Petra Denk

Petra Denk

Webseite-URL: http://www.thebestofrawandsuperfood.com

Falafel mit Sesamsauce an isländischem Kimchi

Publiziert in Hauptspeisen

Rohkost-Reise um die Welt: 1. Station - Island! Falafel, Sesamsauce und Kimchi sind nur einige der raffinierten Rohkost-Gerichte im Kochbuch "PUR" der Isländerin und Chefköchin Solla Eriksdóttir

Das Koch-Buch "PUR" der Isländerin Solla Eriksdóttir hat mich sofort angesprochen - einerseits aufgrund der Schlichtheit und gleichzeitig bestechenden Schönheit der Fotos und des Layouts. Zudem wird auch die Lebensgeschichte von Solla erzählt - wie sie und ihre Familie dazu kamen, sich hauptsächlich von frischem und eingelegtem Gemüse zu ernähren. Und das in einer Nation, die kulinarisch hautptsächlich Fisch und Kartoffeln zu bieten hat. "Mir wurde mehr und mehr bewusst, dass das Essem im Zuhause meiner Freunde sich von dem unterschied, was ich gewohnt war," erzählt Solla. Schon ihre Großeltern bauten ihr eigenes Gemüse an und fermentierten es für den Winter. Die studierte Ernährungswissenschafterin und Musikerin betreibt in Reykjavik mittlerweile das populäre Restaurant Gló. In Ihrem Kochbuch präsentiert sie einen gelungenen Mix aus köstlichen Rezepten für die vegetarische Küche, die auch für Rohköstler einiges zu bieten hat - mit einem Fokus auf möglichst saisonale und naturbelassene Lebensmittel.

Ich habe die Falafel mit Sesamsauce "nachgekocht" und war schlichtweg begeistert! Die Falafels schmecken herrlich frisch und saftig und sind schnell zubereitet. Ich habe dazu  vorgemahlene Walnusskerne verwendet und habe statt Koriander frische Petersilie beigemengt. Die Sesamsauce mit Orange, Curry und Kreuzkümmel passt perfekt dazu. Leider hatte der Phaidon-Verlag keine Fotos von diesem Gericht, das man mir für die Rezension hätte zur Verfügung stellen können. Daher ist hier nur das Kimchi abgebildet, das meiner Meinung nach super zu den Falafels passt - als scharf-säuerlicher Kontrast. Ich selbst habe für die Kimchi statt des Rettichs Topinambur verwendet, den ich gerade vorrätig hatte. Statt Kokospalmzucker habe ich Agavensirup verwendet und geriebenen Ingwer statt des Ingwer-Shots hinzugefügt. Diesen eingelegten Salat haben wir innerhalb von zwei Wochen verspeist, da er lange haltbar ist - und er war einfach nur köstlich, eine Geschmacksexplosion! Aufgrund der beiden Gerichte, die ich aus dem Kochbuch zubereitet habe, kann ich verstehen, warum Sollas Restaurant in Island so beliebt ist. Das Kochbuch würde ich als genial, schlicht und unaufgeregt bezeichnen. Es informiert mit wunderschönen Bildern und nicht zu langen Beschreibungen über alles, was die Autorin gerne vermitteln möchte, ohne dabei belehrend zu sein. Ich kann daher nur sagen, dass mich dieses Buch sicher noch lange Zeit begleiten und meine Küche bereichern wird! :-)

 

 

Falafel mit Sesamsauce

Für 4 Personen

Falafel:

225 g Mandeln
150 g Walnusskerne
70 g Sesampaste (Tahini)
40 g Rosinen
15 g Petersilie
15 g Korianderkraut und ein paar Blättchen zum Dekorieren
1 EL gemahlener Kreuzkümmel
2 EL Kokosöl
2 EL Zitronensaft
2 TL Salz
1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Sesamsauce:

3 EL Zitronensaft
75 ml Orangensaft
90 g Sesampaste (Tahini)
3 Knoblauchzehen, zerdrückt
1/2 TL Himalajasalz oder Meersalz
2 EL Korianderkraut
1 EL Petersilie
1 TL Currypulver
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
2 Datteln, entsteint

Deko:
Petersilienblätter

Alle Zutaten für die Falafel im Standmixer mixen und zu einem Teig verarbeiten (Tipp: ihr könnt auch schon vorgemahlene Nüsse dafür verwenden, falls ihr keinen Profimixer habt. Am besten zuerst die Kräuter und Rosinen mit den flüssigen Zutaten und der Sesampaste mixen, danach erst die geriebenen Walnüsse und Mandeln darunter mischen) . Etwa 20 Kugeln aus dem Teig formen und für etwa 4-6 Stunden bei 47 Grad trocknen lassen.  Für die Sauce ebenfalls alle Zutaten im Stand-Mixer zu einer Sauce verarbeiten.

