Blattsalatmix mit Gojibeeren und Hagebutten-Vinaigrette

Publiziert in Salate

Knackig bunte Blattsalate im Duett mit Superfood-Beeren und Hagebutten-Dressing

Kooperationsartikel

Hagebutten kenne ich noch aus meiner Kindheit. Wir tranken sie als Tee und ich kannte sie auch als köstlich cremige Marmelade. Hagebutten besitzen diese erfrischend herbe, leicht säuerliche Note, die den Geschmack der "Orange des Nordens", wie die roten Früchte der Heckenrose auch genannt werden, unverwechselbar machen. Der Vitamin C-Gehalt dieser Sammelnussfrucht übertrifft die Orangen jedoch bei weitem: 100 Gramm Hagebutten enthalten 1250 mg Vitamin C - was einem Vielfachen (bis zu 30-fachen) vom Vitamingehalt der Orange entspricht.

Ihr könnt die Hagebutten am besten selber sammeln (sie wachsen entlang von Äckern - Erntezeit am besten im November) oder als getrocknetes Pulver kaufen. Da die Hagebutten gerade nicht Saison haben, wagte ich mal den Versuch mit einem getrockneten Produkt aus dem Handel. Das Hagebuttenpulver der Firma coesam, das ich für dieses Rezept testen durfte, schmeckt als pures Pulver, das ich als Basis für eine Vinaigrette verwendet habe und mit einem Blattsalat mit Trockenbeeren kombiniert habe. Das Ergebnis: Der Salat schmeckt herrlich frisch und die Superfood-Früchte Gojibeeren und Preiselbeeren fügen eine spannende Geschmacks-Komponente hinzu.

TIPP: Das Bio-Hagebuttenpulver verwende ich auch gerne als Zusatz im Frühstücksmüsli oder in Smoothies. Ein bis zwei Teelöffel pro Tag sorgen für volle Vitamin-Power!

Bezugsquelle Hagebuttenpulver: biofood-direct.de

 

 
Blattsalat-Mix mit Goji-Beeren und Hagebutten-Vinaigrette

Für 4 Personen

Salat

30 g Gojibeeren, getrocknet
30 g Preiselbeeren, getrocknet
250 g Blattsalat-Mix
2 Handvoll frische Wildkräuter (zb Vogelmiere)

 

Hagebutten-Vinaigrette:

2 EL Hagebuttenpulver3 EL Olivenöl
2 EL Rotweinessig
1 EL Senf (oder Senfpulver)
1 TL Agavensirup
1 EL Wasser
Salz, Pfeffer

 

Salat waschen, große Blätter in mundgerechte Stücke zupfen, auf Vorspeisentellern mit übrigen Blattsalaten anrichten. Für das Dressing alle Zutaten gut vermischen (im Shaker oder im Mixer) und anschließend abschmecken mit Salz und Pfeffer. Die Trockenbeeren (Gojibeeren und Preiselbeeren) ein paar Minuten in der Vinaigrette einweichen lassen und über den Blattsalat gießen. Mit gehackten Pistazien bestreuen.

Gutes Gelingen! :-)

SUPERFOODS in diesem Rezept - das können sie:

Gojibeeren: enthalten viel Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E(das in Früchten normalerweise selten enthalten ist) sowie beachtliche Vitamin-B-Werte und liefern mehr Eisen als Spinat.

Hagebutten: 100 g enthalten etwa 1250 mg Vitamin C

Preiselbeeren: Auch diese kleine, rote Frucht ist als Vitamin-C-Bombe bekannt und enthält zudem viele Antioxidantien und andere wertvolle Inhaltsstoffe, die unter anderem bei Blasenentzündung gut wirken sollen.

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Die "Schokokuchen-trifft-Orange"-Cookies

Publiziert in Desserts

Schokokuchen trifft auf saftiges Chia-Orangen-Gelee: Köstlich!!!

