Gurken-Avocado-Frischkäse: Raw Creme Cheese!

Publiziert in Frühstück

Gurken, Avocado und Zitrone ergeben einen herrlichen "Raw Creme Cheese"!

"Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages!" Das sagt man doch, oder? Ich glaube ja eher, dass die Summe dessen, was man an einem Tag so verzehrt, entscheidend ist... Aber auf jeden Fall legt man mit dem Frühstück schon mal einen Grundstein - eine Art Startsignal oder Wegweiser, wohin die Reise an diesem Tag gehen soll.

Bis vor kurzem war Müsli mit Früchten dieser morgendliche Wegweiser für mich. In letzter Zeit wurde mir das jedoch zu süß und zu einseitig - eine Alternative musste her. Aber was?? Das quasi überall verfügbare Brot in Form von Semmeln, Weckerln, Schwarzbrot, etc... vertrage ich nicht so gut, das ist quasi ein Migräne-Trigger für mich. Mein Rohkost-Zwiebelbrot ist mir zu deftig fürs Frühstück. Ich wollte etwas leichtes: Ein simples Rohkostbrot und einen Aufstrich, der ohne Milchprodukte auskommt, aber dennoch wie Joghurt erfrischend säuerlich schmeckt und eine gute Basis für allerlei Gemüse-Auflagen wie Paprika, Tomaten, Brokkoli, etc.

Vor allem die Gurken-Avocadocreme hat mich dann überzeugt. Die Kombination aus entkernten Gurken und cremigem Avocado ergibt zusammen mit etwas Zitrone und Salz tatsächlich einen sehr leckeren Rohgemüse-Frischkäse. Das Brot aus Buchweizen, Leinsamen und geraspeltem Gemüse (im Bild mit Petersilienwurzel und Zucchiniraspeln) ist mir leider nicht so geglückt, wie ich es erhofft hatte. Da ich meinem Motto "best of" treu bleiben möchte, habe ich es hier nicht angeführt. Es schmeckt zwar gut - aber noch nicht genial. Habe mich daher entschlossen, noch an meiner bevorzugten Brötchen-Frühstücks-Version zu feilen und verweise euch einsteweilen auf mein Rohkost-Zwiebelbrot.

Das Rezept für den Aufstrich will ich euch jedoch nicht vorenthalten und wünsche euch gutes Gelingen! :-)

 

Gurken-Avocado-Aufstrich oder "Raw Creme Cheese"

Ergibtca. 250 g

1 Gurke (Schlangengurke)
1 Avocado
1 EL Zitrone
1 TL Würzhefeflocken
1 TL Agavensirup
1 EL gemahlene Chia-Samen
1/2 TL Salz

 

Die Gurke schälen, längs vierteln und das Kernfleisch abschneiden und entfernen. Die Avocado schälen und das Fruchtfleisch in den Mixer geben. Die vier länglichen Gurkenstangen hinzufügen und zusammen mit Zitrone, Hefeflocken, Agavensirup und den gemahlenen Chiasamen auf höchster Stufe cremig mixen. Mit Salz und Zitrone abschmecken.

Super zum Aufstrich passen frische Sprossen und klein aufgeschnittenes Gemüse. Ein Rohkostbrotrezept dazu findet ihr zb hier.

 

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Falafel mit Sesamsauce an isländischem Kimchi

Publiziert in Hauptspeisen

Rohkost-Reise um die Welt: 1. Station - Island! Falafel, Sesamsauce und Kimchi sind nur einige der raffinierten Rohkost-Gerichte im Kochbuch "PUR" der Isländerin und Chefköchin Solla Eriksdóttir