 

Isländisches Kimchi

Ergibt etwa 1 kg Kimchi

Falafel:

1/2 kleiner Kopf Rotkohl, in sehr feine Streifen geschnitten
1 rote Paprika, in feine Streifen geschnitten
4 Rettiche, in feine Streifen geschnitten
2 Karotten in feine Streifen geschnitten
1/2 Kopf Blumenkohl, in mundgerechte Stücke geschnitten
3 EL Meersalzflocken

Vinaigrette:

250 ml Apfelweinessig
1 EL Tamari (Sojasauce)
91 EL Kokospalmzucker
2 EL geriebener Ingwer
6 Knoblauchzehen
3 EL Chilipaste

 

Das vorgeschnittene Gemüse mit den Salzflocken (TIPP: ich habe normales Salz dafür verwendet) bestreuen und vermengen und bei Raumtemperatur 4-6 Stunden ziehen lassen. Dabei öfter umrühren. Das Salz anschließend abspülen und das Gemüse mit einem Küchentuch trocken tupfen. Die Zutaten für die Vinaigrette in ein Schraubglas füllen, gut schütteln, bis alles vermischt ist. Die Vinaigrette über das Gemüse gießen, gut vermischen und 2-4 Stunden ziehen lassen. Ihr könnt das Ganze auch länger marinieren lassen - der Geschmack wird dann kräftiger. In einem sterilisierten Schraubglas im Kühlschrank hält sich das Kimchi bis zu zwei Wochen.

Meiner Meinung nach harmonieren die Falafels mit der Sauce und das Kimchi als Beilagensalat wunderbar miteinander, ihr könnt aber natürlich auch beides hintereinander als seperate Gänge servieren. Wünsche euch gutes Gelingen - für alle, die Sollas wunderbare Rezepte auch "nachkochen" wollen. :-)

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Mehr Power durch Superfoods - ist das möglich?

Publiziert in News

- Gastbeitrag -

Superfoods - der Turbo für den Stoffwechsel!