Das Ergebnis sieht zwar etwas anders aus, als ich mir das vorgestellt hatte, aber es schmeckt köstlich! :-) Die saftigen Schokoküchlein harmonieren gut mit der Orangen-Chia-Konfitüre. Einziges Manko war, dass ich etwas zu viel davon drauf getürmt hatte und es dann mehr nach Froschlaich in Atompilzgestalt aussah als nach Kuchen. ;-) Empfehlen würde ich euch auch etwas Schokolade sauce (aus Kokosöl, Kakao und Agavensirup) entweder dazu zu essen oder drüber zu gießen und das ganze dann im Kühlschrank hart werden zu lassen. Mit diesem Blog verabschiede ich mich erstmal in die Winterpause und melde mich Anfang März mit hoffentlich frischer Energie und spannenden neuen Rezepten für den Frühling!

Alles Liebe,

Petra

 
Schoko-Orangen-Cookies

Für 4 Personen

Schokokuchen

100 g fein gemahlene Walnüsse
200 g fein gemahlene Mandeln
20 g Rübenzucker
80 g Dattelpaste (aus 70 g getrockneten, eingeweichten Datteln plus 1 TL Zitronensaft)
15 g Kakaopulver
40 g Kokosflocken
1 Prise Vannillepulver, 1 Prise Zimtpulver

Orangen-Chia-Gelee:

5 Orangen, unbehandelt
6 EL Chiasamen
1 EL Agavensirup
1 EL Flohsamenschalen

Für die Schokoböden einfach alle Zuaten in einer Rührschüssel miteinander vermengen und zu einem Teig verkneten. Anschließend die Böden in ein paar Speiseringe drücken und beiseite stellen.

Für das Orangen-Chia-Gelee die Orangen auspressen und das Fruchtfleisch zusammen mit dem Saft, den Chiasamen, Agavensirup und Flohsamenschalen in einer Schüssel gut verrühren. Anschließend die Schale von einer Orange fein abreiben und die Schalen ebenfalls in die Schüssel unterrühren. Das ganze gut verrühren und für etwa 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Sobald sich die Fruchtmasse verdickt hat, in die vorbereiteten Speiseringe mit den Böden gießen und wieder für etwa zwei Stunden kühl stellen. Die Cookies aus den Ringen lösen und servieren! Die Cookies halten sich im Kühlschrank etwa 5 Tage, eingefroren mehrere Wochen.

Tipp: Mit Schokosauce (Kakao, Kokosöl, Agavensirup) dazu, schmeckts noch besser! Gutes Gelingen! :-)

 

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Raw Bento-Box mit Quinoa-Gemüsemix, Orangen und frischem Krautsalat

Publiziert in Hauptspeisen

Alles in einer Box: Köstlich mariniertes, leicht gedörrtes, knackiges Gemüse harmoniert perfekt mit den saftigen Orangen und dem frischen Krautsalat!

Die Bento-Box kenne ich spätestens seitdem meine Tochter 2016 ein Jahr in Japan war und danach auch zuhause am liebsten japanisch essen wollte. Die Herausforderung nahm ich damals an - und muss sagen, dass es unsere Familie kulinarisch bereichert hat, da Kräuterreis, Eierreis, Makirolls und vieles mehr seitdem häufig bei uns auf dem Speiseplan stehen. Auch das Baukasten-Prinzip mit der Bento-Box wurde bei uns zum Standard. Was mir daran besonders gefällt, ist dass man quasi ein Mini-Buffet oder mehrgängiges Menü in einer kleinen Box hat und die verschiedenen Speisen nicht nur appetitlich aussehen sondern sich auch nicht miteinander vermischen. Als Herausforderung erwies sich damals freilich auch die Sauce - die mehr als einmal die Schultasche meiner Tochter ruiniert hat, bevor wir auf die Lösung mit den Schraubgläsern für die Saucen kamen.

Ich mag die Bento-Boxen mittlerweile aber auch für Zuhause, wenn ich für mich alleine oder für zwei Essen mache. Schaut einfach super aus und ist praktisch. Ich hoffe, dass euch meine heutige Bento-Menükreation gefällt. Die Quinoa-Beilage ist zwar ausnahmsweise mal gekocht, man könnte aber auch gekeimtes Quinoa verwenden für eine "Fully Raw Version". Da keimfähiges Quinoa schwer zu bekommen ist, habe ich es kurzerhand gekocht. Den Gemüsemix habe ich nur zwei Stunden angedörrt, um es etwas weicher zu machen, und damit die Sauce gut ins Gemüse einziehen kann. Zudem schmeckt es mir warm auch besser als kalt. Die Erdnüsse sorgen für eine knusprige Komponente in dem Gericht. Besonders lecker finde ich die Orangenfilets, die man entweder dazu oder als Dessert essen kann. Wünsche euch gutes Gelingen, falls jemand meine Bento-Kreantion nachkochen möchte! :-)