Das Koch-Buch "PUR" der Isländerin Solla Eriksdóttir hat mich sofort angesprochen - einerseits aufgrund der Schlichtheit und gleichzeitig bestechenden Schönheit der Fotos und des Layouts. Zudem wird auch die Lebensgeschichte von Solla erzählt - wie sie und ihre Familie dazu kamen, sich hauptsächlich von frischem und eingelegtem Gemüse zu ernähren. Und das in einer Nation, die kulinarisch hautptsächlich Fisch und Kartoffeln zu bieten hat. "Mir wurde mehr und mehr bewusst, dass das Essem im Zuhause meiner Freunde sich von dem unterschied, was ich gewohnt war," erzählt Solla. Schon ihre Großeltern bauten ihr eigenes Gemüse an und fermentierten es für den Winter. Die studierte Ernährungswissenschafterin und Musikerin betreibt in Reykjavik mittlerweile das populäre Restaurant Gló. In Ihrem Kochbuch präsentiert sie einen gelungenen Mix aus köstlichen Rezepten für die vegetarische Küche, die auch für Rohköstler einiges zu bieten hat - mit einem Fokus auf möglichst saisonale und naturbelassene Lebensmittel.

Ich habe die Falafel mit Sesamsauce "nachgekocht" und war schlichtweg begeistert! Die Falafels schmecken herrlich frisch und saftig und sind schnell zubereitet. Ich habe dazu  vorgemahlene Walnusskerne verwendet und habe statt Koriander frische Petersilie beigemengt. Die Sesamsauce mit Orange, Curry und Kreuzkümmel passt perfekt dazu. Leider hatte der Phaidon-Verlag keine Fotos von diesem Gericht, das man mir für die Rezension hätte zur Verfügung stellen können. Daher ist hier nur das Kimchi abgebildet, das meiner Meinung nach super zu den Falafels passt - als scharf-säuerlicher Kontrast. Ich selbst habe für die Kimchi statt des Rettichs Topinambur verwendet, den ich gerade vorrätig hatte. Statt Kokospalmzucker habe ich Agavensirup verwendet und geriebenen Ingwer statt des Ingwer-Shots hinzugefügt. Diesen eingelegten Salat haben wir innerhalb von zwei Wochen verspeist, da er lange haltbar ist - und er war einfach nur köstlich, eine Geschmacksexplosion! Aufgrund der beiden Gerichte, die ich aus dem Kochbuch zubereitet habe, kann ich verstehen, warum Sollas Restaurant in Island so beliebt ist. Das Kochbuch würde ich als genial, schlicht und unaufgeregt bezeichnen. Es informiert mit wunderschönen Bildern und nicht zu langen Beschreibungen über alles, was die Autorin gerne vermitteln möchte, ohne dabei belehrend zu sein. Ich kann daher nur sagen, dass mich dieses Buch sicher noch lange Zeit begleiten und meine Küche bereichern wird! :-)

 

 

Falafel mit Sesamsauce

Für 4 Personen

Falafel:

225 g Mandeln
150 g Walnusskerne
70 g Sesampaste (Tahini)
40 g Rosinen
15 g Petersilie
15 g Korianderkraut und ein paar Blättchen zum Dekorieren
1 EL gemahlener Kreuzkümmel
2 EL Kokosöl
2 EL Zitronensaft
2 TL Salz
1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Sesamsauce:

3 EL Zitronensaft
75 ml Orangensaft
90 g Sesampaste (Tahini)
3 Knoblauchzehen, zerdrückt
1/2 TL Himalajasalz oder Meersalz
2 EL Korianderkraut
1 EL Petersilie
1 TL Currypulver
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
2 Datteln, entsteint

Deko:
Petersilienblätter

Alle Zutaten für die Falafel im Standmixer mixen und zu einem Teig verarbeiten (Tipp: ihr könnt auch schon vorgemahlene Nüsse dafür verwenden, falls ihr keinen Profimixer habt. Am besten zuerst die Kräuter und Rosinen mit den flüssigen Zutaten und der Sesampaste mixen, danach erst die geriebenen Walnüsse und Mandeln darunter mischen) . Etwa 20 Kugeln aus dem Teig formen und für etwa 4-6 Stunden bei 47 Grad trocknen lassen.  Für die Sauce ebenfalls alle Zutaten im Stand-Mixer zu einer Sauce verarbeiten.

