Leinsamenpudding mit Vanille und frischen Beeren

Publiziert in Frühstück

Heimische Leinsamen versus exotische Chiasamen. Buchrezension und Kostprobe

Beitrag in Kooperation mit www.loewenzahn.at

Wer sagt, dass heimisches Obst und Gemüse nicht mindestens genauso viel kann wie die so genannten Superfoods vom anderen Ende der Welt? Ernährungswissenschafterlin Andrea Fičala holt in ihrem Buch "Superfoods einfach & regional" die heimischen Superfoods vor den Vorhang und zeigt uns mit vielen schmackhaften Rezepten, dass vor unserer Haustüre vieles wächst, was im Bezug auf den Nährstoffgehalt locker mit exotischen Import-Lebensmitteln mithalten kann. So sind etwa Leinsamen im Bezug auf Nährstoffgehalt und Vitamine mindestens genauso empfehlenswert wie Chiasamen. Auch die stark quellenden Eigenschaften von Chia und Leinsamen sind ähnlich und machen daher beide interessant für die gesundheitsbewusste Küche. Den großen Unterschied macht eigentlich nur der Preis: Leinsamen sind schon um 3-5 EUR pro kg zu haben, während man für 1 kg Chiasamen 11-15 Euro hinblättern muss. Ökologisch gesehen sind die Leinsamen auf jeden Fall zu bevorzugen, weil sie nicht quer über den Erdball zu uns transportiert werden müssen, nur um auf unseren Frühstückstisch zu gelangen!

Andrea Fičala's iKochbuch "Superfoods einfach & regional" überrascht mit frischen, saisonalen und regionalen Rezepten, die nach Jahreszeiten geordnet sind. Die Rezepte sind kreativ und abwechslungsreich und zu meiner großen Freude mit einem deutlichen Schwerpunkt auf gesundem Obst und Gemüse. Ernährungsexpertin Fičala erklärt auch einige Fakten rund um gesunde Ernährung und gibt praktische Tipps -  unter anderem, dass sowohl Gegartes als auch Rohes in den Speiseplan integriert werden sollte und sie erklärt, warum beides gesundheitliche Vorteile bietet.

Was mir persönlich neben der großen, kreativen Vielfalt an Gerichten besonders an diesem Buch gefällt, ist die Einfachheit und Alltagstauglichkeit der Rezepte. Die Zutaten sind heimisch und daher nicht teuer in der Anschaffung - und die meisten Rezepte kommen mit nur wenigen Zutaten aus. In diesem Sinne kann ich euch, liebe Blog-LeserInnen, dieses Buch nur wärmstens empfehlen! Unten stehend eine Kostprobe aus ihrem 80 Rezepte starken Kochbuch. Für mich persönlich steht jetzt schon fest: Ich werde diese Kostprobe demnächst in meinen Frühstücks- und Nachspeisenplan einbauen. Damit wir uns richtig verstehen: Ich liiiiebe zwar Chiapudding - aber Leinsamen sind wirklich eine super Alternative und preisgünstige Abwechslung :-)! Kleiner Tipp dazu: Leinsamen sind übrigens auch ein extrem wichtiger Brotbestandteil in gekeimten Rohkostbroten (zb Rohkost-Zwiebelbrot hier auf meinem Blog), weil sie für Festigkeit im rohköstlichen Brot sorgen.

 

Leinsamenpudding mit Vanille und frischen Beeren

200g Leinsamen
150 ml Milch oder Hafermilch
250 g Himbeeren
1 EL Honig
1 Vanilleschote

 Die Leinsamen mit kalter Milch übergießen, dass sie gerade bedeckt sind. Umrühren und über Nacht im Kühlschrank quellen lassen. Die Himbeeren mit dem Pürierstab aufmixen und je nach Geschmack mit etwas Honig süßen. Die Vanilleschote aufschneiden, das enthaltene Vanillemark ausschaben und in den Leinsamenpudding einrühren. Die gequollenen Leinsamen auf 4 Gläser verteilen. Das Himbeermus vorsichtig darauf setzen, sodass ein schöner Schichteffekt entsteht.