 

Raw Bento-Box mit Quinoa-Gemüsemix, Orangen und frischem Krautsalat

Für 2 Personen

Quinoa-Gemüsemix:

1 Tasse Quinoa
1/2 Brokkoli
1 rote Paprika
4 braune Champignons, grob zerkleinert
2 EL gehackte Petersilie
2 EL Erdnüsse, gesalzen
1 Handvoll Mungbohnensprossen

Marinade:

100 ml Orangensaft (Saft v. 1 Orange)
1 EL Sesamöl
4 EL Soya-Sauce
2 EL Reisessig
2 Datteln (alternativ 2 EL Agavensirup)
1/2 Zehe Knoblauch (optional)
1 EL geriebener Ingwer
1 TL Chiliflocken

Orangenfilets:

2 Orangen

Krautsalat:
1/4 Krautkopf

Für die Sauce alle Zutaten in einem kleinen Mixer zu einer glatten Sauce mixen. Ihr könnt auch statt der Datteln 1-2 EL Agavensirum verwenden, falls euer Mixer mit den Datteln nicht so gut fertig wird. Für den Gemüsemix den Quinoa in doppelter Menge Wasser etwa 15-20 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen. Die Brokkoliröschen von den Stielen schneiden, sodass nur sehr kleine Röschen überbleiben. (Tipp: Stiele aufheben und später für Gemüsesuppen etc verwenden!) Den Papika in Ringe schneiden und dann noch mal halbieren bzw. vierteln. Brokkoliröschen und zerkleinerten Paprika mit der Hälfte der Marinade vermischen und im Backrohr oder dem Dörrgerät bei etwa 45-50 °C 2 Stunden erwärmen. Den Gemüsemix danach zusammen mit dem Quinoa in das größte Fach der Bentobox füllen und mit Petersilie, Erdnüssen, Mungbohnensprossen und der restlichen Sauce krönen. Die Orangen schälen und dabei die dünne Orangenhaut ebenfalls abschälen, sodass man die Filets dann schön herauslösen kann. Filets vierteln und in ein Fach der Bentobox füllen. Für den Krautsalat das Kraut fein hobeln, mit dem Salz gut vermischen, ein paar Minuten ziehen lassen, dann mit einem EL Öl, gemahlenem Kümmel, Pfeffer und Salz abschmecken.

TIPP: Falls ihr die Bentobox nicht zuhause sondern unterwegs essen wollt, empfiehlt es sich, die Marinade in ein seperates, gut verschließbares Gefäß zu geben und es erst kurz vor dem Essen mit dem Gemüse zu vermischen. Das Dörrgemüse in dem Fall einfach ohne Sauce im Dörrgerät anwärmen, um es etwas weicher zu machen.

Gutes Gelingen!

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Mohntörtchen mit Waldbeeren und Kokossahne

Publiziert in Desserts

Mohnkuchen - roh, köstlich und wunderschön!

Mohn ist ein echtes heimisches (!) Superfood, daher möchte ich meinen Blogpost diese Woche diesen schwarzen Samen widmen. Außerdem liebe ich Mohn seit meiner Kindheit - am liebsten moche ich immer die Fülle. Daher kommen die Törtchen, die ich kreiert habe,  auch ohne Boden aus und werden nur von einer Fruchtschicht gekrönt.

Macht Mohn eigentlich süchtig? Das im Milchsaft des Mohns enthaltene einschläfernde und suchterzeugende Morphin wurde in unseren Breiten längst aus dem Speisemohn heraus gezüchtet. Gesundheitliche Bedenken beim Verzehr von Mohn sind daher mittlerweile unbegründet - auch roh lassen sich die schwarzen Samen genießen, ohne süchtig zu machen ;-). Oder vielleicht doch? Ich kann jedenfalls nicht genug davon bekommen!!

