspeltem Gemüse (im Bild mit Petersilienwurzel und Zucchiniraspeln) ist mir leider nicht so geglückt, wie ich es erhofft hatte. Da ich meinem Motto "best of" treu bleiben möchte, habe ich es hier nicht angeführt. Es schmeckt zwar gut - aber noch nicht genial. Habe mich daher entschlossen, noch an meiner bevorzugten Brötchen-Frühstücks-Version zu feilen und verweise euch einsteweilen auf mein Rohkost-Zwiebelbrot.

Das Rezept für den Aufstrich will ich euch jedoch nicht vorenthalten und wünsche euch gutes Gelingen! :-)

 

Gurken-Avocado-Aufstrich oder "Raw Creme Cheese"

Ergibtca. 250 g

1 Gurke (Schlangengurke)
1 Avocado
1 EL Zitrone
1 TL Würzhefeflocken
1 TL Agavensirup
1 EL gemahlene Chia-Samen
1/2 TL Salz

 

Die Gurke schälen, längs vierteln und das Kernfleisch abschneiden und entfernen. Die Avocado schälen und das Fruchtfleisch in den Mixer geben. Die vier länglichen Gurkenstangen hinzufügen und zusammen mit Zitrone, Hefeflocken, Agavensirup und den gemahlenen Chiasamen auf höchster Stufe cremig mixen. Mit Salz und Zitrone abschmecken.

Super zum Aufstrich passen frische Sprossen und klein aufgeschnittenes Gemüse. Ein Rohkostbrotrezept dazu findet ihr zb hier.

 

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Saftiger Karottenkuchen unter einer cremigen Cashew-Sahne-Haube

Publiziert in Desserts

Karottenkuchen – Walnüsse swingen mit Karotten in perfekter Harmonie unter einer cremigen Cashew-Haube.

Vielleicht denken manche von euch, das Fotografieren macht mir Spaß. Ja, macht es auch. Aber was man auf den Bildern nicht sieht, ist die Materialschlacht, die sich zwischen Fotografin, Kamera und diesem kleinen Kuchen vor der Linse abspielt. Und wie ihr an dieser Stelle wahrscheinlich schon richtig vermutet – es ist echt Arbeit! Bis das Szenario, das man sich ausgedacht hat, mal samt Scheinwerfern, Untergründen, Hintergründen, Spiegeln und sonstigem Fotoequipment mal aufgebaut ist… Dann muss das Foto-Objekt bei Laune gehalten werden – schlaffes, oder welkes Gemüse will niemand sehen, also muss es ständig feucht und frisch gehalten werden, darf nicht zu lange im heißen Scheinwerferlicht sein, weil sonst wahrscheinlich das ganze Gericht matschig aussieht.

Tja, das ist nur ein kleiner Auszug von den Dingen, mit denen ich mich beim Fotografieren herum plage. Ihr könnt mir soweit folgen, hoffe ich. Aber wenn man dann am Ende die Belohnung durch ein nettes Bild bekommt, mit dem man selbst zufrieden ist (was leider nicht immer der Fall ist;-)), dann ist das Belohnung pur. Das macht Spaß und man ist wieder motiviert, sich erneut in die Materialschlacht mit Essen und Kamera zu stürzen.
Kochbuchpläne...

Und weil es mir sogar immer mehr Spaß macht und mir die Ideen auch irgendwie nie ausgehen, will ich in diesem Jahr das machen, wovon ich schon sehr lange träume: Mein eigenes Kochbuch schreiben! In meinem Kopf ist es natürlich wieder mal so gut wie fertig – de facto ist es aber noch sehr viel Arbeit. Zum Beispiel dieser Karottenkuchen, eines meiner absoluten Lieblingsrezepte, weil er sich schnell herstellen lässt und wahnsinnig saftig, frisch und lecker schmeckt, soll unbedingt in dieses neue Kochbuch. Es soll also, wie schon mein Blog-Name verrät, ein "best of" meiner Best Of-Sammlung  von Rohkost-Rezepten werden. Dazu möchte ich ein paar Blicke hinter die Kulissen hinzufügen, also Fotos von mir und meinem Bloggerleben, dem Making of, und den Schauplätzen, an denen ich mir Inspiration hole. Ich hoffe, ich kann euch bald ein Update geben, wie die Arbeiten an meinem Buch voran schreiten…

Nun aber zurück zur Karottentorte – man braucht (ohne die Einweichzeit für die Cashewnüsse) etwa 15 Minuten, um diesen Kuchen herzustellen. Ein paar Tage hält er sich im Kühlschrank frisch und im Tiefkühler mehrere Wochen. Meine Schwester hat schon einen Kommentar dazu abgegeben: „Das einzig schlechte an dieser Torte ist, dass man mit einem Stück nie genug hat!“
Karottentorte:

Karottenkuchen mit Cashewsahne

2 Tassen Karotten
2 Tassen Walnüsse (gerieben)
1 1/2 Tassen Datteln, zerkleinert (alternativ Rosinen)
2 TL Ingwer (frisch gerieben)
1 EL Lucuma
1 TL Agavensirup
1 TL Zimt
¼ TL Vanillepulver
1 TL Kokosraspel

Cashew-Sahne-Topping:

2 Tassen Cashews (min. 1 Std. in Wasser einweichen und abseihen)
¼ Tasse Kokosöl, geschmolzen
½ Tasse Zitrone, frisch gepresst
¼ Tasse Agavensirup (alternativ Ahornsirup)
1 TL Ingwer
½ TL Vanille

Nüssen und Datteln in Mixer oder Küchenmaschine zerkleinern oder bereits in zerkleinerter Form kaufen. Alle Zutaten für den Boden in einer Schüssel vermengen und den Inhalt dann auf den Boden einer runden Springform drücken. Die flüssigen Zutaten für die Cashew-Sahne in den Mixer geben, dann nach und nach die Cashews dazu geben, sodass eine glatte Creme entsteht. Bei Bedarf etwas Wasser dazu geben, falls die Creme noch zu dick ist. Die Creme über den Boden gießen, glatt streichen und das ganze in den Kühlschrank stellen, damit die Creme fester wird. Nach 1-2 Stunden genießen. Der Kuchen hält sich drei bis vier Tage im Kühlschrank, im Tiefkühler mehrere Wochen.

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Chia-Acai-Heidelbeeren-Smoothie

Publiziert in Getränke & Smoothies

Chia & Heidelbeeren: Ein echter Instafoodie-Drink: Frühstück und Smoothie in einem!

Seitdem ich täglich auf Instagram poste - ihr könnt mir unter @bestofrawandsuperfood folgen - tue ich mir irgendwie immer schwerer mit der Sprache. Ich sage euch das, weil ich Angst habe, dass mein Geschreibe bald keinen Qualitätskriterien mehr standhalten kann und ich euch mit hölzernen, hohlen Sätzen volltexte oder mir bald überhaupt keine Wörter mehr einfallen... Zum einen weil ich dort auf Englisch poste - alles ist schnell, kurz, ein bissl oberflächlich, aber man sagt halt nur das Wesentlichste. Denn das tolle ist, dass man auf Instagram, oder IG, wie es bei den Usern heißt, wirklich Kontakt zu den Leuten bekommt. Ich glaube, das hat mich bewegt, ab jetzt jeden Tag dort zu posten. Du bekommst sofort Rückmeldungen, Likes, Kommentare - und das von Menschen aus aller Welt. In Sekundenschnelle entscheidest du, ob Bilder und Texte für dich interessant sind. Am meisten spielt sich hier übrigens innerhalb der Plattform ab - obwohl der Link zum Blog im Profil steht, fragen die Leute meistens nach, wo das Rezept ist. Ich glaube, nur echte, hartgesottene Fans besuchen wirklich die Internetseite eines Bloggers. Also wieso tue ich mir den Aufwand an? Weil man auf IG das Gefühl hat, nicht in den luftleeren Raum zu posten, sondern tatsächlich sowas wie ein Dialog mit vielen stattfindet. Und das ist schön. Andererseits verkommt mein Sprachempfinden zu einem verbalen Kakao, den man bestenfalls als "Denglisch" bezeichnen kann. Wichtig ist hier, was man zu sagen hat und weniger, wie man es sagt.

Buchtipp: "Superfood Smoothies" von Milan Hartmann

 

Na jedenfalls präsentiere ich euch heute, so lange ich noch einigermaßen der Sprache mächtig bin, nach dieser langen, ungewohnt wortreichen Einleitung einen Drink, den der von mir hoch geschätzte Superfood-Experte Milan Hartmann in seinem Buch "Superfood Smoothies" beschrieben hat.

Die Kombination von Chia und Heidelbeeren finde ich genial - ein super Start in den Tag! Ich habe den Drink noch mit Acai-Pulver, Agavensirup und etwas Zitronensaft aufgepeppt. Am besten eiskalt genießen, dann schmeckt der Smoothie so richtig erfrischend! Das Buch von Milan Hartmann kann ich euch übrigens wärmstens empfehlen. Ihr findet hier eine schön bebilderte Sammlung von Superfood-Smoothies aus aller Welt - das ganze wird abgerundet durch das Wissen, das sich Milan Hartmann in Sachen Superfoods aufgebaut hat. So habe ich erstmals bei ihm gelesen, dass Kokosöl ein gesättigtes Fett ist, das eine positive Wirkung auf die Wasserversorgung der Zelle hat. Hartmann studiert Ernährungswissenschaften und hat schon im zarten Alter von 15 Jahren begonnen, sich selbst Superfood-Drinks zu mixen. Ein echter Superfood-Smoothie-Guru also :-)! Meine Empfehlung: Buch kaufen, rein schauen,  nachkochen, genießen!


Eure, Petra Elisabeth

 

Chia-Blueberry-Smoothie

1,5 EL Chiasamen (über Nacht in 100 ml Wasser einweichen)
100 ml Wasser
125 G Heidelbeeren (frisch oder tiefgekühlt)
1-2 EL Agavensirup
2 EL Acai-Pulver
1/2 Zitrone (Saft auspressen)

Superfood-Facts: Chia enthält doppelt so viel Eiweiss wie andere Samen oder Getreidesorten und ihr Calcium-Gehalt übertrifft den von Milch um das Fünffache. Die Acai-Beere ist reich an Vitamin C, A, Calcium und Eisen.

Alle Zutaten im Mixer auf höchster Stufe zu einem Smoothie mixen - eisgekühlt genießen!

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