 

Isländisches Kimchi

Ergibt etwa 1 kg Kimchi

Falafel:

1/2 kleiner Kopf Rotkohl, in sehr feine Streifen geschnitten
1 rote Paprika, in feine Streifen geschnitten
4 Rettiche, in feine Streifen geschnitten
2 Karotten in feine Streifen geschnitten
1/2 Kopf Blumenkohl, in mundgerechte Stücke geschnitten
3 EL Meersalzflocken

Vinaigrette:

250 ml Apfelweinessig
1 EL Tamari (Sojasauce)
1 EL Kokospalmzucker (alternativ Agavensirup)
2 EL geriebener Ingwer
6 Knoblauchzehen
3 EL Chilipaste

 

Das vorgeschnittene Gemüse mit den Salzflocken (TIPP: ich habe normales Salz dafür verwendet) bestreuen und vermengen und bei Raumtemperatur 4-6 Stunden ziehen lassen. Dabei öfter umrühren. Das Salz anschließend abspülen und das Gemüse mit einem Küchentuch trocken tupfen. Die Zutaten für die Vinaigrette in ein Schraubglas füllen, gut schütteln, bis alles vermischt ist. Die Vinaigrette über das Gemüse gießen, gut vermischen und 2-4 Stunden ziehen lassen. Ihr könnt das Ganze auch länger marinieren lassen - der Geschmack wird dann kräftiger. In einem sterilisierten Schraubglas im Kühlschrank hält sich das Kimchi bis zu zwei Wochen.

Meiner Meinung nach harmonieren die Falafels mit der Sauce und das Kimchi als Beilagensalat wunderbar miteinander, ihr könnt aber natürlich auch beides hintereinander als seperate Gänge servieren. Wünsche euch gutes Gelingen - für alle, die Sollas wunderbare Rezepte auch "nachkochen" wollen. :-)

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Mehr Power durch Superfoods - ist das möglich?

Publiziert in News

- Gastbeitrag -

Superfoods - der Turbo für den Stoffwechsel!