Doch der Blaumohn ist nicht nur lecker: Auch der Superfood-Faktor kann sich sehen lassen: Mohn ist eine super Eiweißquelle, da die schwarzen Samen zu 20 Prozent daraus bestehen. Darüber hinaus bieten die runden
Samen jede Menge Calcium, Zink, Kalium, Magnesium, Eisen sowie Vitamin E und B1 sowie die zwei essentiellen Aminosäuren Lysin und Leucin.


Mohntörtchen mit Waldbeeren und Kokossahne

Für 4 Personen

Mohntörtchen

200 g Mohn, gerieben
25 g Rosinen, gehackt
100 g Rohrzucker
1 EL Flohsamenschalen (alternativ gemahlene Chiasamen)
200 ml Kokosmilch
45 ml Kokosöl
1/4 TL Kardamom
1 EL Zitronenschale, gerieben
1 Prise Salz

Waldbeerenschicht:
250 g Waldbeeren (tiefgekühlt oder frisch)
1-2 EL Rohrzucker
2 EL Chiasamen
2 TL Flohsamenschalen

Kokossahne
200 ml Kokosmilch (Dose)

Die Rosinen hacken und in eine Schüssel geben. Mohn, Zucker, geschmolzenes Kokosöl, Kokosmilch, Zitronenschale und Gewürze hinzufügen und die Masse gut durchmischen. Die Mohnmasse in Speiseringe auf einem Teller einfüllen, gut rein drücken (1/4 des Speiseringes muss noch leer bleiben für die Waldbeerenschicht) und im Kühlschrank 2 Stunden fest werden lassen. Inzwischen die Waldbeeren auftauen, Zucker, Chiasamen und Flohsamen unterrühren und die Frucht-Masse mindestens 1 Stunde unter gelegentlichem Rühren fest werden lassen. Bei Bedarf noch einen Löffel Chiasamen oder Flohsamenschalen hinzufügen, falls die Masse noch zu wenig fest ist. Die Fruchtmasse dann auf die Mohnküchlein in den Speiseringen einfüllen und die Oberseite glatt streichen. Die fertigen Mohnkuchen für etwa eine Stunde in den Kühlschrank geben, damit sie fest werden. Die Kuchen aus den Speiseringen lösen und mit aufgeschlagener Kokosmilch (nur die obere, feste Schicht aus der Dose verwenden und mit dem Mixer aufschlagen) servieren.

Die Mohntörtchen lassen sich super einfrieren und wieder auftauen! Gutes Gelingen!

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Winter-Bowl mit Kürbiskern-Falafel, mariniertem Dörrgemüse und Sesamdressing

Publiziert in Hauptspeisen

Die Bowl: Eine prall gefüllte, bunte Schüssel Gemüse - der Vitamin-Kick für kalte Tage!

Das Essen aus der Bowl (zu deutsch: Schüssel) ist ja bekanntlich ein Supertrend. Doch was ist eigentlich eine "Bowl"?? Ich hab' das gegoogelt und heraus gefunden: Die Schüssel oder Bowl funktioniert wie ein Baukasten - alle Komponenten werden in kleinen Bereichen arrangiert und wie in einer japanischen Lunchbox apetitlich zusammengesetzt. Quasi eine Mini-Salatbar mit allem, was das Herz begehrt. Da ich mich immer schon für Buffets mit reichhaltiger Auswahl begeistern konnte und immer von allem probieren wollte - ist dieses Konzept der "Bowl" perfekt für mich. Dieses "von-allem-viel-auf-den-teller-laden"-Verhalten kennt man bei uns übrigens auch unter dem Begriff "Buffet-Prolet" ;-)... Wie auch immer - ich habe in diese Bowl eine Auswahl an in Österreich derzeit erhältlichem Wintergemüse rein gepackt, und sie im Dörrgerät nochmal richtig durchmarinieren lassen.  Dazu etwas Frischgemüse, ein paar Falafels (diesmal mit Kürbiskernen "frisch, saftig, steirisch!") und einer cremigen Kernöl-Sesamsauce.

Als bekennende "Buffet-Proletin" bin ich bei dieser Bowl voll auf meine Kosten gekommen - hoffe, euch schmeckt sie ebenso. Die Zubereitung ist abgesehen von der Dörrzeit für Falafels und Dörrgemüse wirklich superschnell und einfach!