Der menschliche Stoffwechsel ist sehr komplex und basiert auf biochemischen Prozessen, die lebensnotwendig für jeden Menschen sind. Möchte man seinen Stoffwechsel ankurbeln, kann man dabei auf verschiedene Stellgrößen zurückgreifen. Primär ist dies möglich indem man auf spezielle Lebensmittel in Kombination mit ausreichend Bewegung setzt. Verstärken kann man diesen Prozess durch Nahrungsergänzungsmittel, die beispielsweise die Stoffwechselrate erhöhen oder dem Körper bei der Entgiftung unterstützen. Allerdings ist zu beachten, dass solche Supplements nur dann Sinn machen, sofern man die anderen Stellgrößen beachtet. Ist dies der Fall, so können Nahrungsergänzungsmittel zweifelsfrei Sinn machen. In diesem Artikel soll es sich um Lebensmittel drehen, die den Stoffwechsel beschleunigen können. Zudem wird ein interessanter Stoff aus der Natur vorgestellt, der helfen kann den Körper zu entgiften und so auch zu mehr Power führen kann.
Was ist eigentlich der Stoffwechsel?
Der Stoffwechsel wird wissenschaftlich als Metabolismus bezeichnet. Einfach ausgedrückt werden mit der Nahrung aufgenommene Nährstoffe in den Zellen verstoffwechselt und vom Körper verarbeitet. Wie zu Beginn erwähnt, handelt es sich dabei um komplexe, biochemische Prozesse. Das wichtigste Stoffwechselorgan des Menschen ist die Leber. Ebenfalls sind an Stoffwechselprozessen Hormone und speziell Enzyme beteiligt. In der Medizin entscheidet man zwischen vier Prozessen:
Der Eiweißstoffwechsel beschreibt den Prozess, bei dem Eiweiß von dem Stoffwechsel bearbeitet wird. Während der Verdauung entstehen aus den Eiweißen Aminosäuren, welche für unterschiedliche Prozesse im Körper wie z. B. Aufbau von Muskelzellen oder auch Haaren und Fingernägeln benutzt werden. Zudem dienen die Aminosäuren zur Energiegewinnung.
Bei der Verstoffwechselung von Kohlenhydraten werden komplexe Kohlenhydrate in Einfachzucker umgewandelt. Über das Blut werden die Zuckermoleküle transportiert und dienen zur Energiegewinnung. Ist genügend Energie vorhanden, so werden diese in Form von Mehrfachzuckern zusammengesetzt und gespeichert.
Ebenfalls dient Fett zur Energiegewinnung in den Zellen. Bei diesem Prozess werden zudem Fette verstoffwechselt, die wichtig für die Herstellung von Botenstoffen und Hormonen sind. Überschüssiges Fett wird an den bekannten Problemzonen gespeichert. Fette sind wichtig für den Körper, allerdings nur in gesundem Maße.
Letztendlich werden auch Mineralien wie z. B. Kalzium verstoffwechselt. Diese werden für den Körper benötigt um beispielsweise die Knochen zu stärken oder bei Muskelkontraktionen zu helfen.
Über die Nahrung den Stoffwechsel ankurbeln
Zunächst einmal sollte man auf frische Lebensmittel setzen. Verzichten Sie auf Fast Food und Fertiggerichte, diese beinhalten viele Kalorien und haben häufig einen hohen Fettanteil. Auf diese Weise wird der Stoffwechsel verlangsamt, da diese Lebensmittel schwer verdaulich sind.
Frische Feigen schmecken vor allem zur Sommerzeit herrlich. Durch das enthaltene Enzym Ficin wirkt es verdauungsfördernd und kann sogar beim Muskelaufbau behilflich sein. Durch die schnellere Verdauung werden die mit der Ernährung aufgenommenen Nährstoffe schneller verarbeitet.
Ebenfalls eignen sich Zitronen um den Stoffwechsel anzukurbeln. Durch das Hormon Noradrenalin wird der Stoffwechsel angeregt und durch den hohen Anteil an Vitamin C wird zeitgleich die Schilddrüse geschützt. Ein paar Spritzer in das tägliche Wasser kann dabei schon behilflich sein.
Scharfe Gewürze lassen uns häufig richtig ins Schwitzen kommen. Verantwortlich dafür ist der Scharfstoff Capsaicin, welcher die Magensaftdrüsen stimuliert. Speziell ist hier natürlich Chili zu nennen, welcher in viele Gerichte hervorragend hereinpasst und dem Ganzen eine gewisse Würze und natürliche Schärfe verleihen kann.
Zuletzt kann man auch noch Aprikosen nennen, welche gleich drei nützliche Wirkungen haben. Durch Kalium kann der Entgiftungsprozess im Körper angeregt werden. Das Spurenelement Chrom kann beim Muskelaufbau helfen und durch Karotinoide werden Fettablagerungen in Blutgefäßen gehemmt.
Den Körper entgiften
Speziell im Winter fühlt man sich aufgrund von weniger Sonnenlicht nicht so wohl und aktiv wie zur Sommerzeit. Ebenfalls neigt man dazu mehr zu naschen und generell zu essen, da aufgrund des kalten Wetters der Körper mehr Kalorien benötigt. Schweres, fettiges oder zuckerreiches Essen belastet den Körper. In Kombination mit einigen alkoholreichen Weihnachtsfeiern kann so durchaus ein Tief entstehen, da Leber und Niere mit der Entgiftung überfordert sind. Bleibt dies im Rahmen sollten vor allem gesunde, aktive Menschen nichts davon bemerken bzw. leicht verarbeiten. Fehlt jedoch auch die Bewegung im Alltag so kann dies schnell zu Unwohlsein und Antriebslosigkeit führen. Neben den angeführten Ernährungstipps um den Stoffwechsel in Schwung zu bringen ist Sport die zweite wichtige Stellgröße. Wer den ganzen Prozess optimieren möchte kann z. B. auf Aktivkohle setzen. Dieses Supplement funktioniert im Körper wie ein Magnet und kann große Mengen an Fremdkörper und Giftstoffen anziehen und aus dem Körper transportieren. Die Entgiftungsorgane können entlastet werden.
Die richtige Mischung machts
Neben einer ausgewogenen Ernährung, natürlich mit den zuvor vorgestellten Lebensmitteln, die auf dem Speiseplan stehen sollten, ist es wichtig auf seine Bewegung zu achten. Sport kann den Körper in Schwung bringen und damit auch den Stoffwechsel. Kleine Wege im Alltag sollten auch mal zu Fuß oder mit dem Rad erledigt werden anstatt immer mit dem Auto zu fahren. Nahrungsergänzungsmittel wie Activated Charcoal helfen dem Körper sich zu regenerieren und können in Ergänzung zu Sport und Bewegung ein paar Extraprozent herauskitzeln.

