Saftiger Karottenkuchen unter einer cremigen Cashew-Sahne-Haube

Publiziert in Desserts

Karottenkuchen – Walnüsse swingen mit Karotten in perfekter Harmonie unter einer cremigen Cashew-Haube.

Vielleicht denken manche von euch, das Fotografieren macht mir Spaß. Ja, macht es auch. Aber was man auf den Bildern nicht sieht, ist die Materialschlacht, die sich zwischen Fotografin, Kamera und diesem kleinen Kuchen vor der Linse abspielt. Und wie ihr an dieser Stelle wahrscheinlich schon richtig vermutet – es ist echt Arbeit! Bis das Szenario, das man sich ausgedacht hat, mal samt Scheinwerfern, Untergründen, Hintergründen, Spiegeln und sonstigem Fotoequipment mal aufgebaut ist… Dann muss das Foto-Objekt bei Laune gehalten werden – schlaffes, oder welkes Gemüse will niemand sehen, also muss es ständig feucht und frisch gehalten werden, darf nicht zu lange im heißen Scheinwerferlicht sein, weil sonst wahrscheinlich das ganze Gericht matschig aussieht.

Tja, das ist nur ein kleiner Auszug von den Dingen, mit denen ich mich beim Fotografieren herum plage. Ihr könnt mir soweit folgen, hoffe ich. Aber wenn man dann am Ende die Belohnung durch ein nettes Bild bekommt, mit dem man selbst zufrieden ist (was leider nicht immer der Fall ist;-)), dann ist das Belohnung pur. Das macht Spaß und man ist wieder motiviert, sich erneut in die Materialschlacht mit Essen und Kamera zu stürzen.
Kochbuchpläne...

Und weil es mir sogar immer mehr Spaß macht und mir die Ideen auch irgendwie nie ausgehen, will ich in diesem Jahr das machen, wovon ich schon sehr lange träume: Mein eigenes Kochbuch schreiben! In meinem Kopf ist es natürlich wieder mal so gut wie fertig – de facto ist es aber noch sehr viel Arbeit. Zum Beispiel dieser Karottenkuchen, eines meiner absoluten Lieblingsrezepte, weil er sich schnell herstellen lässt und wahnsinnig saftig, frisch und lecker schmeckt, soll unbedingt in dieses neue Kochbuch. Es soll also, wie schon mein Blog-Name verrät, ein "best of" meiner Best Of-Sammlung  von Rohkost-Rezepten werden. Dazu möchte ich ein paar Blicke hinter die Kulissen hinzufügen, also Fotos von mir und meinem Bloggerleben, dem Making of, und den Schauplätzen, an denen ich mir Inspiration hole. Ich hoffe, ich kann euch bald ein Update geben, wie die Arbeiten an meinem Buch voran schreiten…

Nun aber zurück zur Karottentorte – man braucht (ohne die Einweichzeit für die Cashewnüsse) etwa 15 Minuten, um diesen Kuchen herzustellen. Ein paar Tage hält er sich im Kühlschrank frisch und im Tiefkühler mehrere Wochen. Meine Schwester hat schon einen Kommentar dazu abgegeben: „Das einzig schlechte an dieser Torte ist, dass man mit einem Stück nie genug hat!“
Karottentorte:

Karottenkuchen mit Cashewsahne

2 Tassen Karotten
2 Tassen Walnüsse (gerieben)
1 1/2 Tassen Datteln, zerkleinert (alternativ Rosinen)
2 TL Ingwer (frisch gerieben)
1 EL Lucuma
1 TL Agavensirup
1 TL Zimt
¼ TL Vanillepulver
1 TL Kokosraspel

Cashew-Sahne-Topping:

2 Tassen Cashews (min. 1 Std. in Wasser einweichen und abseihen)
¼ Tasse Kokosöl, geschmolzen
½ Tasse Zitrone, frisch gepresst
¼ Tasse Agavensirup (alternativ Ahornsirup)
1 TL Ingwer
½ TL Vanille

Nüssen und Datteln in Mixer oder Küchenmaschine zerkleinern oder bereits in zerkleinerter Form kaufen. Alle Zutaten für den Boden in einer Schüssel vermengen und den Inhalt dann auf den Boden einer runden Springform drücken. Die flüssigen Zutaten für die Cashew-Sahne in den Mixer geben, dann nach und nach die Cashews dazu geben, sodass eine glatte Creme entsteht. Bei Bedarf etwas Wasser dazu geben, falls die Creme noch zu dick ist. Die Creme über den Boden gießen, glatt streichen und das ganze in den Kühlschrank stellen, damit die Creme fester wird. Nach 1-2 Stunden genießen. Der Kuchen hält sich drei bis vier Tage im Kühlschrank, im Tiefkühler mehrere Wochen.