 

Winter-Bowl mit Kürbiskern-Falafel, mariniertem Dörrgemüse und Kernöl-Sesamdressing

Für 2-3 Personen

Winterbowl
10 Falafel
125 g frischen Vogerlsalat
2 Handvoll fein gehobelten Rotkohl
1 Handvoll Sprossen
2 EL Kürbiskerne

Dörrgemüse
4 Karotten, grob geraspelt
1/4 Blumenkohl, fein gehobelt
2 EL Olivenöl
2 TL Kreuzkümmel
Salz und Pfeffer

Kernöl-Sesamsauce
60 g Tahini Sesampaste
4 Zweige Petersilie
2 EL Zitronensaft
70 ml Orangensaft
2 EL Kernöl
1 EL Agavensirup (alternativ Honig)
1/2 Zehe Knoblauch
1 Prise Zimt
1 Prise Chiliflocken
1/2 TL Salz

Kürbiskern Falafel
ergibt 25 Stück (Rest einfrieren!)
150 g Kürbiskerne, gemahlen
150 g Walnüsse, gemahlen
15 g frische Petersilie
40 g Rosinen
2 EL Kürbiskernöl
2 EL Zitronensaft
1 EL Kreuzkümmel, gemahlen
1 EL Koriander, gemahlen
1/2 TL Chiliflocken
1/2 Knoblauchzehe, zerdrückt
1 TL Salz

 

Für die Falafel Rosinen, Öl, Zitronensaft und Petersilie in der Küchenmaschine zerkleinern - bei Bedarf 2-3 EL Wasser hinzufügen. Unter diesen Brei die gemahlenen Kürbiskerne, Walnüsse und restlichen Zutaten mischen und kleine Bällchen aus der Masse formen. Etwa 5-6 Stunden im Dörrgerät oder im Backofen bei 45-50 °C trocknen lassen.

Für das Dörrgemüse Karotten grob reiben, Karfiol (Blumenkohl) fein hobeln und beides seperat mit Olivenöl, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer marinieren. Im Dörrofen oder im Backrohr bei knapp 50 °C etwa eine Stunde trocknen lassen, wodurch das Gemüse erwärmt und etwas weicher wird.

Für die Sesamsauce alle Zutaten im Mixer zu einer cremigen Sauce mixen.

Das Gemüse für die Winter-Bowl in einer Schüssel in kleinen Grüppchen anrichten, die Falafel und das Dörrgemüse hinzufügen und zum Abschluss mit dem Sesamdressing und ein paar Kürbiskernen anrichten. Gutes Gelingen!

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Gurken-Avocado-Frischkäse: Raw Creme Cheese!

Publiziert in Frühstück

Gurken, Avocado und Zitrone ergeben einen herrlichen "Raw Creme Cheese"!

"Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages!" Das sagt man doch, oder? Ich glaube ja eher, dass die Summe dessen, was man an einem Tag so verzehrt, entscheidend ist... Aber auf jeden Fall legt man mit dem Frühstück schon mal einen Grundstein - eine Art Startsignal oder Wegweiser, wohin die Reise an diesem Tag gehen soll.

Bis vor kurzem war Müsli mit Früchten dieser morgendliche Wegweiser für mich. In letzter Zeit wurde mir das jedoch zu süß und zu einseitig - eine Alternative musste her. Aber was?? Das quasi überall verfügbare Brot in Form von Semmeln, Weckerln, Schwarzbrot, etc... vertrage ich nicht so gut, das ist quasi ein Migräne-Trigger für mich. Mein Rohkost-Zwiebelbrot ist mir zu deftig fürs Frühstück. Ich wollte etwas leichtes: Ein simples Rohkostbrot und einen Aufstrich, der ohne Milchprodukte auskommt, aber dennoch wie Joghurt erfrischend säuerlich schmeckt und eine gute Basis für allerlei Gemüse-Auflagen wie Paprika, Tomaten, Brokkoli, etc.