 

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Wohlfühlen mit Detox - was ist dran?

Publiziert in News

- Gastbeitrag -

Was ist dran am Detox Trend?

Übersetzt bedeutet "Detox" so viel wie "Entgiften", hat seinen Ursprung im Heilfasten und ist mittlerweile fast jedem durch das Internet ein Begriff geworden. Zahlreiche Stars schwören auf Detoxprodukte und Ihre Wirkung. Doch was ist dran am Detox Trend? Ist es der berühmte Placebo-Effekt oder ist doch etwas dran an dem Ganzen?
Im Laufe der Jahre sammeln sich in unserem Körper Schadstoffe sowie Chemikalien an – während einer Detox-Kur sollen Darm, Leber und Nieren von ebendiesen befreit werden. Zusätzlich soll unser größtes Organ, die Haut, entlastet werden, da auch diese für die Entgiftung unseres Körpers zuständig ist. Eine unausgewogene Ernährung, belastete Nahrungsmittel sowie Umwelteinflüsse können zu Trägheit und körperlichen Beschwerden führen, welche Anlass zu einer Auszeit geben. Ab einem gewissen Punkt können unsere leistungsfähigen Organe diesen Prozess allerdings nicht mehr zu 100% ausführen. Folglich fühlt man sich träge, leistungsunfähig und allgemein unwohl. Das Entgiften des Körpers ist eine im Prinzip uralte Methode, um dem Körper neue Vitalität zu verleihen.

Die Detox-Basics

Vor dem Entgiften steht die Vorbereitung. Als erstes sollten Sie Ihren Körper auf die Zeit ohne feste Nahrung einstimmen. Mit Bittersalz aus der Apotheke kann der Darm gründlich gereinigt werden. Besonders Detox-Anfänger finden diesen Schritt sehr hilfreich, da der Körper hierdurch in seinem Heilungsprozess unterstützt werden kann.
Im zweiten Schritt sollte nun auf Alkohol, Nikotin, Zucker, Kaffee; Süßigkeiten und im Allgemeinen auf alle übersäuernde Lebensmittel verzichtet werden – somit fallen alle Milchprodukte heraus. Dies mag zunächst vielen schwer fallen, ist jedoch reine Gewöhnungssache. Stattdessen stehen von nun an Detox-Tee, Gemüsebrühe, Säfte und viel Wasser auf dem Programm. Um eine Unterversorgung mit Nährstoffen zu vermeiden, sollten pro Tag durchschnittlich 2 Liter Flüssigkeit – gerne auch in Form von frischgepresstem Obst und Gemüse – zu sich genommen werden. Die vielen frischen Vitamine sorgen für einen Extrakick an Energie.
Welches Obst und Gemüse eignet sich besonders gut?
Während einer Detoxkur können Sie bei so gut wie allen Gemüse- sowie Obstsorten zugreifen. Trotzdem sollten Sie darauf achten, dass diese aus kontrolliert, biologischem Anbau stammen. Zu den perfekten Detox-Gemüsesorten gehören Möhren, Rote Beete sowie Sellerie. So reinigt Rote Beete beispielsweise die Leber, Karotten sorgen für glänzende Haare und Sellerie kann die Entgiftung sowie den Stoffwechsel unterstützen.
Bewegung und Entspannung
Sport ist nicht nur ein guter Ausgleich zu dem vielen Verzicht, sondern kann auch helfen, das Entgiften des Körpers zusätzlich zu beschleunigen. Hochleistungssport sollte nach Möglichkeit allerdings vermieden werden, da der Körper mit weniger Kalorien als gewohnt zurecht kommen muss. Leichte körperliche Betätigung wie Yoga oder Pilates hingegen ist super geeignet, optimale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Detox-Kur zu schaffen und gleichzeitig die Lymphzirkulation anzukurbeln. Zudem wirkt sich Sport positiv auf den Blutdruck aus und lässt Sie fit und motiviert wirken, wofür sonst die Kaffeetasse noch ein zweites Mal aufgefüllt wird.