Der menschliche Stoffwechsel ist sehr komplex und basiert auf biochemischen Prozessen, die lebensnotwendig für jeden Menschen sind. Möchte man seinen Stoffwechsel ankurbeln, kann man dabei auf verschiedene Stellgrößen zurückgreifen. Primär ist dies möglich indem man auf spezielle Lebensmittel in Kombination mit ausreichend Bewegung setzt. Verstärken kann man diesen Prozess durch Nahrungsergänzungsmittel, die beispielsweise die Stoffwechselrate erhöhen oder dem Körper bei der Entgiftung unterstützen. Allerdings ist zu beachten, dass solche Supplements nur dann Sinn machen, sofern man die anderen Stellgrößen beachtet. Ist dies der Fall, so können Nahrungsergänzungsmittel zweifelsfrei Sinn machen. In diesem Artikel soll es sich um Lebensmittel drehen, die den Stoffwechsel beschleunigen können. Zudem wird ein interessanter Stoff aus der Natur vorgestellt, der helfen kann den Körper zu entgiften und so auch zu mehr Power führen kann.
Was ist eigentlich der Stoffwechsel?
Der Stoffwechsel wird wissenschaftlich als Metabolismus bezeichnet. Einfach ausgedrückt werden mit der Nahrung aufgenommene Nährstoffe in den Zellen verstoffwechselt und vom Körper verarbeitet. Wie zu Beginn erwähnt, handelt es sich dabei um komplexe, biochemische Prozesse. Das wichtigste Stoffwechselorgan des Menschen ist die Leber. Ebenfalls sind an Stoffwechselprozessen Hormone und speziell Enzyme beteiligt. In der Medizin entscheidet man zwischen vier Prozessen:
Der Eiweißstoffwechsel beschreibt den Prozess, bei dem Eiweiß von dem Stoffwechsel bearbeitet wird. Während der Verdauung entstehen aus den Eiweißen Aminosäuren, welche für unterschiedliche Prozesse im Körper wie z. B. Aufbau von Muskelzellen oder auch Haaren und Fingernägeln benutzt werden. Zudem dienen die Aminosäuren zur Energiegewinnung.
Bei der Verstoffwechselung von Kohlenhydraten werden komplexe Kohlenhydrate in Einfachzucker umgewandelt. Über das Blut werden die Zuckermoleküle transportiert und dienen zur Energiegewinnung. Ist genügend Energie vorhanden, so werden diese in Form von Mehrfachzuckern zusammengesetzt und gespeichert.
Ebenfalls dient Fett zur Energiegewinnung in den Zellen. Bei diesem Prozess werden zudem Fette verstoffwechselt, die wichtig für die Herstellung von Botenstoffen und Hormonen sind. Überschüssiges Fett wird an den bekannten Problemzonen gespeichert. Fette sind wichtig für den Körper, allerdings nur in gesundem Maße.
Letztendlich werden auch Mineralien wie z. B. Kalzium verstoffwechselt. Diese werden für den Körper benötigt um beispielsweise die Knochen zu stärken oder bei Muskelkontraktionen zu helfen.
Über die Nahrung den Stoffwechsel ankurbeln
Zunächst einmal sollte man auf frische Lebensmittel setzen. Verzichten Sie auf Fast Food und Fertiggerichte, diese beinhalten viele Kalorien und haben häufig einen hohen Fettanteil. Auf diese Weise wird der Stoffwechsel verlangsamt, da diese Lebensmittel schwer verdaulich sind.
Frische Feigen schmecken vor allem zur Sommerzeit herrlich. Durch das enthaltene Enzym Ficin wirkt es verdauungsfördernd und kann sogar beim Muskelaufbau behilflich sein. Durch die schnellere Verdauung werden die mit der Ernährung aufgenommenen Nährstoffe schneller verarbeitet.
Ebenfalls eignen sich Zitronen um den Stoffwechsel anzukurbeln. Durch das Hormon Noradrenalin wird der Stoffwechsel angeregt und durch den hohen Anteil an Vitamin C wird zeitgleich die Schilddrüse geschützt. Ein paar Spritzer in das tägliche Wasser kann dabei schon behilflich sein.
Scharfe Gewürze lassen uns häufig richtig ins Schwitzen kommen. Verantwortlich dafür ist der Scharfstoff Capsaicin, welcher die Magensaftdrüsen stimuliert. Speziell ist hier natürlich Chili zu nennen, welcher in viele Gerichte hervorragend hereinpasst und dem Ganzen eine gewisse Würze und natürliche Schärfe verleihen kann.
Zuletzt kann man auch noch Aprikosen nennen, welche gleich drei nützliche Wirkungen haben. Durch Kalium kann der Entgiftungsprozess im Körper angeregt werden. Das Spurenelement Chrom kann beim Muskelaufbau helfen und durch Karotinoide werden Fettablagerungen in Blutgefäßen gehemmt.
Den Körper entgiften
Speziell im Winter fühlt man sich aufgrund von weniger Sonnenlicht nicht so wohl und aktiv wie zur Sommerzeit. Ebenfalls neigt man dazu mehr zu naschen und generell zu essen, da aufgrund des kalten Wetters der Körper mehr Kalorien benötigt. Schweres, fettiges oder zuckerreiches Essen belastet den Körper. In Kombination mit einigen alkoholreichen Weihnachtsfeiern kann so durchaus ein Tief entstehen, da Leber und Niere mit der Entgiftung überfordert sind. Bleibt dies im Rahmen sollten vor allem gesunde, aktive Menschen nichts davon bemerken bzw. leicht verarbeiten. Fehlt jedoch auch die Bewegung im Alltag so kann dies schnell zu Unwohlsein und Antriebslosigkeit führen. Neben den angeführten Ernährungstipps um den Stoffwechsel in Schwung zu bringen ist Sport die zweite wichtige Stellgröße. Wer den ganzen Prozess optimieren möchte kann z. B. auf Aktivkohle setzen. Dieses Supplement funktioniert im Körper wie ein Magnet und kann große Mengen an Fremdkörper und Giftstoffen anziehen und aus dem Körper transportieren. Die Entgiftungsorgane können entlastet werden.
Die richtige Mischung machts
Neben einer ausgewogenen Ernährung, natürlich mit den zuvor vorgestellten Lebensmitteln, die auf dem Speiseplan stehen sollten, ist es wichtig auf seine Bewegung zu achten. Sport kann den Körper in Schwung bringen und damit auch den Stoffwechsel. Kleine Wege im Alltag sollten auch mal zu Fuß oder mit dem Rad erledigt werden anstatt immer mit dem Auto zu fahren. Nahrungsergänzungsmittel wie Activated Charcoal helfen dem Körper sich zu regenerieren und können in Ergänzung zu Sport und Bewegung ein paar Extraprozent herauskitzeln.