Vor allem die Gurken-Avocadocreme hat mich dann überzeugt. Die Kombination aus entkernten Gurken und cremigem Avocado ergibt zusammen mit etwas Zitrone und Salz tatsächlich einen sehr leckeren Rohgemüse-Frischkäse. Das Brot aus Buchweizen, Leinsamen und geraspeltem Gemüse (im Bild mit Petersilienwurzel und Zucchiniraspeln) ist mir leider nicht so geglückt, wie ich es erhofft hatte. Da ich meinem Motto "best of" treu bleiben möchte, habe ich es hier nicht angeführt. Es schmeckt zwar gut - aber noch nicht genial. Habe mich daher entschlossen, noch an meiner bevorzugten Brötchen-Frühstücks-Version zu feilen und verweise euch einsteweilen auf mein Rohkost-Zwiebelbrot.

Das Rezept für den Aufstrich will ich euch jedoch nicht vorenthalten und wünsche euch gutes Gelingen! :-)

 

Gurken-Avocado-Aufstrich oder "Raw Creme Cheese"

Ergibtca. 250 g

1 Gurke (Schlangengurke)
1 Avocado
1 EL Zitrone
1 TL Würzhefeflocken
1 TL Agavensirup
1 EL gemahlene Chia-Samen
1/2 TL Salz

 

Die Gurke schälen, längs vierteln und das Kernfleisch abschneiden und entfernen. Die Avocado schälen und das Fruchtfleisch in den Mixer geben. Die vier länglichen Gurkenstangen hinzufügen und zusammen mit Zitrone, Hefeflocken, Agavensirup und den gemahlenen Chiasamen auf höchster Stufe cremig mixen. Mit Salz und Zitrone abschmecken.

Super zum Aufstrich passen frische Sprossen und klein aufgeschnittenes Gemüse. Ein Rohkostbrotrezept dazu findet ihr zb hier.

 

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Gefüllte Tomaten mit Koriander und Wildreis im Vogerlsalat-Nest

Publiziert in Salate

Es muss nicht immer alles roh sein - aber: Es sollte immer Bio sein!!

Heute möchte ich mal über ein Thema sprechen, das ich bisher sozusagen etwas unter den Tisch fallen lassen habe. Die Rede ist von Bio-Obst und Bio-Gemüse. Bisher wusste ich nur: Bio, das kommt aus gesunden Böden - ohne Spritzmittel, ohne Kunstdünger, belastet die Umwelt weniger. Und dass diese Lebensmittel Zeit bekommen, zu wachsen, und nicht künstlich "aufgeblasen" werden. Aber dass der Unterschied dermaßen körperlich spürbar ist, war mir bisher nicht bewusst. Denn seitdem ich "Bio" einkaufe und esse, hat sich der Superfood-Effekt meiner Rohkost-und sonstigen Gerichte sozusagen vervielfacht. Der beste Beweis: Nach einem langen anstrengenden Arbeitswochenende dieser Tage war ich wider Erwarten nicht soooo müde und erschöpft wie sonst, sondern fühlte mich energiegeladen wie selten zuvor. Der Grund: Ich hatte mich in diesen drei Tagen fast ausschließlich von Bio-Obst und Bio-Gemüse ernährt. Das passierte übrigens rein zufällig, weil ich auf einem Promotion-Stand für einen Biobauernhof arbeitete und somit quasi "an der Quelle" saß. Tja, seitdem ich diesen Unterschied fest gestellt habe, kommt bei mir, soweit möglich, nix außer Bio ins Einkaufskörberl.

Das nachfolgende Rezept für gefüllte Tomaten habe ich daher natürlich auch in Bio-Qualität hergestellt. Den Wildreis habe ich ausnahmsweise gekocht - in anderen Rohkostrezepten wird der Reis statt dessen sehr lange eingeweicht, was ich für sinnlos halte, denn das Lebensmittel Reis kann man gar nicht mehr zum Leben erwecken, weil es bereits im Herstellungsprozess hoch erhitzt wurde und daher nicht mehr keimfähig ist. Meiner Meinung nach ist es dann besser, den Reis zu kochen, weil man bei tagelangen Einweichzeiten immerhin auch riskiert, dass sich schädliche Keime bilden können, was man beim Kochen ausschließen kann. Wünsche euch jedenfalls viel Spaß mit diesem halb rohen Gericht - Koriander, Reis und Tomaten passen nämlich super zueinander! :-)

