Gefüllte Tomaten mit Koriander und Wildreis im Vogerlsalat-Nest

Publiziert in Salate

Es muss nicht immer alles roh sein - aber: Es sollte immer Bio sein!!

Heute möchte ich mal über ein Thema sprechen, das ich bisher sozusagen etwas unter den Tisch fallen lassen habe. Die Rede ist von Bio-Obst und Bio-Gemüse. Bisher wusste ich nur: Bio, das kommt aus gesunden Böden - ohne Spritzmittel, ohne Kunstdünger, belastet die Umwelt weniger. Und dass diese Lebensmittel Zeit bekommen, zu wachsen, und nicht künstlich "aufgeblasen" werden. Aber dass der Unterschied dermaßen körperlich spürbar ist, war mir bisher nicht bewusst. Denn seitdem ich "Bio" einkaufe und esse, hat sich der Superfood-Effekt meiner Rohkost-und sonstigen Gerichte sozusagen vervielfacht. Der beste Beweis: Nach einem langen anstrengenden Arbeitswochenende dieser Tage war ich wider Erwarten nicht soooo müde und erschöpft wie sonst, sondern fühlte mich energiegeladen wie selten zuvor. Der Grund: Ich hatte mich in diesen drei Tagen fast ausschließlich von Bio-Obst und Bio-Gemüse ernährt. Das passierte übrigens rein zufällig, weil ich auf einem Promotion-Stand für einen Biobauernhof arbeitete und somit quasi "an der Quelle" saß. Tja, seitdem ich diesen Unterschied fest gestellt habe, kommt bei mir, soweit möglich, nix außer Bio ins Einkaufskörberl.

Das nachfolgende Rezept für gefüllte Tomaten habe ich daher natürlich auch in Bio-Qualität hergestellt. Den Wildreis habe ich ausnahmsweise gekocht - in anderen Rohkostrezepten wird der Reis statt dessen sehr lange eingeweicht, was ich für sinnlos halte, denn das Lebensmittel Reis kann man gar nicht mehr zum Leben erwecken, weil es bereits im Herstellungsprozess hoch erhitzt wurde und daher nicht mehr keimfähig ist. Meiner Meinung nach ist es dann besser, den Reis zu kochen, weil man bei tagelangen Einweichzeiten immerhin auch riskiert, dass sich schädliche Keime bilden können, was man beim Kochen ausschließen kann. Wünsche euch jedenfalls viel Spaß mit diesem halb rohen Gericht - Koriander, Reis und Tomaten passen nämlich super zueinander! :-)

Gefüllte Tomaten im Vogerlsalat-Nest

6 mittelgroße Tomaten
1 Bund Koriander
1 Limette, unbehandelt
1/8 Liter Wildreis, gekocht
½ rote Zwibel, fein gehackt (optional)
1 Packung Vogerlsalat
1-2 EL Balsamico-Essig
1-2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Die Tomaten halbieren, aushöhlen. Das ausgehöhlte Fruchtfleisch zerkleinern und mit dem gehackten Koriander, dem Limettensaft und einem halben Teelöffel geriebener Limettenschale vermischen, optional etwas gehackten Zwiebel hinzufügen und den gekochten Wildreis dazu mischen. Diese Füllung in die halbierten Tomaten füllen und im mit Balsamicodressing marinierten Vogerlsalat anrichten.

 

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Wildkräutersalat mit roten Rüben und Nusskäse

Publiziert in Salate

Let's go wild: Warum Vogelmiere und Sauerampfer Lust auf noch mehr grün machen.

Es fing alles ganz harmlos an: Ich schlenderte wie so oft an unserem frühlingshaften Gemüsebeet vorbei, aus dem schon einige frische, grüne Blattspitzen heraus ragten. Vor allem die saftigen, vom Tau benetzten Mangoldblätter hatten es mir angetan. Dieses frische Grün lachte mich dermaßen an, dass ich unbedingt davon probieren musste! Und was soll ich sagen - es schmeckte herrlich und machte Appetit auf mehr. Am Abend machte ich mir dann einen Wildkräutersalat mit Sauerampfer und Vogelmiere, weil ich Lust bekommen hatte, noch mehr dunkelgrüne Blattsorten zu probieren. Zum Glück musste ich die nicht sammeln (wäre in der Umgebung unseres Stadthauses auch vergebene Liebesmüh gewesen) sondern konnte sie praktisch verpackt vom Biohof Adamah mitnehmen, von dem ich immer wieder Gemüsekisterl frisch vom Bauernhof bestelle.

Ihr könnt euch vorstellen, dass ich mit diesem Salat voll auf meine Kosten gekommen bin. Einziges Problem: Die Lust auf noch mehr grün wird immer größer und die Quellen für frisches Blattgrün in ausreichender Menge sind nicht besonders üppig hier in der Gegend, es sei denn man würde den blassgrünen Glashaussalat aus dem Supermarkt gelten lassen, der meine Grün-Sucht leider gar nicht befriedigen kann. Ob ich jetzt vollständig zum Weidetier mutiere? Mein Mann macht schon Witze darüber, wohin man mich noch auf die Weide schicken könnte. Ich mache also wieder mal einen Selbstversuch mit ungewissem Ausgang und ohne Rücksicht darauf, ob sich meine Ernährungsgewohnheiten jetzt völlig von der gesellschaftlichen Norm entfernen werden. Eines ist auf jeden Fall sicher: Ich fühle mich super dabei - die Frühjahrsmüdigkeit ist fast weg und bin gespannt, wie sich mein Grünhunger weiter entwickeln wird. Euch wünsche ich viel Spaß mit dem nachfolgenden Rezept! :-)

Vogelmiere und Sauerampfer-Salat mit Cashew-Käse

Nusskäse:

125 Gramm Cashews, 2 Std. in Wasser eingeweicht 
2 TL Zitronensaft   
1/2 TL Probiotisches Pulver
1 EL Würzhefe
Salz, Pfeffer

Salat:

Vogelmiere und Sauerampfer - ges. 200 Gramm
1 kleine rote Rübe, in feine Scheiben gehobelt
1 EL Olivenöl
1 EL Balsamico Essig
Salz, Pfeffer

Die eineweichten Cashews abseihen und spülen und im Mixer mit 100 Ml Wasser fein pürieren und die übrigen Zutaten für den Nusskäse zugeben. Die Mischung in einem Geschirrtuch auspressen, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen, dann im Tuch bei Zimmertemperatur mit einem Gegenstand beschwert über Nacht (24 Std.) fermentieren lassen.
Den Salat aus Vogelmiere und Sauerampfer mit den rote Rübenscheiben und Balsamicodressing anrichten und den Nusskäse, wenn er nach 24 Stunden fertig gereift ist, als Brösel darüber streuen.

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