Können Supplements wie beispielsweise Detox-Tee behilflich sein?
Neben Wasser unterstützen auch Detox-Tees den Entschlackungsprozess und sollen fitter, vitaler und gesünder machen! Der 28 Tage Detox Tee von Örtte ist zum Beispiel ein natürliches Kräutergemisch, welches den Körper entschlacken und somit zu mehr Gesundheit führen soll. Ein positiver Nebeneffekt ist eine gesunde Gewichtsreduktion, da eine Erhöhung der Stoffwechselrate erreicht werden kann. Wichtig ist es sich zeitgleich gesund zu ernähren und ausreichend zu bewegen, da eine Detoxkur ansonsten nicht funktioniert! Detox mit Örtte kombiniert mit den Basics kann also sehr erfolgsversprechend sein.
Fazit:
Hier und da wird im Netz sicherlich übertrieben und die Wirkung von Detox-Kuren zu sehr gelobt. Fakt ist jedoch auch, dass in einem stressigen Alltag mit schlechter Ernährung und wenig Bewegung der Körper an einem gewissen Punkt überfordert sein kann. Eine Ernährungsumstellung und ausreichend Bewegung können hier hilfreich sein, wieder in Schwung zu kommen. Auch nach der Detox-Kur sollte man nicht komplett zum „alten“ Leben zurückkehren und aus der Kur lernen. Supplemente können eine sinnvolle Ergänzung darstellen um den Prozess zu optimieren, können allerdings einen aktiven Lebensstil nicht ersetzen und keinerlei Wunder bewirken. Richtig ausgeführt kann Detox also durchaus Sinn machen und dem Körper neue Vitalität verleihen.

 

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Kürbis-Tartare mit marinierten Pilzen und Rucola

Publiziert in Hauptspeisen

Es herbstelt - und die Kürbis- und Schwammerlsaison (Schwammerl=Pilze für alle Nichtösterreicher) bietet einige kulinarische Highlights!

Das Tartare hat's mir angetan in letzter Zeit. Nachdem schon das Birnen-Rotkohltartare in meinem neuen Kochbuch "Raw Superfoods" großen Anklang bei meinen Lesern gefunden hat, wollte ich einfach mehr davon probieren! Eigentlich schwärme ich ja für den Hokaidokürbis - wegen des Geschmacks und der intensiven Farbe - dieses Rezept habe ich aber mit Muskatkürbis ausprobiert. Den muss man zwar im Gegensatz zum Hokaido schälen, aber er steht diesem in Farbe und Geschmack um nichts nach!

Die Kürbis-Tartare kann man entweder grob mixen (nur kurz Pulse-Taste drücken) oder gründlich mixen, um ein Pürree zu erhalten. Ich habe mich für ersteres entschieden, damit das Gericht ein bissl mehr "Biss" hat. Und rohe Pilze sind meiner Meinung nach ohnehin ein absolutes kulinarisches Highlight, das in die Gourmet-Küche gehört! :-) Wünsche euch also Viel Spaß beim Ausprobieren und "Nachkochen"!

 

 

Kürbis-Tartare mit marinierten Pilzen und Rucola

Für 2-3 Personen

Kürbis-Tartare:

300 g Kürbis (Muskatkürbis, Hokkaido)
1/2 Orange
3 EL Sonnenblumenkerne
1 TL Ingwer, gerieben
1 Msp Muskatnuss, gerieben
1/4 TL Salz
1 Prise Pfeffer
2 EL Schnittlauch, gehackt

Marinierte Pilze:
100 g braune Champignons, würfelig geschnitten
1 EL Balsamico-Essig
1 EL Olivenöl
2 EL Orangensaft
1 TL frischer Oregano, gehackt
Salz und Pfeffer

Deko:
Eine Handvoll Rucola
mariniert in 1 EL Balsamico-Essig, 1 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer

Den Muskatkürbis von der Schale befreien, in grobe Würfel schneiden und zusammen mit Sonnenblumenkernen, Orange, Ingwer und Gewürzen kurz im Mixer hacken, sodass noch grobe Stücke erhalten bleiben. Den Schnittlauch erst nach dem Mixen unterrühren. Die Masse in geölte (Olivenöl) Gläser füllen und kühl stellen.

Für die marinierten Pilze die Champignons (ihr könnt auch Kräuterseitlinge verwenden) würfelig hacken und mit Balsamicoessig, Olivenöl, frisch gepressten Orangensaft, Oregano, Salz und Pfeffer marinieren und kurz durchziehen lassen. Dann die marinierten Pilze in die vorbereiteten Gläser mit der Kürbis-Masse füllen. Die Gläser auf einem Teller stürzen und mit den marinierten Rucolablättern krönen!

Das Gericht ist eher dazu geeignet, es gleich zu essen und nicht aufzubewahren, auch weil die Pilze dann etwas unansehnlich werden. Also am besten gleich genießen! Eignet sich als rohköstlicher Hauptgang oder als klein portionierter "Gruß aus der Küche". Gutes Gelingen! :-)

 

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