 

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Wohlfühlen mit Detox - was ist dran?

Publiziert in News

- Gastbeitrag -

Was ist dran am Detox Trend?

Übersetzt bedeutet "Detox" so viel wie "Entgiften", hat seinen Ursprung im Heilfasten und ist mittlerweile fast jedem durch das Internet ein Begriff geworden. Zahlreiche Stars schwören auf Detoxprodukte und Ihre Wirkung. Doch was ist dran am Detox Trend? Ist es der berühmte Placebo-Effekt oder ist doch etwas dran an dem Ganzen?
Im Laufe der Jahre sammeln sich in unserem Körper Schadstoffe sowie Chemikalien an – während einer Detox-Kur sollen Darm, Leber und Nieren von ebendiesen befreit werden. Zusätzlich soll unser größtes Organ, die Haut, entlastet werden, da auch diese für die Entgiftung unseres Körpers zuständig ist. Eine unausgewogene Ernährung, belastete Nahrungsmittel sowie Umwelteinflüsse können zu Trägheit und körperlichen Beschwerden führen, welche Anlass zu einer Auszeit geben. Ab einem gewissen Punkt können unsere leistungsfähigen Organe diesen Prozess allerdings nicht mehr zu 100% ausführen. Folglich fühlt man sich träge, leistungsunfähig und allgemein unwohl. Das Entgiften des Körpers ist eine im Prinzip uralte Methode, um dem Körper neue Vitalität zu verleihen.

Die Detox-Basics

Vor dem Entgiften steht die Vorbereitung. Als erstes sollten Sie Ihren Körper auf die Zeit ohne feste Nahrung einstimmen. Mit Bittersalz aus der Apotheke kann der Darm gründlich gereinigt werden. Besonders Detox-Anfänger finden diesen Schritt sehr hilfreich, da der Körper hierdurch in seinem Heilungsprozess unterstützt werden kann.
Im zweiten Schritt sollte nun auf Alkohol, Nikotin, Zucker, Kaffee; Süßigkeiten und im Allgemeinen auf alle übersäuernde Lebensmittel verzichtet werden – somit fallen alle Milchprodukte heraus. Dies mag zunächst vielen schwer fallen, ist jedoch reine Gewöhnungssache. Stattdessen stehen von nun an Detox-Tee, Gemüsebrühe, Säfte und viel Wasser auf dem Programm. Um eine Unterversorgung mit Nährstoffen zu vermeiden, sollten pro Tag durchschnittlich 2 Liter Flüssigkeit – gerne auch in Form von frischgepresstem Obst und Gemüse – zu sich genommen werden. Die vielen frischen Vitamine sorgen für einen Extrakick an Energie.
Welches Obst und Gemüse eignet sich besonders gut?
Während einer Detoxkur können Sie bei so gut wie allen Gemüse- sowie Obstsorten zugreifen. Trotzdem sollten Sie darauf achten, dass diese aus kontrolliert, biologischem Anbau stammen. Zu den perfekten Detox-Gemüsesorten gehören Möhren, Rote Beete sowie Sellerie. So reinigt Rote Beete beispielsweise die Leber, Karotten sorgen für glänzende Haare und Sellerie kann die Entgiftung sowie den Stoffwechsel unterstützen.
Bewegung und Entspannung
Sport ist nicht nur ein guter Ausgleich zu dem vielen Verzicht, sondern kann auch helfen, das Entgiften des Körpers zusätzlich zu beschleunigen. Hochleistungssport sollte nach Möglichkeit allerdings vermieden werden, da der Körper mit weniger Kalorien als gewohnt zurecht kommen muss. Leichte körperliche Betätigung wie Yoga oder Pilates hingegen ist super geeignet, optimale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Detox-Kur zu schaffen und gleichzeitig die Lymphzirkulation anzukurbeln. Zudem wirkt sich Sport positiv auf den Blutdruck aus und lässt Sie fit und motiviert wirken, wofür sonst die Kaffeetasse noch ein zweites Mal aufgefüllt wird.