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Chia-Acai-Heidelbeeren-Smoothie

Publiziert in Getränke & Smoothies

Chia & Heidelbeeren: Ein echter Instafoodie-Drink: Frühstück und Smoothie in einem!

Seitdem ich täglich auf Instagram poste - ihr könnt mir unter @bestofrawandsuperfood folgen - tue ich mir irgendwie immer schwerer mit der Sprache. Ich sage euch das, weil ich Angst habe, dass mein Geschreibe bald keinen Qualitätskriterien mehr standhalten kann und ich euch mit hölzernen, hohlen Sätzen volltexte oder mir bald überhaupt keine Wörter mehr einfallen... Zum einen weil ich dort auf Englisch poste - alles ist schnell, kurz, ein bissl oberflächlich, aber man sagt halt nur das Wesentlichste. Denn das tolle ist, dass man auf Instagram, oder IG, wie es bei den Usern heißt, wirklich Kontakt zu den Leuten bekommt. Ich glaube, das hat mich bewegt, ab jetzt jeden Tag dort zu posten. Du bekommst sofort Rückmeldungen, Likes, Kommentare - und das von Menschen aus aller Welt. In Sekundenschnelle entscheidest du, ob Bilder und Texte für dich interessant sind. Am meisten spielt sich hier übrigens innerhalb der Plattform ab - obwohl der Link zum Blog im Profil steht, fragen die Leute meistens nach, wo das Rezept ist. Ich glaube, nur echte, hartgesottene Fans besuchen wirklich die Internetseite eines Bloggers. Also wieso tue ich mir den Aufwand an? Weil man auf IG das Gefühl hat, nicht in den luftleeren Raum zu posten, sondern tatsächlich sowas wie ein Dialog mit vielen stattfindet. Und das ist schön. Andererseits verkommt mein Sprachempfinden zu einem verbalen Kakao, den man bestenfalls als "Denglisch" bezeichnen kann. Wichtig ist hier, was man zu sagen hat und weniger, wie man es sagt.

Buchtipp: "Superfood Smoothies" von Milan Hartmann

 

Na jedenfalls präsentiere ich euch heute, so lange ich noch einigermaßen der Sprache mächtig bin, nach dieser langen, ungewohnt wortreichen Einleitung einen Drink, den der von mir hoch geschätzte Superfood-Experte Milan Hartmann in seinem Buch "Superfood Smoothies" beschrieben hat.

Die Kombination von Chia und Heidelbeeren finde ich genial - ein super Start in den Tag! Ich habe den Drink noch mit Acai-Pulver, Agavensirup und etwas Zitronensaft aufgepeppt. Am besten eiskalt genießen, dann schmeckt der Smoothie so richtig erfrischend! Das Buch von Milan Hartmann kann ich euch übrigens wärmstens empfehlen. Ihr findet hier eine schön bebilderte Sammlung von Superfood-Smoothies aus aller Welt - das ganze wird abgerundet durch das Wissen, das sich Milan Hartmann in Sachen Superfoods aufgebaut hat. So habe ich erstmals bei ihm gelesen, dass Kokosöl ein gesättigtes Fett ist, das eine positive Wirkung auf die Wasserversorgung der Zelle hat. Hartmann studiert Ernährungswissenschaften und hat schon im zarten Alter von 15 Jahren begonnen, sich selbst Superfood-Drinks zu mixen. Ein echter Superfood-Smoothie-Guru also :-)! Meine Empfehlung: Buch kaufen, rein schauen,  nachkochen, genießen!


Eure, Petra Elisabeth

 

Chia-Blueberry-Smoothie

1,5 EL Chiasamen (über Nacht in 100 ml Wasser einweichen)
100 ml Wasser
125 G Heidelbeeren (frisch oder tiefgekühlt)
1-2 EL Agavensirup
2 EL Acai-Pulver
1/2 Zitrone (Saft auspressen)

Superfood-Facts: Chia enthält doppelt so viel Eiweiss wie andere Samen oder Getreidesorten und ihr Calcium-Gehalt übertrifft den von Milch um das Fünffache. Die Acai-Beere ist reich an Vitamin C, A, Calcium und Eisen.