 

BUCHTIPP:

"Superfoods einfach & regional"

superfoodsrezension

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Pizza - simply raw!

Publiziert in Hauptspeisen

Rohkost-Pizza aus gekeimtem Getreide sieht nicht nur aus wie echte Pizza, sondern schmeckt besser oder anders gesagt: Intensiver!

Beitrag in Kooperation mit www.netzshopping.de

Ungefähr ein Jahr ist’s her – da hab‘ ich noch gesagt: Rohkost braucht keine Fastfood-Fakes! Tja, die Zeit vergeht, und mittlerweile ist kein traditionelles Gericht vor mir sicher… Spaghetti Bolognese, Lasagne, Burger – all das hab‘ ich schon in Rohkost „übersetzt“, ausprobiert und sogar für gut befunden! Nun fällt auch noch die letzte Bastion, die ich mir anfangs niemals als Roh-Variante hätte vorstellen können: Pizza!! Aber wisst ihr was? Genial einfache und leckere Rezepte lassen sich eben doch transformieren. Man vermisst hier zwar die Käsefäden, die sich so schön lang ziehen, wenn man ein Stück Pizza raus nimmt und rein beißt. Aber dafür ist der Geschmack umso intensiver, weil eben nicht gegart wurde, sondern sowohl der Boden aus gekeimten Körnern als auch der Belag frisch gegessen werden. Nach ein paar Stunden im Dörrgerät (Backofen) bei 45 Grad ist die Pizza auch schön warm und essfertig. Also mir schmeckt’s jedenfalls und ich hoffe, euch auch! :-)

 

Pizza – simply raw!

Boden

200 g Weizenkörner (2 Tage angekeimt)
60 g gelbe Leinsamen, gemahlen oder geschrotet
1 EL Olivenöl
¼ TL Salz

Cashew-Käse/Parmesan

115 g Cashews (1 Stunde in Wasser eingeweicht und abgeseiht)
55 ml Wasser
2 EL Würzhefeflocken
1 EL Zitronensaft
¼ TL Salz

Sauce

35 g getrocknete Tomaten (4 Stück)
1 frische, große Tomate
1 EL Olivenöl
1 EL Zitronensaft, frisch gepresst
3-4 Blätter Basilikum
¼ TL Salz

Belag

½ rote Paprika, in dünne Ringe geschnitten
5 schwarze Oliven, in Ringe geschnitten
3 EL Basilikumblätter, in Streifen geschnitten
5 EL rohe Maiskörner (frisch oder tiefgekühlt)

Den gekeimten Weizen in der Küchenmaschine zerkleinern, mit den gemahlenen oder geschroteten Leinsamen, Olivenöl und Salz zu einem Teig verkneten und mit dem Teigroller möglichst dünn ausrollen. Die Ränder leicht hochziehen und auf einer mit Olivenöl bestrichenen Dörrfolie (alternativ Backpapier im Ofen) im Dörrgerät bei 45 Grad 3 Stunden trocknen lassen. Inzwischen die Cashews für den Cashewkäse mit Wasser, Würzhefe, Zitronensaft und Salz im Mixer zu einer Sauce mixen. Zwei bis drei Esslöffel davon für den Parmesan hauchdünn auf eine Dörrfolie streichen und 2 Stunden antrocknen lassen. Für die Sauce alle Zutaten im Mixer verkleinern und verrühren.
Sobald der Pizzaboden getrocknet ist, die Sauce mit einem Löffel auftragen, ein paar Kleckse vom Cashewkäse darauf verteilen und fein geschnittene Paprika, Oliven, Basilikumblätter und rohe Maiskörner darauf verteilen. Zum Abschluss einige Krümel des angetrockneten Cashew-Käses (Parmesan) auf der Pizza verteilen. Die Pizza weitere zwei Stunden im Dörrgerät trocknen und warm genießen.

 

Einen Überblick über verschiedene Küchenhelfer findet ihr bei Netzshopping

Nützliche Tools für dieses Rezept:

Backpinsel

Gemüsehobel

Messbecher

Kochmesser

Küchenwaage

 

 

 

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