Können Supplements wie beispielsweise Detox-Tee behilflich sein?
Neben Wasser unterstützen auch Detox-Tees den Entschlackungsprozess und sollen fitter, vitaler und gesünder machen! Der 28 Tage Detox Tee von Örtte ist zum Beispiel ein natürliches Kräutergemisch, welches den Körper entschlacken und somit zu mehr Gesundheit führen soll. Ein positiver Nebeneffekt ist eine gesunde Gewichtsreduktion, da eine Erhöhung der Stoffwechselrate erreicht werden kann. Wichtig ist es sich zeitgleich gesund zu ernähren und ausreichend zu bewegen, da eine Detoxkur ansonsten nicht funktioniert! Detox mit Örtte kombiniert mit den Basics kann also sehr erfolgsversprechend sein.
Fazit:
Hier und da wird im Netz sicherlich übertrieben und die Wirkung von Detox-Kuren zu sehr gelobt. Fakt ist jedoch auch, dass in einem stressigen Alltag mit schlechter Ernährung und wenig Bewegung der Körper an einem gewissen Punkt überfordert sein kann. Eine Ernährungsumstellung und ausreichend Bewegung können hier hilfreich sein, wieder in Schwung zu kommen. Auch nach der Detox-Kur sollte man nicht komplett zum „alten“ Leben zurückkehren und aus der Kur lernen. Supplemente können eine sinnvolle Ergänzung darstellen um den Prozess zu optimieren, können allerdings einen aktiven Lebensstil nicht ersetzen und keinerlei Wunder bewirken. Richtig ausgeführt kann Detox also durchaus Sinn machen und dem Körper neue Vitalität verleihen.

 

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Kürbis-Tartare mit marinierten Pilzen und Rucola

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Es herbstelt - und die Kürbis- und Schwammerlsaison (Schwammerl=Pilze für alle Nichtösterreicher) bietet einige kulinarische Highlights!

Das Tartare hat's mir angetan in letzter Zeit. Nachdem schon das Birnen-Rotkohltartare in meinem neuen Kochbuch "Raw Superfoods" großen Anklang bei meinen Lesern gefunden hat, wollte ich einfach mehr davon probieren! Eigentlich schwärme ich ja für den Hokaidokürbis - wegen des Geschmacks und der intensiven Farbe - dieses Rezept habe ich aber mit Muskatkürbis ausprobiert. Den muss man zwar im Gegensatz zum Hokaido schälen, aber er steht diesem in Farbe und Geschmack um nichts nach!

Die Kürbis-Tartare kann man entweder grob mixen (nur kurz Pulse-Taste drücken) oder gründlich mixen, um ein Pürree zu erhalten. Ich habe mich für ersteres entschieden, damit das Gericht ein bissl mehr "Biss" hat. Und rohe Pilze sind meiner Meinung nach ohnehin ein absolutes kulinarisches Highlight, das in die Gourmet-Küche gehört! :-) Wünsche euch also Viel Spaß beim Ausprobieren und "Nachkochen"!

 

 

Kürbis-Tartare mit marinierten Pilzen und Rucola

Für 2-3 Personen

Kürbis-Tartare:

300 g Kürbis (Muskatkürbis, Hokkaido)
1/2 Orange
3 EL Sonnenblumenkerne
1 TL Ingwer, gerieben
1 Msp Muskatnuss, gerieben
1/4 TL Salz
1 Prise Pfeffer
2 EL Schnittlauch, gehackt

Marinierte Pilze:
100 g braune Champignons, würfelig geschnitten
1 EL Balsamico-Essig
1 EL Olivenöl
2 EL Orangensaft
1 TL frischer Oregano, gehackt
Salz und Pfeffer

Deko:
Eine Handvoll Rucola
mariniert in 1 EL Balsamico-Essig, 1 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer

Den Muskatkürbis von der Schale befreien, in grobe Würfel schneiden und zusammen mit Sonnenblumenkernen, Orange, Ingwer und Gewürzen kurz im Mixer hacken, sodass noch grobe Stücke erhalten bleiben. Den Schnittlauch erst nach dem Mixen unterrühren. Die Masse in geölte (Olivenöl) Gläser füllen und kühl stellen.