Alle Zutaten im Mixer auf höchster Stufe zu einem Smoothie mixen - eisgekühlt genießen!

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Superschnelle Preiselbeer-Törtchen mit Schoko-Sauce

Publiziert in Desserts

Vorsicht Superfood-Effekt: Die kleinen, süßen Vitalstoffbomben mit Chia, Preiselbeeren und Kakao schmecken köstlich und zähmen euren Süßigkeiten-Tiger!

Dieses Rezept habe ich für alle Süßigkeiten-Tiger unter euch gepostet. Die Cookies schmecken herrlich frisch und süß, machen aber nicht süchtig, weil sie ausschließlich mit natürlichen, frischen Zutaten hergestellt werden. Und die beigemengten Superfoods geben dir zusätzlich Energie!  In diesen Preiselbeer-Törtchen sind Chiasamen und Kakao enthalten. Chia enthält doppelt so viel Eiweiss wie andere Samen oder Getreidesorten und ihr Calcium-Gehalt übertrifft den von Milch um das Fünffache. Kakao wiederum hat den höchsten Magnesium- und Eisengehalt aller Pflanzen. Und auch die Preiselbeeren sind kleine Vitalstoffbomben. Sie sind liefern wichtige Antioxidantien und wirken bekanntermaßen gegen Harnwegsinfekte.  Solche Superfoods sind wie mächtige Freunde, die uns den Rücken stärken. Mögliche, durchaus erwünschte Nebenwirkung des „Superfood-Effekts“: Wenn ihr Superfood-Yummies mit gesunden Zutaten und ohne Industriezucker über einen längeren Zeitraum vernascht und damit eure gewohnten Süßigkeits-bomben ersetzt, werdet ihr merken, dass euer Drang nach supersüßen Sachen langsam nachlässt oder ihr sogar Schwierigkeiten damit habt, „normal“ gesüßte Brownies, Törtchen oder Schokolade zu verspeisen. Es lohnt sich also, diesen „Superfood-Effekt“ mal auszuprobieren! :-)
Mein Tipp: Gleich eine große Menge davon herstellen und einfrieren, dann hast du immer ein paar Yummies parat, wenn dich der Süßigkeiten-Tiger wieder mal überfällt.


Deine, Petra Elisabeth


Superschnelle Preiselbeer-Törtchen mit Schoko-Sauce

Boden:
1 1/2  Tassen Mandeln
¾ Tasse Datteln
Prise Salz

Preiselbeer-Füllung:
1 ½ Tassen frische oder gefrorene Preiselbeeren (oder Cranberries)
6 Teelöffel Ahornsirup
¼ Tasse Frisch gepresster Orangensaft
½ Tasse Wasser
4-5 Esslöffel Chiasamen
Orangen zesten (1 Teelöffel)
½ Teelöffel Vanille-Extrakt

Schoko-Sauce:
½ Tasse Agavensirup oder Ahornsirup
½ Tasse Kakaopulver in Rohkostqualität (oder zumindest ungesüßter Kakao)
½ Tasse Kokosöl, geschmolzen
1 Teelöffel Vanilleextrakt (optional)

Zubereitung:
Alle Zutaten für den Boden in einer Küchenmaschine oder einem Hochleistungsmixer verarbeiten und mit einem Glas runde Formen ausstechen und in Papierförmchen platzieren. Für die Füllung die frischen Preiselbeeren mixen und zusammen mit den übrigen Zutaten in eine Schüssel geben. Eine halbe Stunde stehen lassen und gelegentlich umrühren, bis die Chiasamen die Creme eingedickt haben. Die Creme in die Förmchen über die vorbereiteten Böden gießen und die fertigen Cupcakes für etwa 2 Stunden in den Tiefkühler geben. Die Zutaten für die Schokokreme zu einer Sauce verrühren und diese über die fertigen Minitörtchen gießen und nach dem Auftauen genießen.

