Raw Bento-Box mit Quinoa-Gemüsemix, Orangen und frischem Krautsalat

Publiziert in Hauptspeisen

Alles in einer Box: Köstlich mariniertes, leicht gedörrtes, knackiges Gemüse harmoniert perfekt mit den saftigen Orangen und dem frischen Krautsalat!

Die Bento-Box kenne ich spätestens seitdem meine Tochter 2016 ein Jahr in Japan war und danach auch zuhause am liebsten japanisch essen wollte. Die Herausforderung nahm ich damals an - und muss sagen, dass es unsere Familie kulinarisch bereichert hat, da Kräuterreis, Eierreis, Makirolls und vieles mehr seitdem häufig bei uns auf dem Speiseplan stehen. Auch das Baukasten-Prinzip mit der Bento-Box wurde bei uns zum Standard. Was mir daran besonders gefällt, ist dass man quasi ein Mini-Buffet oder mehrgängiges Menü in einer kleinen Box hat und die verschiedenen Speisen nicht nur appetitlich aussehen sondern sich auch nicht miteinander vermischen. Als Herausforderung erwies sich damals freilich auch die Sauce - die mehr als einmal die Schultasche meiner Tochter ruiniert hat, bevor wir auf die Lösung mit den Schraubgläsern für die Saucen kamen.

Ich mag die Bento-Boxen mittlerweile aber auch für Zuhause, wenn ich für mich alleine oder für zwei Essen mache. Schaut einfach super aus und ist praktisch. Ich hoffe, dass euch meine heutige Bento-Menükreation gefällt. Die Quinoa-Beilage ist zwar ausnahmsweise mal gekocht, man könnte aber auch gekeimtes Quinoa verwenden für eine "Fully Raw Version". Da keimfähiges Quinoa schwer zu bekommen ist, habe ich es kurzerhand gekocht. Den Gemüsemix habe ich nur zwei Stunden angedörrt, um es etwas weicher zu machen, und damit die Sauce gut ins Gemüse einziehen kann. Zudem schmeckt es mir warm auch besser als kalt. Die Erdnüsse sorgen für eine knusprige Komponente in dem Gericht. Besonders lecker finde ich die Orangenfilets, die man entweder dazu oder als Dessert essen kann. Wünsche euch gutes Gelingen, falls jemand meine Bento-Kreantion nachkochen möchte! :-)

 

Raw Bento-Box mit Quinoa-Gemüsemix, Orangen und frischem Krautsalat

Für 2 Personen

Quinoa-Gemüsemix:

1 Tasse Quinoa
1/2 Brokkoli
1 rote Paprika
4 braune Champignons, grob zerkleinert
2 EL gehackte Petersilie
2 EL Erdnüsse, gesalzen
1 Handvoll Mungbohnensprossen

Marinade:

100 ml Orangensaft (Saft v. 1 Orange)
1 EL Sesamöl
4 EL Soya-Sauce
2 EL Reisessig
2 Datteln (alternativ 2 EL Agavensirup)
1/2 Zehe Knoblauch (optional)
1 EL geriebener Ingwer
1 TL Chiliflocken

Orangenfilets:

2 Orangen

Krautsalat:
1/4 Krautkopf

Für die Sauce alle Zutaten in einem kleinen Mixer zu einer glatten Sauce mixen. Ihr könnt auch statt der Datteln 1-2 EL Agavensirum verwenden, falls euer Mixer mit den Datteln nicht so gut fertig wird. Für den Gemüsemix den Quinoa in doppelter Menge Wasser etwa 15-20 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen. Die Brokkoliröschen von den Stielen schneiden, sodass nur sehr kleine Röschen überbleiben. (Tipp: Stiele aufheben und später für Gemüsesuppen etc verwenden!) Den Papika in Ringe schneiden und dann noch mal halbieren bzw. vierteln. Brokkoliröschen und zerkleinerten Paprika mit der Hälfte der Marinade vermischen und im Backrohr oder dem Dörrgerät bei etwa 45-50 °C 2 Stunden erwärmen. Den Gemüsemix danach zusammen mit dem Quinoa in das größte Fach der Bentobox füllen und mit Petersilie, Erdnüssen, Mungbohnensprossen und der restlichen Sauce krönen. Die Orangen schälen und dabei die dünne Orangenhaut ebenfalls abschälen, sodass man die Filets dann schön herauslösen kann. Filets vierteln und in ein Fach der Bentobox füllen. Für den Krautsalat das Kraut fein hobeln, mit dem Salz gut vermischen, ein paar Minuten ziehen lassen, dann mit einem EL Öl, gemahlenem Kümmel, Pfeffer und Salz abschmecken.

TIPP: Falls ihr die Bentobox nicht zuhause sondern unterwegs essen wollt, empfiehlt es sich, die Marinade in ein seperates, gut verschließbares Gefäß zu geben und es erst kurz vor dem Essen mit dem Gemüse zu vermischen. Das Dörrgemüse in dem Fall einfach ohne Sauce im Dörrgerät anwärmen, um es etwas weicher zu machen.

Gutes Gelingen!

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Quinoa mit Basilikumpesto und getrockneten Tomaten

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Quinoa mit Basilikumpesto und getrockneten Tomaten

Dieses Gericht kann man einfach herrlich mit frischem Grün kombinieren - statt Basilikum könnt ihr z.B. auch Bärlauch verwenden - daher möchte ich es euch besonders ans Herz legen. In Kombination mit den getrockneten Tomaten ist das ein herrlich würziges Gericht, das man eigentlich immer und zu jeder Jahreszeit essen kann. Die Quinoa könnt ihr entweder gekocht oder roh, gekeimt verwenden. Quinoa lässt sich relativ einfach mit einem Keimglas und Aptropfgestell zum Keimen bringen. Ich kann euch also empfehlen, auch mal die gekeimte Variante auszuprobieren, um ein "fully raw"-Geschmackserlebnis zu erhalten.

Wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen und Ausprobieren! :-)

SUPERFOOD-TIPP: Quinoa zählt übrigens zu den absoluten Superfoods, da es über viele Vitamine, Mineralstoffe und essentielle Aminosäuren verfügt.

Quinoa mit Basilikumpesto und getrockneten Tomaten

50 g frischen Basilikum (alternativ Bärlauch), gehackt
70 ml Olivenöl
1 EL Würzhefe
1 TL Salz
1/4 TL Knoblauch, fein gehackt
1/2 TL Chiliflocken
6 getrocknete Tomaten, in Streifen geschnitten
40 g geschälte Hanfsamen
100 g Quinoa, gekocht oder gekeimt (1 Tag gekeimt)
125 g frischer Babyspinat

Basilikum hacken und mit Olivenöl, Würzhefe, Salz, gehacktem Knoblauch und Chiliflocken ein Pesto herstellen. Hanfsamen und die in Streifen geschnittenen Tomaten unters Pesto mischen. Die Quinoa kochen oder frische Quinoa Keimlinge (Quinoa lässt sich innerhalb weniger Stunden schnell und unkompliziert im Keimglas keimen  - wichtig ist nur, dass ihr sie schon nach einer Stunde gut spült wegen der enthaltenen Schwebstoffe und Saponine) verwendenund gut spülen (Keimsaatgut zb bei Vitakeim erhältlich). Die Quinoa mit dem frischen Pesto und frischem Spinat am Teller anrichten - evtl. noch mit ein paar Basilikumblättern und getrockneten Tomaten dekorieren. Ihr könnt das Gericht kalt oder leicht erwärmt (1 Stunde bei 60 °C erwärmen im Dörrgerät oder im Backrohr) genießen.

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