Für die marinierten Pilze die Champignons (ihr könnt auch Kräuterseitlinge verwenden) würfelig hacken und mit Balsamicoessig, Olivenöl, frisch gepressten Orangensaft, Oregano, Salz und Pfeffer marinieren und kurz durchziehen lassen. Dann die marinierten Pilze in die vorbereiteten Gläser mit der Kürbis-Masse füllen. Die Gläser auf einem Teller stürzen und mit den marinierten Rucolablättern krönen!

Das Gericht ist eher dazu geeignet, es gleich zu essen und nicht aufzubewahren, auch weil die Pilze dann etwas unansehnlich werden. Also am besten gleich genießen! Eignet sich als rohköstlicher Hauptgang oder als klein portionierter "Gruß aus der Küche". Gutes Gelingen! :-)

 

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Mousse au chocolat mit Trauben und Walnuss-Crumble

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Euren Gästen solltet ihr  lieber nicht verraten, dass Avocado die Basis für diese köstliche Creme ist...!

Und auch ich konnte mir lange Zeit Avocado als Süßspeise nicht vorstellen. Obwohl ich Avocados grundsätzclih liebe!!! Und das in jeder Variante - aber eigentlich nicht so in der süßen...! Umso mehr war ich überrascht, als ich diese Creme ausprobierte. Sie schmeckt einfach perfekt cremig, schokoladig und himmlisch gut!! Das herbstliche Walnuss-Crumble passt meiner Meinung nach gut dazu, weil beides einerseits jetzt grade reif ist in unserem Garten - und weil es die Schokolade super ergänzt.

Wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen und genießen!!

 

Raw Mousse au chocolat mit Walnusscrumble und Weintrauben

Raw Mousse au chocolat:
2 Avocados
50 g Kakaopulver
230 g Agavensirup

Crumble:
2-3 Handvoll Walnüsse
2 EL geschmolzenes Kokosöl
5 EL Agavensirup
1 Msp Zimt
1/2 TL frisch geriebener Ingwer
1 Prise Salz
1/4 TL Vanillepulver

Deko:
frische Weintrauben

 

Die Avocado halbieren, aushöhlen und das Fruchtfleisch im Mixer zusammen mit den anderen Zutaten für die Mousse zu einer glatten Creme rühren. Für das Crumble die Walnüsse grob hacken und mit den übrigen Zutaten vermischen. Die Mousse-Creme in Dessert-Gläser füllen und mit dem Crumble und ein paar frischen Trauben dekorieren.

Ihr könnt dieses Dessert 2-3 Tage im Kühlschrank aufbewahren - aber am besten solltet ihr es sofort genießen, weil es einfach soooo lecker schmeckt!!

 

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Saftige Wachauer Marillenknödel - raw Version!

Publiziert in Desserts

Der österreichische Mehlspeis-Klassiker mal anders!

Seit ich den Foodblog bestofrawandsuperfood.com betreibe, hat noch kein Posting so viele Reaktionen hervorgerufen wie die rohe Linzertorte. Ich bekam auf Instagram Anfragen aus aller Welt nach dem Rezept, Blog-Plattformen re-posteten mein Rezept mehrfach.  Die hohe Nachfrage brachte mich auf die Idee, noch mehr österreichische Mehlspeisen in Rohkost zu transformieren. Für mich sind die rohköstlichen Mehlspeisen ein Schlüssel  in die Welt der Rohkost und gesunden Ernährung.  Genuss ohne Reue! Ohne Mehl, das den Blutzucker in die Höhe treibt, ohne Ei, ohne Industriezucker… Außerdem bleiben ohne Kochen oder Backen die wertvollen Enzyme und Vitamine erhalten. Diese Rohkost- Mehlspeisenserie ist für mich kein Remake –  sie lässt den Genuss an Marillenknödel, Linzertorte & Co ein zweites Mal entdecken!

Minimarillenknödel – raw Version!