 

Superfood-Facts: Chia enthält doppelt so viel Eiweiss wie andere Samen oder Getreidesorten und ihr Calcium-Gehalt übertrifft den von Milch um das Fünffache. Kakao wiederum hat den höchsten Magnesium- und Eisengehalt aller Pflanzen. Und auch die Preiselbeeren sind kleine Vitalstoffbomben. Sie sind liefern wichtige Antioxidantien und wirken bekanntermaßen gegen Harnwegsinfekte.

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Kokos Sellerie Suppe mit frischem Koriander

Publiziert in Suppen

Kokosmus - mein neuer "Von-innen-Auffüller", Buchtipp: "Kokosöl" mit viel Wissen über die heilende Kokosnuss und eine super Kokos-und Superfoodies-Bezugsquelle - das Reformhaus Staudigl.

 Liebe Leute, melde mich nach einer langen Weihnachtspause zurück ins Bloggerleben mit einem neuen Post und einer super Vitamin spendenden Suppe, die jede Menge Energie und frische Nährstoffe liefert für die kalte Jahreszeit. Eine Kokos Sellerie Suppe, die es in sich hat: Die Selleriepflanze wirkt entschlackend und heilend gegen Entzündungen aller Art und Kokosöl sorgt für die zelluläre Wasserversorgung - ein echter Jungbrunnen also. 

Das bringt mich auch gleich zu meinem heutigen Thema bzw. zu den Büchern, die ich während der Weihnachtspause gelesen habe und die ich euch ans Herz legen möchte:

Diese beiden Bücher von Bruce Fife haben mich auf das Thema Kokos gebracht: "Kokosöl. Das Geheimnis gesunder Zellen" und "Die Heilkraft der Kokosnuss".

 

Der Autor erklärt, warum die Inhaltsstoffe der Kokosnuss das Immunsystem stärken, wie die Pflanze den Alterungsprozess verlangsamt und wie wir damit abnehmen, entschlacken und sogar uns selbst heilen können. Vor allem räumt der Autor mit einem lange gehegten Mythos auf, dass gesättigte Fette ungesund seien. Denn das Kokosöl, das die oben aufgezählten Heilwirkungen besitzt, ist alles andere als gesundheitsschädigend. Neben Wissen rund um die braune Frucht gibt es noch Rezepte und viele Anwendungstipps. 

Für mich ist Kokosmus, das ich entweder in einer Suppe oder in einem Smoothie verarbeitet, so etwas wie ein "Von-innen-Auffüller". Ich habe das Gefühl, mich innerlich aufzutanken und neue Energie zu schöpfen. 

Eine super Bezugsquelle für Kokosmus, Kokosflocken und andere Kokosprodukte in Bioqualität ist übrigens - für alle Wiener und Niederösterreicher - das Reformhaus Staudigl in der Wiener Altstadt. Hier findet ihr alles, was euer rohköstliches und/oder gesundheitsbewußtes Herz verlangt: von Nüssen, Samen, Tees, Superfoods - und nicht zu vergessen: mehrmals täglich frisch gemixte Smoothies, Säften bis hin zu einem gesunden Imbiß. Vor allem der Matcha-Kokos-Smoothie hat mich persönlich überzeugt :-)

 

Kokos Sellerie Suppe mit frischem Koriander

Inspired by Nordisch Roh

4 Personen

1/2 Tasse Kokosfleisch (alternativ 1/2 Tasse Kokosraspel plus 1 Esslöffel Kokosmus oder Kokosöl)
1/2 Knollensellerie
1 Limette
1/2 reife Banane
1 St. Chilischote (grün)
1 Handvoll frischer Koriander
250 ml Kokosmilch
250 ml Wasser
2 Selleriestangen
1 TL Salz

Superfood Kokos: Wirkt vorbeugend gegen viele degenerative Erkrankungen, wirkt gegen Viren, Bakterien, Pilze, kurbelt Energie und das Immunsystem an, hilft beim Abnehmen, fördert Verdauung, verhindert vorzeitige Hautalterung (laut Bruce Fife, "Kokosöl").

Die Limette auspressen, das Gemüse grob würfelig schneiden, alle Zutaten im Mixer zu einer sämigen Suppe verarbeiten. Mit ein paar Korianderblättern, Limettenscheiben und Knollensellerie dekorieren. Ihr könnt die Suppe kalt oder leicht angewärmt (max.45 Grad) genießen.

 

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