Gefüllte Tomaten im Vogerlsalat-Nest

6 mittelgroße Tomaten
1 Bund Koriander
1 Limette, unbehandelt
1/8 Liter Wildreis, gekocht
½ rote Zwibel, fein gehackt (optional)
1 Packung Vogerlsalat
1-2 EL Balsamico-Essig
1-2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Die Tomaten halbieren, aushöhlen. Das ausgehöhlte Fruchtfleisch zerkleinern und mit dem gehackten Koriander, dem Limettensaft und einem halben Teelöffel geriebener Limettenschale vermischen, optional etwas gehackten Zwiebel hinzufügen und den gekochten Wildreis dazu mischen. Diese Füllung in die halbierten Tomaten füllen und im mit Balsamicodressing marinierten Vogerlsalat anrichten.

 

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Wildkräutersalat mit roten Rüben und Nusskäse

Publiziert in Salate

Let's go wild: Warum Vogelmiere und Sauerampfer Lust auf noch mehr grün machen.

Es fing alles ganz harmlos an: Ich schlenderte wie so oft an unserem frühlingshaften Gemüsebeet vorbei, aus dem schon einige frische, grüne Blattspitzen heraus ragten. Vor allem die saftigen, vom Tau benetzten Mangoldblätter hatten es mir angetan. Dieses frische Grün lachte mich dermaßen an, dass ich unbedingt davon probieren musste! Und was soll ich sagen - es schmeckte herrlich und machte Appetit auf mehr. Am Abend machte ich mir dann einen Wildkräutersalat mit Sauerampfer und Vogelmiere, weil ich Lust bekommen hatte, noch mehr dunkelgrüne Blattsorten zu probieren. Zum Glück musste ich die nicht sammeln (wäre in der Umgebung unseres Stadthauses auch vergebene Liebesmüh gewesen) sondern konnte sie praktisch verpackt vom Biohof Adamah mitnehmen, von dem ich immer wieder Gemüsekisterl frisch vom Bauernhof bestelle.

Ihr könnt euch vorstellen, dass ich mit diesem Salat voll auf meine Kosten gekommen bin. Einziges Problem: Die Lust auf noch mehr grün wird immer größer und die Quellen für frisches Blattgrün in ausreichender Menge sind nicht besonders üppig hier in der Gegend, es sei denn man würde den blassgrünen Glashaussalat aus dem Supermarkt gelten lassen, der meine Grün-Sucht leider gar nicht befriedigen kann. Ob ich jetzt vollständig zum Weidetier mutiere? Mein Mann macht schon Witze darüber, wohin man mich noch auf die Weide schicken könnte. Ich mache also wieder mal einen Selbstversuch mit ungewissem Ausgang und ohne Rücksicht darauf, ob sich meine Ernährungsgewohnheiten jetzt völlig von der gesellschaftlichen Norm entfernen werden. Eines ist auf jeden Fall sicher: Ich fühle mich super dabei - die Frühjahrsmüdigkeit ist fast weg und bin gespannt, wie sich mein Grünhunger weiter entwickeln wird. Euch wünsche ich viel Spaß mit dem nachfolgenden Rezept! :-)

Vogelmiere und Sauerampfer-Salat mit Cashew-Käse

Nusskäse:

125 Gramm Cashews, 2 Std. in Wasser eingeweicht 
2 TL Zitronensaft   
1/2 TL Probiotisches Pulver
1 EL Würzhefe
Salz, Pfeffer

Salat:

Vogelmiere und Sauerampfer - ges. 200 Gramm
1 kleine rote Rübe, in feine Scheiben gehobelt
1 EL Olivenöl
1 EL Balsamico Essig
Salz, Pfeffer

Die eineweichten Cashews abseihen und spülen und im Mixer mit 100 Ml Wasser fein pürieren und die übrigen Zutaten für den Nusskäse zugeben. Die Mischung in einem Geschirrtuch auspressen, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen, dann im Tuch bei Zimmertemperatur mit einem Gegenstand beschwert über Nacht (24 Std.) fermentieren lassen.
Den Salat aus Vogelmiere und Sauerampfer mit den rote Rübenscheiben und Balsamicodressing anrichten und den Nusskäse, wenn er nach 24 Stunden fertig gereift ist, als Brösel darüber streuen.

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