Teig:
200 Gramm Cashewnüsse
1 ½ EL Agavensirup oder Ahornsirup
2 EL Wasser oder mehr (nach Bedarf für die richtige Konsistenz des Teiges)
1 ½ TL Flohsamenschalen
¾ TL Vanillepulver
¼ TL Salz


Füllung:
4 reife Marillen
3-4 TL Kokosblütenzucker
1 TL Flohsamenschalen

Nussbrösel:
50-100 Gramm geriebene Walnüsse
2 EL Birkenstaubzucker


Die Cashewnüsse mindestens 2 Stunden oder über Nacht in Wasser einweichen, dann abseihen, spülen und abtropfen lassen. In der Küchenmaschine (ich verwende meist Fleischwolfteil dafür) zu einer breiigen Masse zerkleinern. Diese Masse zusammen mit Agavensirup, Vanille, Salz, Flohsamenschalen und Wasser noch mit dem Pürierstab zu einer glatten Teigmasse verarbeiten. Die Konsistenz sollte in etwa Topfenknödeln ähneln. Den Teig für etwa 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, damit die Flohsamenschalen Zeit haben, den Teig noch etwas zu binden.
Die Marillen zerkleinern, mit dem Kokosblütenzucker vermischen und mit dem Pürierstab zu einer flüssigen Masse verarbeiten, dann die Flohsamenschalen untermischen und für mindestens zwei Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.
Mit einem kleinen Löffel etwa kirschgroße Stücke der Marillenmarmelade auf ein etwa halb Handteller großes, flachgedrücktes Stück Teig setzen und dieses um den Marmeladeklumpen herum zu einem kleinen Knödel formen. Die fertigen Knödel in Nussbrösel wälzen und mit Staubzucker servieren. Je nach Wunsch können die Knödel auch im Trockner oder im Ofen auf max. 42 Grad erwärmt werden.

 

 

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Frischer Kirschstrudel im Reispapiermantel

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Frischer Kirschstrudel im Reispapiermantel

Die Kirschen sind jetzt reif - also ran an die roten Früchte!

Nicht ganz aber fast" fully raw" ist dieser köstliche Kirschstrudel. Die dünnen Reispapierblätter haben aber nur einen minikleinen Anteil an diesem Gericht. Die Hauptrolle spielen definitiv frische, rohe Kirschen! In wenigen Minuten zubereitet ist diese Rolle mal eine rohköstliche Abwechslung zum bekannten und allseits beliebten Strudel. Am besten gefällt mir daran, dass die rohen Früchte pur und unverfälscht im Geschmack rüber kommen. Die beigemengten Chiasamen sorgen dafür, dass der Saft nicht ausläuft und die Füllung etwas eindickt. Und natürlich bleibt durch das Nichtbacken auch ein Maximum an Vitamen erhalten!

Ihr könnt statt dem Reispapier aber natürlich auch im Handel erhältliche Strudelblätter verwenden und einen traditionellen Strudel bei 180 Grad im Ofen backen. Auf jeden Fall könnt ihr mit diesem Grundrezept endlos variieren und statt der Kirschen auch Marillen oder andere saisonale Früchte verwenden.

 

Kirschstrudel im Reispapiermantel

Fülle:
500 g Kirschen, entsteint
100 g Walnüsse, gehackt
2 EL Kokoszucker
1 TL Zitronensaft
1 TL Chiasamen
1 Msp Zimt

Strudel-Hülle:
2 Reisblätter
2 EL Apfelsaft
1 Msp Zimt

Deko:
Birkenstaubzucker

Die Kirschen grob hacken, mit den übrigen Zutaten für die Füllung vermischen und etwa 5 Minuten ziehen lassen, sodass die
Chiasamen quellen und die Masse etwas verdicken können.
Für die Strudelhülle 2 Reisblätter in Apfelsaft und Zimt kurz einweichen lassen und auf einen angefeuchteten Teller legen.
Die Füllung mittig auf den beiden Reisblättern platzieren und die Ränder überlappend einschlagen. Mit etwas Birkenstaubzucker
bestreut servieren.

TIPP: Statt Kirschen könnt ihr jede andere beliebige Obstsorte verwenden. Am besten schmeckt es jedoch mit weichen Früchten
 (zB Marille, Ribiseln, Heidelbeeren, Pfirsiche, etc).

 

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